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Item type:Item, Die physiologische Funktion von endothelialem P2Y2 und Piezo1 in der Lungenstrombahn sowie deren Rolle bei Pulmonaler Hypertonie(2025) Lehmeyer, Thilo SebastianPulmonale Hypertonie (PH) ist eine Erkrankung mit trotz allem therapeutischen Fortschritts nach wie vor schlechter Prognose. Hier sind in der Lungenstrombahn physiologische Funktionen wie die Regulation des Gefäßdurchmessers gestört. Im systemischen Kreislauf sind der endotheliale mechanosensitive Ionenkanal Piezo1 sowie der endotheliale G-Protein gekoppelte Rezeptor (GPCR) P2Y2 bei diesen physiologischen Prozessen von Bedeutung. Die beiden Targets kommen auch in der Lungenstrombahn vor. Sie sind deshalb mögliche therapeutische Angriffspunkte bei PH – allerdings ist bislang wenig bekannt über pulmonales Piezo1 und P2Y2. Deshalb soll diese Arbeit die mögliche physiologische Funktion von endothelialem Piezo1 und P2Y2 im Lungenkreislauf sowie deren Rolle bei der PH-Pathogenese untersuchen. Hierfür wurde im ex vivo Modell der isolierten, ventilierten und perfundierten Mauslunge (IPL) gemessen, wie sich eine Aktivierung von Piezo1 bzw. P2Y2 durch deren pharmakologische Agonisten Yoda1 bzw. MRS 2768 auf den pulmonalarteriellen Druck (PAP) auswirkt und verglichen mit dem Effekt bei Mäusen nach induziertem, Cre/loxP basierten endothelzellspezifischen Knock Out der beiden Targets. Die Effekte wurden dabei sowohl unter physiologischen, normoxischen, als auch unter PH-simulierenden, hypoxischen Bedingungen untersucht. Bei den Experimenten in der Lungenstrombahn zeigte endotheliales Piezo1 unter physiologischen Bedingungen gefäßerweiternde Eigenschaften, wobei Stickstoffmonoxid (NO) wichtig ist. Unter PH-Bedingungen ging diese Eigenschaft verloren – hierbei könnten TxA2, 5-HT sowie L-Typ-Ca2+-Kanäle eine Rolle spielen. Endotheliales P2Y2 zeigte hingegen kaum PAP-Auswirkungen. Die Ergebnisse legen nahe, dass insbesondere endotheliales Piezo1 eine bedeutende Rolle bei PH spielen könnte. Es könnte demnach seine mögliche physiologische Funktion, zu einer Entlastung des rechten Ventrikels beizutragen, verlieren und hierdurch für die bei PH auftretende rechtsventrikuläre Dysfunktion mit verantwortlich sein. Dies macht Piezo1 zu einem spannenden therapeutischen Angriffspunkt. Für die endgültige Bewertung, ebenfalls von P2Y2, sollten weitere Untersuchungen bezüglich der Effekte auch auf andere pathogenetische Prozesse der PH, wie Remodeling, stattfinden.Item type:Item, HPV16-DNA als diagnostischer Marker in Liquid Biopsies von Patienten mit HPV16-assoziierten Oropharynxkarzinomen(2026) Taferner, Victor FranzIn dieser Arbeit wurden die Konzentrationen zellfreier DNA von HPV (cfHPV-DNA) in Plasmaproben von Patienten mit HPV-assoziierten und HPV-negativen Oropharynxkarzinomen untersucht. Zur Bestimmung dieser Konzentrationen wurden zwei verschiedene qPCR-Assays, SYBR Green und TaqMan, optimiert und deren Ergebnisse miteinander verglichen. Primäres Ziel der Arbeit war es, die cfHPV-DNA vor sowie nach der Tumortherapie zu messen und den Verlauf der DNA-Konzentration im Rahmen der Nachsorge zu verfolgen. Damit sollte überprüft werden, ob die Detektion von cfHPV-DNA als möglicher Biomarker im Rahmen der Nachsorge in Zukunft von Nutzen sein kann. Es konnte gezeigt werden, dass die verwendeten qPCR-Assays verglichen mit dem Goldstandard (Immunhistochemie und HPV-DNA-Analyse aus dem Tumormaterial) ebenfalls erfolgreich zur diagnostischen Unterscheidung zwischen HPV-negativem und HPV-assoziiertem OPSCC verwendet werden können. Im Hinblick auf den Konzentrationsverlauf nach erfolgter Tumortherapie zeigt sich, dass die cfHPV-DNAKonzentrationen signifikant niedriger ausfielen als vor der Therapie. Im Falle von fehlenden bildgebenden Hinweisen auf eine weiterhin bestehende Tumorerkrankung verblieb die Konzentration von cfHPV-DNA über den beobachteten Zeitraum hinweg niedrig bis nicht nachweisbar. Patienten hingegen, welche eine metastasierte Erkrankung oder ein Tumorrezidiv aufwiesen, präsentierten im Verlauf des Beobachtungszeitraums steigende cfHPV-DNA-Konzentrationen. In einzelnen Fällen zeigte sich dieser Anstieg, bevor sich der Tumorprogress im Rahmen der konventionellen Nachsorgeuntersuchung darbot. Das sekundäre Untersuchungsziel war es, den Zusammenhang zwischen der Konzentration von cfHPV-DNA und den Tumorcharakteristika, sprich TNM-Status und UICC-Stadium, zu beleuchten. Hierbei konnte mithilfe des TaqMan-Assays eine Korrelation gezeigt werden zwischen der cfHPV-DNA-Konzentration und der Tumorgröße, stratifiziert gemäß dem T-Status. Plasmaproben von Patienten mit Tumoren in der Größenkategorie T3-4 wiesen im Vergleich zur Gruppe mit T1-2 eine statistisch signifikante höhere Konzentration von cfHPV-DNA auf. Im Falle des SYBR GreenAssays erwies sich hierbei ein Trend in gleicher Richtung, jedoch ohne statistische Signifikanz. Bezüglich der weiteren Tumorcharakteristika wie N-Status, M-Status und UICC-Stadium konnte kein signifikanter Unterschied dargestellt werden. Als weiteres Untersuchungsziel der Arbeit wurden die beiden verwendeten qPCR-Assays hinsichtlich ihrer Sensitivität, Spezifität und der gemessenen Konzentrationshöhe verglichen. Hierbei wurden prätherapeutische Plasmaproben von einem Anteil der Patientenkohorte mittels beider Methoden getestet und die Ergebnisse nebeneinandergestellt. Beide Methoden wiesen eine ähnlich hohe Sensitivität und Spezifität bei der Detektion von cfHPV-DNA auf. Die mittels der TaqMan-PCR gemessenen Konzentrationen von cfHPV-DNA überstiegen hierbei um ein Vielfaches die mit dem SYBR Green-Assay gemessenen. Mittels einer Regressionsanalyse konnte jedoch gezeigt werden, dass eine hohe Korrelation der gemessenen Werte zwischen den beiden Methoden besteht (E6: R² 90,6%, p<0,001; E7: R² = 94,3%, p<0,001). Zusammenfassend lässt sich sagen, dass im Rahmen dieser explorativen Studie wertvolle Daten gesammelt werden konnten, welche zeigen, dass cfHPV-DNA in Liquid Biopsies ein vielversprechender Biomarker bei HPV-bedingtem OPSCC zur Überwachung des Krankheitsverlaufs und des Therapieansprechens ist. Es konnte an beispielhaften Fällen präsentiert werden, dass der Nachweis von zellfreier HPV-DNA als Indikator für das Vorliegen einer residualen Erkrankung oder eines Rezidivgeschehen dienen kann. Zu den Einschränkungen dieser Arbeit gehört unter anderem der geringe Stichprobenumfang der Kohorte und die ungleiche Verteilung der Tumorcharakteristika innerhalb dieser Kohorte. Dies ist auf die monozentrische Probensammlung im Universitätsklinikum Gießen und die niedrige Inzidenz HPV-assoziierter OPSCC zum Zeitpunkt der Probensammlung zurückzuführen. Zudem präsentierte sich die Probenabnahme im klinischen Alltag während der Nachsorgeuntersuchungen oftmals als nicht lückenfrei und in Abhängigkeit der Termine der Patienten variierten die Abnahmezeitpunkte. Zur Verifizierung der Ergebnisse dieser Arbeit und für die Etablierung von cfHPV-DNA als validen Biomarker im klinischen Alltag sind daher weitere prospektive Untersuchungen mit größeren Patientenkohorten und definierten Probenabnahmeplänen erforderlich.Item type:Item, Charakterisierung früher Immunreaktionen gegen Toxoplasma gondii-Tachyzoiten in primären Monozyten und THP-1-Zellphänotypen, einschließlich Validierung eines THP-1-Zellen-basierten mononukleären Phagozyten-Modells(2026) Hanke, DominikDie Zellen des angeborenen Immunsystems stellen die entscheidende erste Abwehr gegen invasive Pathogene dar. Zu ihren klassischen Effektormechanismen gehören die Phagozytose von Pathogenen, die Produktion antimikrobieller Moleküle sowie die Sekretion von immunmodulierenden Zytokinen und Chemokinen. Im Jahr 2004 wurde zum ersten Mal beschrieben, dass neutrophile Granulozyten als Reaktion auf Gram-positive oder Gram-negative Bakterien extracellular traps (ETs) freisetzen können, welche aus DNA und antimikrobiellen Proteinen wie Histonen und dem Enzym Myeloperoxidase (MPO) bestehen. In den darauffolgenden Jahren wurde gezeigt, dass andere Zellen des angeborenen Immunsystems wie Monozyten und Makrophagen ETs freisetzen, welche als monocyte bzw. macrophage extracellular traps (METs) bezeichnet werden. Zu den Funktionen von ETs gehören das Einfangen, die Immobilisierung und in manchen Fällen auch die Abtötung von Pathogenen. Zu Beginn dieser Arbeit gab es nur einen Bericht über die Toxoplasma gondii (T. gondii)-induzierte MET-Freisetzung, die von Monozyten von Seehunden stammten. T. gondii, der Erreger der Toxoplasmose, ist ein obligat intrazellulärer Parasit aus dem Stamm der Apikomplexa, welcher alle warmblütigen Lebewesen als Zwischenwirt sowie Katzen (Felidae) als Endwirt infiziert. In diesen Wirten lösen sich schnell teilende Tachyzoiten während der systemischen Ausbreitung eine angeborene und adaptive Immunantwort aus. Einige Tachyzoiten wandeln sich in Gewebezysten in Bradyzoiten um. In diesen können Bradyzoiten viele Jahre persistieren und im Falle einer Immunschwäche reaktiviert werden. Die vorliegende Arbeit untersuchte frühe (< 4 Stunden) angeborene Immunantworten mononukleärer Phagozyten gegen vitale T. gondii-Tachyzoiten in primären humanen und bovinen Monozyten sowie in der humanen monozytären Leukämie-Zelllinie THP-1 (engl. = Tohoku Hospital Pediatrics-1). Dabei wurde eine 4-stündige Ko-Kultur von Immunzellen und T. gondii-Tachyzoiten unter Verwendung einer Multiplizität der Infektion (MOI, engl. = multiplicity of infection) von 1:4 (Zelle:Parasit) verwendet (mit Ausnahme der Stoffwechselanalysen mit einer verlängerten Konfrontationszeit von 6 Stunden). Die in vitro-Differenzierung von monozytären THP-1-Zellen zu unspezifischen M0-Makrophagen sowie die in vitro-Polarisierung von M0-Makrophagen zu pro-inflammatorischen M1- und anti-inflammatorischen M2-Makrophagen ermöglichte es, den aktuellen Forschungsfokus auch auf verschiedene Makrophagen-Typen auszuweiten. Darüber hinaus ermöglichte die vergleichende Untersuchung von primären Immunzellen und den entsprechenden THP-1-Zelltypen der grundlegenden Frage nachzugehen, ob eine permanente Zelllinie für die Erforschung der immunologischen Aspekte in dieser Arbeit geeignet ist. Zu Beginn dieser Arbeit fehlten zuverlässige und standardisierte Protokolle zur Differenzierung und Polarisierung von M0/M1/M2-ähnlichen Makrophagen (THP-1-M0/M1/M2-Makrophagen), welche zunächst von den Kooperationspartnern etabliert werden mussten. Im Rahmen dieser Arbeit wurde die korrekte Differenzierung und Polarisierung von THP-1-M0/M1/M2-Makrophagen anhand der Morphologie, der IL-1β-Sekretion, der Expression von pro- und anti-inflammatorischen Oberflächenmarkern sowie anhand der Stoffwechselprofile (Glykolyse, Glutaminolyse und Serinolyse) verifiziert und bestätigt. Mikroskopische Analysen unter Verwendung von Rasterelektronenmikroskopie (SEM, engl. = scanning electron microscopy), Transmissionselektronenmikroskopie (TEM) und Immunfluoreszenzmikroskopie (IFM) bestätigten die Aktivierung von primären humanen und bovinen Monozyten sowie von monozytären THP-1-Zellen und THP-1-Makrophagen (M0/M1/M2) nach Konfrontation mit T. gondii-Tachyzoiten. Das grundsätzliche Vorhandensein von METs nach der Parasitenkonfrontation wurde durch den Nachweis der Ko-Lokalisation von Histonen, MPO in den DNA-reichen Strukturen bestätigt, die von mononukleären Phagozyten freigesetzt wurden. Quantitative Analysen, welche auf der Bestimmung der Anzahl MET-positiver Zellen, der Freisetzung von extrazellulärer DNA (extDNA) und der Ausdehnung der Zellkernfläche (NAE, engl. = nuclear area expansion) in Immunzellen basierten, schlugen jedoch bei primären humanen und bovinen Monozyten, monozytären THP-1-Zellen und THP-1-Makrophagen (M0/M1/M2) fehl. Ebenso erreichte die durch MET-Induktoren A23187 und Nigericin induzierte MET-Freisetzung bei Primärzellen und THP-1-Zellen im Vergleich zu unbehandelten Zellen keine statistische Signifikanz. In den letztgenannten Fällen deuteten signifikant erhöhte Laktat-Dehydrogenase (LDH)-Aktivitäten, die in Zellkulturüberständen nachgewiesen wurden, auf eine hohe Rate an Zelltod und Zelllyse hin. Die vorliegenden Analysen der Zytokin-Sekretion zeigten einen signifikanten Anstieg der IL-1β-Sekretion durch primäre, humane Monozyten, die mit T. gondii-Tachyzoiten allein oder in Kombination mit Lipopolysaccharid (LPS) konfrontiert wurden. In THP-1-Makrophagen (M0/M1/M2) induzierte jedoch nur die kombinierte Konfrontation mit T. gondii-Tachyzoiten und LPS die IL-1β-Sekretion. Im Gegensatz dazu hatten in monozytären THP-1-Zellen weder Tachyzoiten, allein noch in Kombination mit LPS, einen Einfluss auf die IL-1β-Sekretion. Im Falle von IL-6 wurde in primären humanen Monozyten nach Konfrontation mit T. gondii-Tachyzoiten allein oder in Kombination mit LPS eine signifikant verstärkte Sekretion beobachtet. In monozytären THP-1-Zellen stieg die IL-6-Sekretion nur bei einer kombinierten Behandlung mit T. gondii-Tachyzoiten und LPS an, während THP-1-Makrophagen (M0/M1/M2) nicht mit einer signifikanten IL-6-Sekretion reagierten. Zudem beeinflusste die Konfrontation primärer humaner und boviner Monozyten mit T. gondii-Tachyzoiten weder die Expression der Immunrezeptoren TLR2 und TLR4 noch den Zytoskelett-assoziierten Marker F-Aktin oder den Migrations-assoziierten Marker CD11b. Ebenso wurden keine Parasiten-bedingten Veränderungen der Umsatzraten von Substraten und Metaboliten der Glykolyse, Glutaminolyse und Serinolyse in Zellkulturüberständen von THP-1-Zellen festgestellt. Zusammenfassend deuten die vorliegenden Ergebnisse darauf hin, dass die Sekretion von IL-1β und nicht die Freisetzung von METs entscheidend für die Auslösung der angeborenen Immunantwort in den ersten 4 Stunden nach Kontakt zwischen primären humanen und bovinen Monozyten mit T. gondii-Tachyzoiten ist. Darüber hinaus zeigte die Validierung des für die THP-1-Zelllinie entwickelten in vitro-Differenzierungs- und Polarisierungsprotokolls zur Generierung von THP-1-Makrophagen eine gute Übereinstimmung mit den in der Literatur beschriebenen Merkmalen primärer und in vitro-generierter M1- und M2-Makrophagen. Dies betrifft die Expression pro- und anti-inflammatorischer Oberflächenmarker, die Sekretion von IL-1β und das Glykolyse-, Glutaminolyse-, Serinolyse- und energiebezogene Stoffwechselprofil. Das neuartige Differenzierungs- und Polarisierungsprotokoll steht nun für weitere immunologische Untersuchungen zur Verfügung.Item type:Item, Behavioral Consequences of Commission and Omission Errors in Innovation and Strategic Management(2026) Nickel, JulianThis cumulative dissertation examines how commission and omission errors shape subsequent decisions at the individual and firm level. It comprises three studies.<br><br>The first study draws on risk-type preference-shift theory and extends it with individual and organizational boundary conditions to examine how distinct failure experiences shape managers' willingness to persist with underperforming innovation projects. It conceptualizes failure as a dichotomy, distinguishing commission errors (flops) from omission errors (missed opportunities). Findings from two experiments indicate that a recent commission error reduces the likelihood of persisting, while an omission error increases it. At the individual level, action-oriented decision-makers show a larger reduction in persistence after experiencing a commission error. Rational thinkers do not differ in susceptibility to past failures; instead, they weigh specific attributes of the ongoing project more heavily when deciding whether to persist. At the organizational level, this effect depends on an organization's strategic orientation: an exploratory orientation weakens the negative impact of commission errors and strengthens the positive impact of omission errors, whereas an exploitative orientation amplifies the negative effects of commission errors.<br><br>The second study investigates how a prior decision failure affects escalation of commitment in subsequent new product development. Across two experimental studies with innovation managers, it draws on regret regulation theory and regulatory focus theory to show that anticipated keep regret, arising from continuing a failing project, and anticipated drop regret, stemming from terminating a promising project too soon, conditionally mediate the effect of failure type on escalation, depending on decision-makers' regulatory focus. Commission errors increase anticipated keep regret, reducing escalation among decision-makers low in prevention focus, whereas omission errors heighten anticipated drop regret, increasing escalation among those high in promotion focus.<br><br>The third study moves to the firm level. Competitive bidding in acquisitions involves multiple firms pursuing the same target, with some not securing it while a competing bidder completes the deal. The study conceptualizes such outcomes as missed acquisitions and examines how they shape subsequent acquisition behavior. Using 430 competitive acquisition announcements, it finds that firms that miss out engage in greater subsequent acquisition activity than firms that complete the deal, even after accounting for the financial resources preserved by not completing it. Stock market reactions condition this relationship: more favorable reactions attenuate the increase. These findings show that unrealized deals in competitive bidding settings shape bidders' subsequent behavior, and that the strategic consequences of goal non-attainment depend on public evaluation.<br><br>The three studies show that the type of a prior failure shapes subsequent decisions, and that decision-makers' traits, the organization's strategic orientation, and external evaluation determine how strongly.Item type:Item, Bias correction of ERA5-Land air temperature in remote tropical regions using participatory monitoring data(2026) Mitze, Fabian; Jacobs, Suzanne Robin; Breuer, Lutz; Campos Zeballos, Jazmin; Dowling, Thomas P. F.; Weeser, BjörnMany remote tropical mountainous regions lack precise, spatially distributed air temperature data. This limits both scientific research and applied solutions in fields such as hydrology, meteorology, health and agriculture. As regular monitoring networks do not provide sufficient spatial coverage in these regions, alternatives are required. To address this issue, this study proposes a novel approach using participatory monitoring (PM) data for point-to-point bias correction of ERA5-Land air temperature data. ERA5-Land data was trained on PM data from different remote mountainous regions in Ecuador (n = 67), Honduras (n = 23) and Tanzania (n = 275) using simple linear regression models. Validation was conducted using automatically measured air temperature, applying different metrics, including mean absolute error (MAE) and coefficient of determination (R2). Validation demonstrated an improvement across all stations, with the most significant reduction in MAE, from 5.49 °C to 1.76 °C in Ecuador. Concurrently, R2 increased across all stations up to 0.83. The decrease in deviation was also statistically significant for all stations. The study demonstrated that incorporating PM data into simple linear regression bias correction can reduce the regional bias of ERA5-Land air temperature data. This can be regarded as a pragmatic solution for remote regions, where the absence of weather stations is a common issue.