Aufgabenträger oder Verkehrsunternehmen als Gesellschafter von Verkehrsverbünden? : eine Analyse bestehender Verbundstrukturen und eine Bewertung unterschiedlicher Organisationsmodelle unter institutionenökonomischen Gesichtspunkten

dc.contributor.authorKnieps, Manfred
dc.date.accessioned2023-03-28T12:45:17Z
dc.date.available2004-07-28T12:29:05Z
dc.date.available2023-03-28T12:45:17Z
dc.date.issued2004
dc.description.abstractVerkehrsverbünde sind aus dem ÖPNV-Sektor heutzutage kaum mehr wegzudenken. Weite Teile des deutschen ÖPNV spielen sich inzwischen innerhalb von Verbundgebieten ab. In den letzten Jahren hat sich die Zahl der Verbünde, nicht zuletzt ausgelöst durch die Regionalisierung, sprunghaft erhöht, ihre Bedeutung ist dadurch stetig gewachsen. Den letztendlichen Erfolg oder Misserfolg eines Verkehrsverbundes exakt zu messen und zu beurteilen ist dabei ein äußerst schwieriges, wenn nicht gar völlig unmögliches Unterfangen. Dies liegt vor allem daran, dass sich zwischen den Organisationsmodellen der bestehenden Verbünde zum Teil erhebliche Unterschiede zeigen. Kaum ein Verbund gleicht dem anderen, es besteht vielmehr ein buntes Bild äußerst unterschiedlicher Verbundkonzepte. Die Gründe dafür liegen primär in den verschiedenen historischen Entwicklungen der Verbünde, den differierenden gesetzlichen Vorgaben sowie den unterschiedlichen politischen und verkehrlichen Gegebenheiten vor Ort. Die Verschiedenartigkeiten in den Organisationsmodellen der einzelnen Verbünde zu verdeutlichen ist eines der Hauptanliegen der Arbeit. Die Ausführungen sollen aber nicht auf eine reine Darstellung der bestehenden Verbundstrukturen beschränkt bleiben. Mit Hilfe von Elementen aus der Transaktionskostentheorie soll vielmehr auch untersucht werden, welche der drei unterschiedlichen Grundformen von Verbundmodellen - Unternehmens-, Misch- und Aufgabenträgerverbünde - unter welchen Bedingungen tendenziell mit den geringsten Transaktionskosten verbunden ist und damit unter volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten am geeignetsten für die Abwicklung der Verbundaufgaben erscheint. Die Frage nach der aus transaktionskostentheoretischer Sicht effizientesten Verbundform bildet den zweiten Schwerpunkt der Untersuchung. In deren Rahmen wird zunächst die Entwicklung des Verbundwesens im deutschen ÖPNV dargestellt. Neben den Kooperationszielen und -motiven werden dabei die unterschiedlichen Zusammenarbeitsformen im ÖPNV erläutert, ein kurzer Abriss über die historische Entwicklung des Verbundwesens gegeben und auf dieser Grundlage dann eine Definition der Kooperationsformde_DE
dc.identifier.urihttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hebis:26-opus-16442
dc.identifier.urihttps://jlupub.ub.uni-giessen.de//handle/jlupub/15936
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.22029/jlupub-15318
dc.language.isode_DEde_DE
dc.rightsIn Copyright*
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/page/InC/1.0/*
dc.subjectÖPNVde_DE
dc.subjectKooperationde_DE
dc.subjectVerkehrsverbundde_DE
dc.subjectTransaktionskostende_DE
dc.subject.ddcddc:330de_DE
dc.titleAufgabenträger oder Verkehrsunternehmen als Gesellschafter von Verkehrsverbünden? : eine Analyse bestehender Verbundstrukturen und eine Bewertung unterschiedlicher Organisationsmodelle unter institutionenökonomischen Gesichtspunktende_DE
dc.typedoctoralThesisde_DE
dcterms.dateAccepted2004-06-01
local.affiliationFB 02 - Wirtschaftswissenschaftende_DE
local.opus.fachgebietWirtschaftswissenschaftende_DE
local.opus.id1644
local.opus.instituteProfessur für Wettbewerbstheorie, Wettbewerbspolitik und Transportwirtschaftde_DE
thesis.levelthesis.doctoralde_DE

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