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Item type:Item, Ökonomische und arbeitswirtschaftliche Auswirkungen einer Windauflage für gebeiztes Saatgut am Beispiel norddeutscher und hessischer Standorte(2025) Rabenau, PhilipÜber die ökologischen, arbeitswirtschaftlichen und ökonomischen Auswirkungen der Einführung der Anwendungsbestimmung NH681 ("Keine Ausbringung des behandelten Saatgutes bei Wind mit Geschwindigkeiten über 5 m/s.") liegen bis dato noch keine wissenschaftlichen Studien vor. Im Rahmen dieser Dissertation werden erstmals arbeitswirtschaftliche und ökonomischen Daten zu den Auswirkungen dieser neueingeführten Windauflage für ausgewählte Anbaukulturen und Stationen gewonnen und darüber hinaus das Risiko einer zeitgerechten Arbeitserledigung der Aussaat betrachtet. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, durch die hier gewonnenen Daten zu den Kostensteigerungen der Aussaat und der Vorteilhaftigkeit von Mechanisierungsalternativen Rückschlüsse auf die durch die Windauflage induzierten Veränderungen anderer Standorte, Gebiete und Anbaukulturen ziehen zu können. Um dies zu erreichen, werden die Windgeschwindigkeiten aller Stationen und insbesondere der drei genauer untersuchten Stationen Gießen, Teterow und Boltenhagen untersucht. Darüber hinaus werden die Feldarbeitstage (FAT) und die FAT nach den Aussaatzeitspannen der Kulturen für alle Stationen mit und ohne Windauflage berechnet. Bei der ökonomischen und arbeitswirtschaftlichen Analyse wird sich auf die drei Stationen Gießen, Teterow und Boltenhagen beschränkt, da diese aufgrund ihrer Eigenschaften wie Klimazone und durchschnittlicher Windgeschwindigkeit gut geeignet sind, Rückschlüsse auf andere Standorte zuzulassen. Durch die Berechnung der Verfahrensumfänge ohne und mit Windauflage sowie die Betrachtung der Resilienz der Anbauverfahren gegenüber der Windauflage durch die Ordnung der Restriktionen und den Abstand zwischen Aussaat- und Verfahrensumfang werden die arbeitswirtschaftlichen Auswirkungen der Windauflage auf die Anbauverfahren und die landwirtschaftlichen Betriebe aufgezeigt. Durch die integrative Betrachtung der Arbeitsgänge innerhalb eines Anbauverfahrens und der Berechnung der möglichen Umfänge anhand eines linearen Programmierungstableaus (Arbeitstableau) wird darüber hinaus eine Methode zur Analyse der arbeitswirtschaftlichen Zusammenhänge entwickelt. Sie könnte zum Beispiel bei der Analyse der Auswirkungen des Klimawandels auf die Arbeitswirtschaft der Zukunft Anwendung finden. Mit der Berechnung des kostenminimalen Maschineneinsatzes ohne und mit Windauflage werden die erwartbaren Kostensteigerungen für die Aussaat der Anbauverfahren kalkuliert sowie der Einfluss der Windauflage auf das Verhältnis zwischen Maschinenanzahl und Ertragsverlusten aufgrund suboptimaler Saatbedingungen ermittelt. Die Risikoanalyse verdeutlicht die Veränderungen des optimalen Risikoverhaltens verschiedener ex-ante festgelegter Mechanisierungsalternativen durch die Windauflage und dient der Bestimmung der optimalen Risikoeinstellung anhand der Aussaatkosten und deren Veränderungen. Wie die Ergebnisse zeigen, entfallen durch die Windauflage in fast allen Stationen FAT zur Aussaat, was zu einem höheren kostenminimalen Maschineneinsatz für 1000 ha und geringeren direkt- und arbeitserledigungskostenfreien Leistungen führt. Die Ergebnisse zeigen zudem große Unterschiede zwischen Stationen, Betriebsgröße, Anbaukulturen und Anbauverfahren, sodass es bei Anpassungen und Abschätzungen durch die Windauflage einer spezifischen Analyse bedarf. Besonders deutlich wird die Diversität der Ergebnisse bei der Risikoanalyse, welche zu teils konträren Ergebnissen führt. Diese Dissertation hat durch die kombinierte Anwendung multipler Methoden einen ersten Beitrag zur Abschätzung der ökonomischen und arbeitswirtschaftlichen Auswirkungen der Windauflage geliefert. Die hier gewonnenen Daten zu den Kostensteigerungen der Aussaat und zur Vorteilhaftigkeit von Mechanisierungsalternativen können verwendet werden, um die durch die Windauflage induzierten Veränderungen auf andere Standorte, Gebiete und Anbaukulturen und deren Deckungsbeiträge detaillierter zu erfassen.Item type:Item, Schockraumindikation nach Unfallhergang in Korrelation zur Verletzungsschwere und korrekten Anwendung durch den Rettungsdienst(2025) Lange, Carl-Luis<b>Einleitung:</b> Die Patienten, die in Deutschland aufgrund der sechs Unfallhergangs-Kriterien (GoR B) der S3-Leitlinie „Polytrauma/Schwerverletzten-Behandlung“ der DGU von 2016 in den Schockraum (SR) eingewiesen werden, scheinen in der klinischen Realität oft nicht schwerverletzt zu sein. Die Schockraumindikation nach Unfallhergang steht in Verdacht, für eine bedeutende Übertriage verantwortlich zu sein. <b>Material/Methoden:</b> In dieser Arbeit wird daher untersucht, ob die Unfallhergangs-Kriterien (GoR B) effizient Schwerverletzte identifizieren und eine konsekutive SR-Indikation und -behandlung legitimieren. Darüber hinaus wird untersucht, ob die Unfallhergangs-Kriterien vom Rettungsdienst korrekt angewendet werden. Die retrospektive Datenauswertung umfasst alle Patienten (N= 694), die in den Jahren 2018 und 2019 aufgrund der Unfallhergangs-Kriterien in den SR des überregionalen Level 1 TraumaZentrums UKGM, Standort Gießen eingeliefert wurden. Die Daten wurden anhand der präklinischen und klinischen Dokumentation erhoben und die Verletzungsschwere jedes einzelnen Patienten mittels Abbreviated Injury Scale (AIS), Maximum Abbreviated Injury Scale (MAIS), Injury Severity Score (ISS) und New Injury Severity Score (NISS) bestimmt. Die statistische Analyse erfolgte mittels SPSS und die statistische Signifikanz wurde mit p <0,05 definiert. <b>Ergebnisse:</b> In dem großen Patientenkollektiv (N= 694) zeigt sich eine niedrige durchschnittliche Verletzungsschwere (MAIS: 1,5, ISS: 4,2, NISS: 5,7). Lediglich 42 Patienten (6,1%) der 694 sind schwerverletzt (ISS ≥16). Auffällig ist ein statistisch signifikanter (p <0,001) Zusammenhang zwischen zunehmendem Patientenalter und der Verletzungsschwere. Die retrospektive klinische Reevaluierung der SR-Indikation nach Unfallhergang zeigt, dass 532 (76,7%) der 694 Patienten korrekt nach den Unfallhergangs-Kriterien der S3-Leitlinie durch den Rettungsdienst in den SR eingewiesen wurden. Deren durchschnittliche Verletzungsschwere (MAIS-Mittelwert: 1,3, ISS-Mittelwert: 3,4, NISS-Mittelwert: 4,6) ist niedriger als die des Gesamtkollektivs. Lediglich 17 Patienten (3,2%) dieser Gruppe sind schwerverletzt. 162 Patienten (23,3%) der 694 wurden nicht korrekt nach den Unfallhergangs-Kriterien eingewiesen (MAIS-Mittelwert: 1,9, ISS-Mittelwert: 7,0, NISS-Mittelwert: 9,5). 25 Patienten (15,4%) dieser Gruppe waren schwerverletzt. Die Patienten, die nicht korrekt nach den Unfallhergangs-Kriterien (GoR B) der S3-Leitlinie von 2016 in den Schockraum eingewiesen wurden, sind signifikant schwerer verletzt (p <0,001) als die korrekt Eingewiesenen. Auch die Anzahl der Schwerverletzten (ISS ≥16) in der Gruppe der nicht korrekt nach den Unfallhergangs-Kriterien (GoR B) der S3-Leitlinie von 2016 in den Schockraum eingewiesenen Patienten ist signifikant höher (p <0,001) als in der Gruppe der korrekt eingewiesenen Patienten. <b>Schlussfolgerungen:</b> Die Daten legen nahe, dass die Unfallhergangs-Kriterien (GoR B) der S3-Leitlinie von 2016, insbesondere und paradoxerweise dann, wenn korrekt durch den Rettungsdienst angewendet, kaum geeignet sind, Schwerverletzte zu identifizieren. Eine unreflektiert wortgetreue, d.h. eine die präklinische Kondition des Patienten unberücksichtigt lassende Anwendung der Unfallhergangs-Kriterien führt in den allermeisten Fällen zu einer nachgerade medizinisch nicht erforderlichen und nicht sinnvollen Schockraumaktivierung. Daher sollte die präklinisch isolierte Anwendung der Unfallhergangs-Kriterien keine Schockraumindikation und -behandlung mehr rechtfertigen, denn Schockraumaktivierungen binden viele personelle und apparative Ressourcen und stören die klinische Routine. Die Unfallhergangs-Kriterien (GoR B) sollten vielmehr in den nächsten „S3-Leitlinien Polytrauma/Schwerverletzten-Behandlung“ neu bewertet werden. Noch nicht definierte, scheinbar präklinisch medizinisch-intuitiv für eine Schockraumindikation utilisierte Kriterien, wie beispielsweise ein „Treppensturz mit einem Alter >64 Jahre“, scheinen Schwerverletzte effektiv identifizieren zu können. Kombinationen aus Unfallhergang/-mechanismus, dem wichtigen Faktor Patientenalter und (patho-) physiologischen/medikamentösen Begleitfaktoren könnten als potenziell neue Schockraumaktivierungskriterien zur Identifizierung schwerverletzter Patienten dienen. Dies sollte Gegenstand weiterführender Studien sein.Item type:Item, Social Metabolism and Material Flow Analysis: Household Resource Use and Throughput in a Conservancy in Zambezi, Namibia(2026) Fuhrmann, Jenny; Kadhikwa, Sakeus; Domptail, StéphanieThe data were collected as part of the ELNAC project (Enhanced Livelihoods and Natural Resource Management under Accelerated Climate Change: A large landscape social-ecological systems approach; https://sasscal.org/sasscal-ii-research-portfolio/). This dataset was collected in a single conservancy in the Zambezi region of Namibia using the ‘Kobo Tool’ application (https://www.kobotoolbox.org/). The data were collected to support a material flow analysis (MFA), which records the extraction of resources – including quantities of natural resources and artefacts – as well as the extraction of biomass from agriculture, fisheries and forestry. The surveys of this dataset were carried out in 156 households. Over the course of the year, four similar data collections were carried out in the KAZA region. The other datasets that are related to this dataset are linked within this dataset – and vice versa. We have decided to publish each dataset separately, as different people were involved in the process and there are minor variations in the metadata and in how the surveys were carried out. Please therefore read all the information relating to these datasets separately. All the information required to understand the dataset can be found in the metadata file attached to this dataset (Metadata for Site_1.pdf).Item type:Item, Social Metabolism and Material Flow Analysis: Household Resource Use and Throughput in a Village in Cuando, Angola(2026) Ume, Chukwuma; Valentino, Noel; Domptail, StéphanieThe data were collected as part of the ELNAC project (Enhanced Livelihoods and Natural Resource Management under Accelerated Climate Change: A large landscape social-ecological systems approach; https://sasscal.org/sasscal-ii-research-portfolio/). This dataset was collected in a village in Cuando, located on the Cubango River, Angola using the ‘Kobo Tool’ application (https://www.kobotoolbox.org/). The data were collected to support a material flow analysis (MFA), which records the extraction of resources – including quantities of natural resources and artefacts – as well as the extraction of biomass from agriculture, fisheries and forestry. Additionally, the dataset includes information on waste generation and emissions, such as solid waste production, wastewater discharge, and CO₂ emissions. The surveys of this dataset were conducted in 72 households. Over the course of the year, four similar data collections were carried out in the KAZA region. The other datasets that are related to this dataset are linked within this dataset – and vice versa. We have decided to publish each dataset separately, as different people were involved in the process and there are minor variations in the metadata and in how the surveys were carried out. Please therefore read all the information relating to these datasets separately. All the information required to understand the dataset can be found in the metadata file attached to this dataset (Metadata for Site_2.pdf).Item type:Item, Social Metabolism and Material Flow Analysis: Household Resource Use and Throughput in a Village within a Conservancy in the Zambezi, Namibia(2026) Fuhrmann, Jenny; Kadhikwa, Sakeus; Domptail, Stéphanie EileenThe data were collected as part of the ELNAC project (Enhanced Livelihoods and Natural Resource Management under Accelerated Climate Change: A large landscape social-ecological systems approach; https://sasscal.org/sasscal-ii-research-portfolio/). This dataset was collected in a village within a conservancy in the Zambezi region of Namibia using the ‘Kobo Tool’ application (https://www.kobotoolbox.org/). The data were gathered to support a Material Flow Analysis (MFA) which involves tracking resource extraction, including quantities of natural resources and artifacts, as well as biomass extraction from agriculture, fisheries, and forestry. The surveys of this dataset were conducted in 144 households covering the entire village population. Over the course of the year, four similar data collections were carried out in the KAZA region. The other datasets that are related to this dataset are linked within this dataset – and vice versa. We have decided to publish each dataset separately, as different people were involved in the process and there are minor variations in the metadata and in how the surveys were carried out. Please therefore read all the information relating to these datasets separately. All the information required to understand the dataset can be found in the metadata file attached to this dataset (Metadata for Site_3.pdf).