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Neue Veröffentlichungen:

  • Item type: Item ,
    Schusstodesfälle aus dem Einzugsgebiet des Instituts für Rechtsmedizin Gießen: eine retrospektive Analyse der Jahre 2009 bis 2018
    (2024) Wolf, Paula Marie
    Die Untersuchung und Beurteilung von Schusstodesfällen stellt einen kleinen, aber be-deutsamen Anteil an der rechtsmedizinischen Arbeit dar, wobei eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zur umfänglichen Aufarbeitung der Hintergründe erforderlich wird. Vergangene Studien zeigten regionale Unterschiede in Häufigkeiten und Arten von Schusstodesfällen. Unsere retrospektive Auswertung der im Zeitraum von 2009 bis 2018 am Institut für Rechtsmedizin Gießen durchgeführten 5400 Sektionen und Leichenschauen ergab 111 Todesfälle in Zusammenhang mit einem Schusswaffengebrauch. Es erfolgte eine weitere Analyse der allgemeinen Daten, demografischen Merkmale der Verstorbenen, Schussverletzungen, Todesumständen und -orten, verwendeten Waffen, weiterführenden Untersuchungen und etwaigen Tätern und Tathintergründen. Die 111 Schusstodesfälle entfielen auf etwa 24 % Homizide, 75 % Suizide sowie knapp 1 % Unfallgeschehen. Etwa 87 % der Schusstoten waren männlichen, etwa drei Viertel der Verstorbenen waren älter als 50 Jahre. Der häufigste Fundort war sowohl bei Homiziden als auch bei Suiziden das häusliche Umfeld. Das Vorliegen nur einer singulären Schussverletzung war führend, mehr als drei Schussverletzungen fanden sich nur in der Gruppe der Homizide. Die maximale Schussanzahl lag hier bei 17 Schussverletzungen. Langwaffen waren bei Viertel der Fälle zu finden, innerhalb der Homizide nur in 18 %. Die Kurzwaffen überwogen hier deutlich mit 71 %. Eine Beurteilung des Legalitätsstatus der Waffe war in etwa zwei Drittel aller Fälle möglich. Weiterführende Untersuchungen, wie eine postmortale Bildgebung oder forensisch- toxikologische Untersuchungen fanden in ausgewählten Fällen statt. Ein Vergleich mit Datenerhebungen aus rechtsmedizinischen Instituten in Deutschland und anderen Ländern zeigte überwiegend Gemeinsamkeiten hinsichtlich Geschlechts- und Altersverteilung der Verstorbenen. Unterschiede zeigten sich beispielsweise bei der Art der verwendeten Waffe oder auch bei den Einschusslokalisationen. Besondere Fälle in unserem Kollektiv, wie etwa Tötungen mit nachfolgender Selbsttötung oder kombinierte Suizide, zeigten die Notwendigkeit einer sorgfältigen, interdisziplinären Zusammenarbeit zur Beurteilungen und Einordnung der Taten und Hürden dieser auf. Es fiel zudem eine bemerkenswerte Diskrepanz zwischen der Anzahl hessenweit rechtsmedizinisch untersuchter Schusstodesfälle und der in der Todesursachenstatistik für den gleichen Zeitraum aufgeführten Fälle auf, die Fragen zum Procedere beim Umgang mit Schusstodesfällen aufwirft.
  • Item type: Item ,
    Die JLU auf Europa-Tour mit dem eigenen Exkursionsbus
    (2025) Hendel, Joachim
  • Item type: Item ,
    Accessing Arene-Fused Eight-Membered Carbo- and Heterocycles via Bidentate Lewis Acid Catalysis
    (2025) Große, Michel
    Eight-membered carbo- and heterocycles constitute unique structural elements not only found in a plethora of biologically active natural products and medicinally relevant synthetic compounds, but also in various functional molecules and materials. Especially arene-annulated cyclooctanoids have attracted increasing attention as they combine the properties of rigid aromatic structures and flexible cyclooctene-derived ring systems. However, entropic and enthalpic difficulties generally encountered in the synthesis of medium-sized rings have largely hampered the development of general synthetic methods to access these structures. In this thesis, new strategies for the synthesis of arene-annulated eight-membered carbo- and N-heterocycles were developed by employing a boron-based bidentate Lewis acid (BDLA) catalyst previously established in our group for facilitating inverse electron-demand Diels−Alder (IEDDA) reactions of phthalazines. The utilization of different cyclooctyne derivatives as highly reactive dienophiles gave rise to a series of cyclooctenes and cycloocta-1,5-dienes fused to substituted polycyclic aromatic hydrocarbons. X-ray crystallographic analysis and variable temperature NMR studies of selected derivatives provided valuable insights into the conformational behaviour of these polycyclic structures. Additionally, the same catalytic principle was employed to develop a one-step synthesis of arene-annulated eight-membered nitrogen heterocycles from phthalazines and Boc-protected 2-azetine as a strained alkene dienophile. Key to this transformation was the formation of a highly reactive o-quinodimethane intermediate that thermally rearranged in a 10π electrocyclic ring opening to yield the desired azocine structures. These mechanistic considerations were supported by the isolation and characterization of the main by-product, and final proof for the eight-membered ring structure was obtained via X-ray crystallographic analysis of a degradation product.