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Neue Veröffentlichungen:

  • Item type: Item ,
    Optimierung der Diagnostik bei Bradykardien und ungeklärten Synkopen: Das Potenzial des 30-tägigen telemedizinischen EKG-Monitorings
    (2024) Schneider, Nikita
    Synkopen und bradykardieassoziierte Beschwerden stellen aufgrund ihrer episodischen und oft unvorhersehbaren Natur eine diagnostische Herausforderung dar. Die vorliegende Studie untersucht die Effektivität eines 30-tägigen telemedizinischen EKG-Monitorings mit dem PocketECG III als nicht-invasive Methode zur Identifikation von bradykarden Rhythmusstörungen und deren Korrelation mit klinischen Symptomen. In einer prospektiven monozentrischen Beobachtungsstudie wurden 50 Patienten untersucht, die in zwei Gruppen unterteilt wurden: Patientinnen und Patienten mit ungeklärter Synkope (Gruppe A) und solche mit dokumentierten oder vermuteten bradykardieassoziierten Beschwerden ohne Synkope (Gruppe B). Die durchschnittliche Tragedauer des PocketECG III betrug 24,5 Tage. Zielparameter waren die Diagnoserate behandlungsbedürftiger Rhythmusstörungen und die Zeit bis zur definitiven Diagnose. Die Ergebnisse zeigen, dass bei 30 % der Patienten (n = 15) relevante Rhythmusstörungen diagnostiziert wurden, die eine antibradykarde Therapie, im Sinne einer Schrittmacherimplantation, erforderlich machten. Die mittlere Zeit bis zur Diagnosestellung betrug circa 8 Tage. Damit wurde deutlich, dass herkömmliche Kurzzeit-EKGs, wie 24- bis 48-Stunden-Langzeit-EKGs, in vielen Fällen nicht ausgereicht hätten, um die Diagnose zu stellen. Das PocketECG III ermöglichte durch die Echtzeit-Datenanalyse eine zeitnahe Symptom-Rhythmus-Korrelation und steigerte somit die diagnostische Präzision. Die Ergebnisse stehen im Einklang mit der Literatur, die die Vorteile eines verlängerten Monitorings hervorhebt, während sie gleichzeitig die Invasivität und höheren Kosten von Loop-Recordern betont. Das 30-tägige telemedizinische EKG-Monitoring mit dem PocketECG III bietet eine effektive und patientenfreundliche Alternative zur Diagnostik von Rhythmusstörungen bei Synkopen und bradykardieassoziierten Beschwerden. Es reduziert den Bedarf an invasiven Eingriffen, ermöglicht eine personalisierte und ressourcenschonende Betreuung und sollte zukünftig stärker in Leitlinien berücksichtigt werden. Multizentrische Studien mit größeren Kohorten sind jedoch erforderlich, um die Generalisierbarkeit der Ergebnisse zu bestätigen.
  • Item type: Item ,
    Neue Möglichkeiten zur frühzeitigen Diagnosestellung bei Patientinnen mit Turner Syndrom
    (2026) Luschka, Ruth Elisabeth
    Ursächlich liegt dem TS ein komplettes oder partielles Fehlen, beziehungsweise eine strukturelle Auffälligkeit eines X Chromosoms bei Frauen zugrunde. Eines der größten Probleme bei der Behandlung ist die immer noch späte Diagnosestellung und dies führt zum Verlust therapeutischer Optionen und häufig diagnostischer Odysseen, die maßgeblich zur Einschränkung der Lebensqualität der betroffenen Frauen beiträgt. Ziel dieser Arbeit ist die Evaluation eines PCR Kits bestehend aus STR und SD Mar-kern als Möglichkeit eines postnatalen Screenings auf TS. Getestet wurde das Kit an 20 Proben von bekannten Turnerpatientinnen und an jeweils 30 Proben gesunder Frauen und Männer. Untersucht wurden periphere Blutproben, getrocknete Bluts-tropfen auf Filterpapier und DNA aus Mundschleimhaut. Nach dem entwickelten Flussdiagramm wurden 19 der 20 Probandinnen als Verdacht auf TS erkannt und 55, der insgesamt 56 in die Analyse eingegangenen gesunden Vergleichspersonen, als Gesunde erkannt. Somit zeigt der Test eine Sensitivität von 95%, eine Spezifität von 98,2%. Der Test ist somit reliabel und valide und funktioniert mit allen drei Probenarten.
  • Item type: Item ,
    Supplemental Material for "Trait responses of Holstein Friesian cows with different genetic merits for milk yield in relation to low input feeding"
    (2026) Aufmhof, Laura; König, Sven; Gattinger, Andreas; May, Katharina; Knob, Deise; Halli, Kathrin
    The data tables are supplemental material for the research article "Trait responses of Holstein Friesian cows with different genetic merits for milk yield in relation to low input feeding". The present study focused on the comparison of HF cows with differing genetic merit for milk yield in relation to high and low input feeding in a recently established standardized and identical organic farm environment. The second specific objective in such context addressed trait responses of HF cows with high genetic milk merit when performing under challenging low input conditions. The supplementary data include 2 tables: - Supplementary Figure S1. Least square means for the energy efficiency-related traits (A) milk urea nitrogen in ml/l (MUN), (B) fat to protein ratio (FPR), (C) saturated fatty acids in g/100g milk (SFA), (D) unsaturated fatty acids in g/100g milk (UFA), (E) monounsaturated fatty acids in g/100g milk (MUFA), (F) polyunsaturated fatty acids in g/100g milk (PUFA), (G) short-chain fatty acids in g/100g milk (SCFA), (H) medium-chain fatty acids in g/100g milk (MCFA), (I) long-chain fatty acids in g/100g milk (LCFA), (J) body condition score (BCS), (K) back fat thickness in cm (BFT), (L) feeding time in min/day and (M) rumination time in min/day of the high input (HI) group (▲) and the low input (LI) group (■) for the 3 estimated breeding value classes (EBV_low = blue, EBV_int = orange, EBV_high = green) by days in milk (DIM). - Supplementary Figure S2. Least square means for somatic cell score (SCS) of the high input (HI) group (▲) and the low input (LI) group (■) for the 3 estimated breeding value classes (EBV_low = blue, EBV_int = orange, EBV_high = green) by days in milk (DIM).
  • Item type: Item ,
    Alternative Landwirtschaft: Neuland für Geschlechterverhältnisse? Zur (Re)produktion und (De)stabilisierung vergeschlechtlichter Ungleichheiten durch alternative Agrarorganisationen
    (2024) Wember, Carla
    Land- und Ernährungswirtschaft sind in besonderer Weise in sozial-ökologische Krisenhaftigkeiten eingebunden und ein Wandel wird von vielen Seiten gefordert, erprobt und gelebt (vgl. Rosol 2018). Landwirtschaftliche Praktiken und Versorgungsstrukturen in Deutschland, die gemeinwohlorientiertes und gemeinschaftliches Wirtschaften anstreben diversifizieren sich in den letzten 20 Jahren und gewinnen an Bedeutung. Gleichzeitig ist soziale Organisation von Landwirtschaft von Machtverhältnissen durchzogen und stellt diese her. Landwirtschaft ist vergeschlechtlicht und kann nur unter Berücksichtigung der Kategorie Geschlecht verstanden werden (Oedl-Wieser, Schmitt 2016). Heteronormative Geschlechterverhältnisse prägen die Organisation von Ernährungs- und Landwirtschaft durch das Zusammenwirken materieller und symbolischer Ordnungen (vgl. Burandt, Mölders 2017; Oedl-Wieser, Schmitt 2016; Prügl 2004), was sich etwa an den Eigentumsverhältnissen, der Arbeitsteilung, der Zugänglichkeit zur Landwirtschaft und dem ungleichen Zugang zu Ressourcen der Nahrungsmittelproduktion ausdrückt (vgl. Pieper Janna-Luisa 2021). Den Menschen, die sich in der Landwirtschaft betätigen (wollen), werden geschlechtsspezifische Formen der Lebensführung strukturell nahegelegt, während andere systematisch erschwert werden (vgl. Allen, Sachs 2013; Little 2006; Pini et al. 2015a). Die Landwirtschaft in Deutschland lässt damit bis heute wenig Raum für plurale Lebensführung und geschlechtliche Vielfalt. An diesen beiden Ausgangspunkten setzt diese Arbeit an und untersucht explorativ den Zusammenhang von sozialen Innovationen im Transformationsprozess der Landwirtschaft als Teil von Ernährungsversorgung einerseits und Geschlechterverhältnissen andererseits. Wenn alternative Agrarorganisationen über Produktionsverfahren zunehmend soziale Ordnungen der Landwirtschaft verändern wollen, bleibt offen, inwiefern hier auch Geschlechterverhältnisse verändert werden. Angeleitet wird diese Arbeit daher von der Frage, wie innovative Ansätze gemeinwohlorientierter und gemeinschaftlicher Landwirtschaft in Deutschland Geschlechterverhältnisse in ihren Praktiken für eine Transformation der landwirtschaftlichen Versorgung (re)produzieren oder (de)stabilisieren. Diese Frage wird mit einem systemtheoretischen Theorierahmen anhand von Einzelfallstudien mit einer Inhaltsanalyse von Selbstbeschreibungen von Solidarischen Landwirtschaften, BioBoden Genossenschaft und Regionalwert AGs sowie Interviews mit Erzeuger*innen von zugehörigen Betrieben und Verantwortlichen der Organisationen nachgegangen. Es zeigt sich: Während die Arbeit alternativer Agrarorganisationen geschlechtsspezifisch strukturierte materielle Verhältnisse in der Landwirtschaft zwar destabilisieren kann, herrscht zugleich eine weitgehende Sprachlosigkeit sowohl hinsichtlich der Persistenz von Geschlechterverhältnissen als auch für Pluralität von Geschlecht und Sexualität. Mehr noch gibt es Anschlussfähigkeiten zu naturalisierenden und traditionellen Vorstellungen von Geschlechterverhältnissen. Obwohl Zugänge zur Landwirtschaft und damit Lebensentwürfen in ländlichen Räumen ermöglicht werden, bleibt die Entstehung macht- und herrschaftskritischer symbolischer Ordnungen jedoch weitgehend aus.
  • Item type: Item ,
    Die Regulierung von Wasserentnahmeentgelten in Brasilien und Deutschland: Eine rechtsvergleichende Studie
    (2025) Coppola Napp, Leonardo
    Die vorliegende rechtsvergleichende Arbeit analysiert das Rechtsinstitut des Wasserentnahmeentgelts für die Entnahme von Rohsüßwasser im Lichte des deutschen und brasilianischen Rechts unter Einbeziehung unionsrechtlicher Einflüsse.