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Neue Veröffentlichungen:

  • Item type: Item ,
    Genetic analysis and construction of a genetic map of Russian dandelion (Taraxacum kok-saghyz) as an alternative resource crop for natural rubber
    (2025) Flüß, Helge Christian
    The global supply of natural rubber is critically dependent on a single species, Hevea brasili-ensis, leaving it vulnerable to disease and economic pressures. This dissertation addresses the urgent need for alternative rubber sources by focusing on the genetic improvement of Rus-sian Dandelion (Taraxacum kok-saghyz, TKS), a promising temperate-climate resource crop. The primary goal was to develop genomic tools to accelerate the breeding of high-yielding TKS varieties. To achieve this, the study first assessed the genetic landscape of TKS and related species. Using Amplified Fragment Length Polymorphism (AFLP) markers, the research confirmed that TKS is genetically distinct from related species like the common dandelion, while also revealing low to moderate genetic diversity within existing breeding germplasm. This highlights a need to strategically incorporate new genetic material to ensure long-term breeding success. A biparental F1 mapping population was created by crossing high and low rubber-producing parent plants. Extensive multi-year field trials across three different locations revealed signifi-cant phenotypic variation for rubber content, ranging from 0.1 % to 24 %. A high broad-sense heritability (𝐻2) of 0.656 was calculated for this trait, indicating strong genetic control and a high potential for improvement through selective breeding. The core of the project involved creating the first high-resolution genetic maps for TKS using Genotyping-by-Sequencing (GBS). This resulted in two detailed parental maps. Each resolved into eight linkage groups corresponding to the haploid chromosome number of TKS. These maps served as the foundation for quantitative trait loci (QTL) analysis to identify genomic regions controlling rubber production. The analysis successfully identified three major, statistically significant QTL associated with rubber content. Two QTL were located on the maternal map and one on the paternal map, with individual loci explaining between 9.1 % and 15.4 % of the phenotypic variance. By aligning these genetic findings with the TKS physical genome, the study confirmed a previously re-ported major QTL region on chromosome A1 and discovered a novel major QTL on chromo-some A7. In conclusion, this research provides a vital genomic toolkit for TKS improvement. The high-resolution maps and identified QTL for rubber content are foundational resources for modern breeding. The SNP markers linked to these QTL can now be used to develop tools for marker-assisted selection (MAS), enabling breeders to identify superior plants at an early stage, thereby accelerating the development of commercially viable TKS cultivars and helping to se-cure a sustainable future for natural rubber.
  • Item type: Item ,
    Einfluss von Vorhofflimmern auf zirkulierenden cellular communication network factor 1 als Marker kardialer Fibrose
    (2024) Bouillon, Laura
    Vorhofflimmern (VHF) ist die häufigste Herzrhythmusstörung in Deutschland mit einer Prävalenz von 2%. Aufgrund der demografischen Entwicklung einer alternden Bevölkerung wird eine Zunahme der Prävalenz in den nächsten Jahren erwartet. Da VHF oft asymptomatisch bleibt und ein erhöhtes Schlaganfallrisiko für Patient:innen besteht, ist für eine Verbesserung von Prognose der Erkrankung und Lebensqualität eine frühzeitige Diagnostik sinnvoll. Bislang erfolgt diese mittels EKG, wobei es noch keine ausgereiften Screening-Verfahren zur Detektion von VHF gibt. Mit dieser Arbeit wurde untersucht, ob der Fibrosemarker cellular communication network factor 1 (CCN1) mit VHF assoziiert ist und ggf. als Biomarker zur einfachen Diagnostik von VHF genutzt werden kann. Pathophysiologisch spielt ein atriales Fibrosesubstrat bei VHF eine große Rolle, weswegen die Hypothese eines möglichen Zusammenhangs zu genanntem Fibrosemarker CCN1 aufgestellt wurde. In der Kohorte befanden sich insgesamt 155 Pat mit VHF, welche eine Pulmonalvenenisolation (PVI) erhalten haben. Einen Tag vor und einen Tag nach der PVI wurde CCN1 aus Serumproben der Pat mittels ELISA-Technik bestimmt. Es zeigte sich ein signifikanter Abfall von CCN1-Serumspiegeln einen Tag nach der PVI. Die Hypothese einer vermehrten CCN1-Expression bei VHF wurde durch das Ergebnis des Spiegelabfalls somit unterstützt. Weiterhin wurde die PVI nach einem Jahr (Follow- up) eher als erfolgreich bewertet, wenn der Abfall der CCN1-Spiegel größer war. Jedoch konnte man schlussendlich nicht die Erfolgswahrscheinlichkeit der PVI nach einem Jahr anhand der Veränderung von CCN1 schätzen. Es bot sich eine Geschlechtervarianz des CCN1-Biomarkers, wobei Serumspiegel bei Frauen signifikant höher lagen. Aus den Ergebnissen zeigt sich eine Assoziation von VHF und CCN1. Der genaue zytopathologische Mechanismus der Beeinflussung konnte mit dieser Arbeit hingegen nicht geklärt werden. Sinnvoll wären Folgestudien, in welchen zu den Follow-up-Zeitpunkten nach drei Monaten und nach einem Jahr CCN1-Serumspiegel gemessen werden. Weiterhin könnte mittels MRT-Mapping eine Messung des atrialen Fibrosesubstrats erfolgen, um einen genaueren Zusammenhang zwischen VHF-Last und CCN1-Serumleveln darzustellen.
  • Item type: Item ,
    Weiterentwicklung der postendodontischen Versorgung mittels Stiftaufbauten durch digitale Technologien in der Zahnheilkunde
    (2024) Vogler, Jonas Adrian Helmut
    Im Rahmen dieser kumulativen Habilitation wurde eine Weiterentwicklung der postendodontischen Versorgung mittels Stiftaufbauten unter Verwendung moderner, digitaler Technologien vorangetrieben. Durch die Einführung der Adhäsivtechnik in der Zahnmedizin ist zwar nicht mehr bei jedem endodontisch behandelten Zahn ein Stiftaufbau notwendig, jedoch kann auch heute in Fällen mit großen koronalen Zahnhartsubstanzdefekten noch nicht darauf verzichtet werden. Grundsätzlich unterscheidet man in der wissenschaftlichen Literatur zwischen individuellen und konfektionierten Stiftaufbauten, wobei die Individuellen sich durch ihre gute Passgenauigkeit im Wurzelkanal und ihre hohe mechanische Belastbarkeit auszeichnen, während die Konfektionierten in einer einzigen Sitzung eingesetzt werden können und Systeme verfügbar sind, deren Elastizitätsmodul mit dem des Dentins vergleichbar ist. Stiftaufbauten sind eine in der zahnärztlichen Praxis häufig verwendete postendodonti-sche Versorgungsoption, deren überlebenszeitbeeinflussende Parameter jedoch in der wissenschaftlichen Literatur, aufgrund der Vielfalt der Systeme sowie Materialien und damit einhergehenden Heterogenität der Studien, kontrovers diskutiert wird. Um die Versorgung mit Stiftaufbauten an unserer Klinik zu evaluieren, wurden im Rahmen dieser kumulativen Habilitation zunächst in retrospektiven Überlebenszeitanalysen die Risikofaktoren dieser Behandlung identifiziert. Hierdurch sollte im zweiten Schritt eine zielgerichtete und evidenzbasierte Weiterentwicklung unter Verwendung moderner, digitaler Technologien ermöglicht werden. Es zeigte sich, dass Stiftaufbauten und die damit versorgten Zähne vor allem in Verbindung mit nicht axial einwirkenden Kräften (wie bei Frontzähnen und Teleskopprothesen) und rigiden Materialien (gegossene, individuelle Stiftaufbauten) eine reduzierte Überlebenswahrscheinlichkeit haben. Die häufigste Misserfolgsursache der Restauration war ein Retentionsverlust, bei dem auch die Verwendung eines haftstärkeren, adhäsiven Einsetzkomposites keine Abhilfe schaffen konnte. Der häufigste Zahnextraktionsgrund war eine Wurzelfraktur. Hieraus konnte geschlussfolgert werden, dass eine Optimierung der postendodontischen Versorgung mittels Stiftaufbauten auf eine Verbesserung der Passgenauigkeit (Senkung des Retentionsverlustrisikos) und damit die Herstellung eines individuellen Stiftaufbaus mit dentinähnlichen, mechanischen Eigenschaften (Senkung des Wurzelfrakturrisikos) abzielen sollte. Im zweiten Schritt wurde ein rein digitaler Workflow entwickelt, bei dem die Stiftbettpräparation mittels Intraoralscanner digital abgeformt und ein individueller Stiftaufbau aus einem glasfaserverstärkten CAD/CAM-Komposit mit einem dentinähnlichen Elastizitätsmodul hergestellt und in einer einzigen Sitzung eingesetzt werden kann. Somit konnten die Vorteile der individuell gegossen, mit denen der konfektionierten Stiftaufbauten in einem Stiftsystem verbunden und gleichzeitig die Nachteile der beiden etablierten Varianten eliminiert werden. Im Rahmen dieser kumulativen Habilitation wurde eine Weiterentwicklung der postendodontischen Versorgung mittels Stiftaufbauten unter Verwendung moderner, digitaler Technologien vorangetrieben. Durch die Einführung der Adhäsivtechnik in der Zahnmedizin ist zwar nicht mehr bei jedem endodontisch behandelten Zahn ein Stiftaufbau notwendig, jedoch kann auch heute in Fällen mit großen koronalen Zahnhartsubstanzdefekten noch nicht darauf verzichtet werden. Grundsätzlich unterscheidet man in der wissenschaftlichen Literatur zwischen individuellen und konfektionierten Stiftaufbauten, wobei die Individuellen sich durch ihre gute Passgenauigkeit im Wurzelkanal und ihre hohe mechanische Belastbarkeit auszeichnen, während die Konfektionierten in einer einzigen Sitzung eingesetzt werden können und Systeme verfügbar sind, deren Elastizitätsmodul mit dem des Dentins vergleichbar ist. Stiftaufbauten sind eine in der zahnärztlichen Praxis häufig verwendete postendodonti-sche Versorgungsoption, deren überlebenszeitbeeinflussende Parameter jedoch in der wissenschaftlichen Literatur, aufgrund der Vielfalt der Systeme sowie Materialien und damit einhergehenden Heterogenität der Studien, kontrovers diskutiert wird. Um die Versorgung mit Stiftaufbauten an unserer Klinik zu evaluieren, wurden im Rahmen dieser kumulativen Habilitation zunächst in retrospektiven Überlebenszeitanalysen die Risikofaktoren dieser Behandlung identifiziert. Hierdurch sollte im zweiten Schritt eine zielgerichtete und evidenzbasierte Weiterentwicklung unter Verwendung moderner, digitaler Technologien ermöglicht werden. Es zeigte sich, dass Stiftaufbauten und die damit versorgten Zähne vor allem in Verbindung mit nicht axial einwirkenden Kräften (wie bei Frontzähnen und Teleskopprothesen) und rigiden Materialien (gegossene, individuelle Stiftaufbauten) eine reduzierte Überlebenswahrscheinlichkeit haben. Die häufigste Misserfolgsursache der Restauration war ein Retentionsverlust, bei dem auch die Verwendung eines haftstärkeren, adhäsiven Einsetzkomposites keine Abhilfe schaffen konnte. Der häufigste Zahnextraktionsgrund war eine Wurzelfraktur. Hieraus konnte geschlussfolgert werden, dass eine Optimierung der postendodontischen Versorgung mittels Stiftaufbauten auf eine Verbesserung der Passgenauigkeit (Senkung des Retentionsverlustrisikos) und damit die Herstellung eines individuellen Stiftaufbaus mit dentinähnlichen, mechanischen Eigenschaften (Senkung des Wurzelfrakturrisikos) abzielen sollte. Im zweiten Schritt wurde ein rein digitaler Workflow entwickelt, bei dem die Stiftbettpräparation mittels Intraoralscanner digital abgeformt und ein individueller Stiftaufbau aus einem glasfaserverstärkten CAD/CAM-Komposit mit einem dentinähnlichen Elastizitätsmodul hergestellt und in einer einzigen Sitzung eingesetzt werden kann. Somit konnten die Vorteile der individuell gegossen, mit denen der konfektionierten Stiftaufbauten in einem Stiftsystem verbunden und gleichzeitig die Nachteile der beiden etablierten Varianten eliminiert werden. In einer Laborstudie wurde anschließend das mechanische Verhalten dieser Stiftaufbauten im Vergleich zu konventionellen, gegossenen Stiftaufbauten in einer Kausimulation überprüft. Es zeigten sich signifikant weniger Wurzelfrakturen und Dezementierungen mit den neuartigen Stiftaufbauten. Darüber hinaus wurde die Passgenauigkeit der nach dem entwickelten rein digitalen Workflow hergestellten Stiftaufbauten mit der von konventionellen, gegossenen Stiftaufbauten in einer in vivo Studie vergleichend gegenübergestellt. Die digitale Stiftabformung führte hierbei zu signifikant besser passenden Stiftaufbauten, als die Konventionelle. Zusammenfassend stellt die Optimierung der postendodontischen Versorgung durch die Verwendung moderner, digitaler Technologien im Rahmen dieser kumulativen Habilitation eine Verbesserung sowohl für den Patienten, als auch für den Zahnarzt dar. Durch die Reduktion der Behandlungszeit für die Herstellung individueller Stiftaufbauten steigt der Patientenkomfort, einhergehend mit einer Verbesserung der Biomechanik durch die Insertion eines Stiftaufbaus mit dentinähnlichen, mechanischen Eigenschaften. Gleichzeitig steigt die Rentabilität der Behandlung für den Zahnarzt, da die Behandlungszeit reduziert wird.
  • Item type: Item ,
    More Than a Feeling: Towards a Holistic Understanding of Emotions and Attitudes in Organizational Cybersecurity
    (2025) von Preuschen, Alexandra
    As digital transformation accelerates, cyber threats are becoming more sophisticated and frequent, resulting in significant financial consequences. While humans have traditionally been viewed as the weakest link in cybersecurity, they are increasingly recognized as an integral part of the solution in organizational security. Emotions and attitudes significantly influence human behavior - therefore, understanding these factors in the context of cybersecurity is essential for protecting organizations. This doctoral thesis explores emotions and attitudes in cybersecurity holistically by (1) identifying the emotions and attitudes related to organizational cybersecurity, (2) understanding the factors that contribute to emotions and attitudes in organizational cybersecurity, (3) investigating factors that can improve cybersecurity-related emotions and attitudes, and (4) applying reflections on emotions as a method to reshape how employees are viewed and how they are engaged within organizational cybersecurity contexts. To meet these goals, four studies were conducted. In the first study, we examine the diverse range of emotions employees experience regarding organizational cybersecurity, expanding beyond the traditional focus on fear. Through a qualitative survey of 112 participants and in-depth interviews with 26 employees, we identify (partially conflicting) emotions and their causes in individual, interpersonal, and organizational factors. Our findings highlight behavioral, social, and cognitive consequences of these emotions on security perceptions and actions, leading us to propose a framework for understanding cybersecurity-related emotions and recommendations for promoting secure behavior through a human-centered approach that enhances employee well-being. The second study explores how social and emotional dynamics affect users’ engagement with security behaviors using an online survey of 496 participants. We find that social support and emotionally resonant interventions encourage greater adoption of security practices. Engagement is influenced not only by knowledge but also by emotions and social interactions, leading us to advocate for interventions that address these dimensions. In the third study, we examine employees’ attitudes toward cybersecurity through interviews and focus groups with 17 participants. The results show which components contribute to cybersecurity attitudes and which factors, particularly (social) experiences and individual factors, shape attitudes toward cybersecurity. In addition, we highlight the needs users have in order to develop positive attitudes toward cybersecurity. The fourth study looks at how employees interact with cybersecurity in daily organizational life. Through interviews with 20 participants, we identified key points of contact, such as policy awareness and training. Mapping our insights onto the NIST Cybersecurity Framework (NIST-CSF) reveals gaps in employee communication and emotional considerations. We offer recommendations for a holistic, employee-focused approach to organizational cybersecurity strategy. Central findings of this doctoral thesis encompass (1) a framework mapping security-related emotion, their causes and consequences, (2) a framework displaying influencing factors of security attitudes alongside their components, (3) a taxonomy of factors fostering positive attitudes and positive high-arousal emotions, and (4) insights for security practitioners, management, and researchers are provided, along with a discussion of the study’s limitations. The doctoral thesis concludes by suggesting research avenues, such as exploring specific stakeholders within cybersecurity, like the emotional experiences of security practitioners, to promote favorable workplace conditions and improve mental health in this domain.
  • Item type: Item ,
    Ein Vergleich der medizinischen Indikation der Septorhinoplastik mit der Wahrnehmung der eigenen Körperästhetik
    (2025) Packner, Sarah Christin
    Einführung: Operative Eingriffe an der Nase gehören zu den häufigsten HNO-Operationen. Studien zur Septorhinoplastik fokussieren sich oft auf ästhetische Aspekte, während die Funktionsverbesserung nur ergänzend betrachtet wird. Eine Diskrepanz zwischen subjektiver Wahrnehmung und objektiven Messwerten sowie das Fehlen idealer objektiver Messmethoden erschweren die Indikationsstellung. Diese Studie untersucht den funktionellen Aspekt der Septorhinoplastik und relevante Einflussfaktoren. Zudem wird der Einfluss der Massenmedien auf das ästhetische Selbstbild analysiert, um die Beweggründe der Patienten – funktionell oder ästhetisch – besser zu verstehen. Methodik: 31 Septorhinoplastik-Patienten wurden prä- und postoperativ untersucht. Zudem wurden 220 präoperative Patientendaten aus dem Archiv ausgewertet und 20 Probanden als Kontrollgruppe rekrutiert. Durchgeführt wurden die Rhinometrie, Rhinoresistometrie, akustische Rhinometrie, ein Riech-, Schwellen- und Schmecktest. Mit Hilfe von Fragebögen wurden die subjektiven Beschwerden und das körperästhetische Empfinden untersucht. Ergebnisse: Die Patienten zeigten stets eine signifikante Verbesserung in den Werten der objektiven Messungen, verblieben jedoch auch 6 Monate postoperativ im Bereich mittlerer Obstruktion. Die akustische Rhinometrie konnte Unterschiede zwischen den symptomatischen Patienten und den symptomlosen Probanden am genauesten aufzeigen. Sowohl prä- als auch postoperativ nahm das Rauchen einen negativen Einfluss auf die objektiven Messparameter. Patienten mit angeborener Septumfehlstellung zeigten nach anfänglicher Besserung ihrer Messwerte eine Verschlechterung in Richtung des präoperativen Zustandes. Ein Einfluss der Ethnie wurde nicht festgestellt. Der NOSE-Wert sank signifikant im postoperativen Verlauf und korrelierte mit der präoperativen Zufriedenheit mit dem Aussehen der Nase, der beruflichen Exposition gegenüber chemischen Noxen und der subjektiven Bedeutung des ersten Eindrucks. Keine Korrelation bestand mit dem Geschlecht, der Ethnie, der Ätiologie, dem Rauchen, den sozialen Medien oder der Körperästhetik. Ebenso konnte keine Korrelation zwischen der Nutzung von sozialen Medien und der Körperästhetik nachgewiesen werden. Diskussion: Der operative Eingriff reduziert die präoperative Variabilität objektiver Messwerte und führt zu homogeneren postoperativen Ergebnissen. Die hohe Interstudienvariabilität in der Literatur erfordert eine Überprüfung der Normalverteilung objektiver Parameter, da Hinweise auf eine schiefe Datenlage vorliegen, was maßgeblichen Einfluss auf die Methodik der anschließenden Auswertung nimmt. Die Korrelation zwischen subjektiven und objektiven Parametern bleibt ungeklärt. Hinweise aus der Literatur deuten auf eine Beteiligung des N. trigeminus an der Wahrnehmung des nasalen Atemstroms hin, was in größeren Folgestudien mit spezifischen Tests weiter untersucht werden sollte. Patienten mit angeborener Septumdeviation scheinen eine höheres Rezidivrisiko zu besitzen. Ein postoperativer Beobachtungszeitraum von mind. 6 Monaten ist essenziell, um Fehlbeurteilungen zu vermeiden. Auch bei funktionell optimalem Ergebnis kann Unzufriedenheit bestehen, wenn ästhetische Erwartungen nicht erfüllt werden. Die Verbesserung der Ästhetik ist ein wichtiges Nebenprodukt des funktionellen Eingriffes. Der wachsende Einfluss sozialer Medien auf das ästhetische Selbstbild sollte in künftigen Studien mit Hilfe validierter psychologischer Fragebögen untersucht werden.