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Item type:Item, Trends und Perspektiven der internationalen Textilindustrie und deren Einfluss auf äthiopische Textilarbeiterinnen und Textilarbeiter(2026) Frodl Dietschmann, SimonZiel der Dissertation ist es, aktuelle und zukünftige Einflüsse von Trends und Perspektiven der internationalen Textilindustrie auf äthiopische Textilarbeiterinnen und -arbeiter sowie die äthiopische Gesellschaft aufzuzeigen. Dazu wurden mit sieben Expertinnen und Experten der äthiopischen Textilindustrie leitfadengestützte Interviews durchgeführt, welche zur Theoriebildung in die Methodologie der Grounded Theory eingebettet wurden. Die Expertinnen und Experten benannten insbesondere die Trends der Reorganisation des Handels und der Industrie sowie der Nachhaltigkeit als besonders einflussreich auf die äthiopischen Textilarbeiterinnen und -arbeiter sowie die äthiopische Gesellschaft. Aktuell und zukünftig könnten diese zu veränderten beruflichen Fähigkeiten führen wie dem Erlernen neuer technischer Fertigkeiten und eines branchenspezifischen Fachvokabulars, einem Gesamtportfolio veränderter persönlicher Fähigkeiten sowie des gesellschaftlichen Bildungsniveaus und des Women Empowerment.Item type:Item, Investigation of the Degradation of Fluoropolymer Materials in a Low Temperature Oxygen Plasma using Physical-Chemical Surface Analysis(2026) Wagner, TobiasThe low Earth orbit (LEO) plays an important role for space exploration, modern telecommunication and Earth observation. While the proximity to Earth makes the LEO particularly attractive for these applications, the environmental conditions inside the LEO are harsh and can lead to rapid material degradation. Many satellites remain in the LEO for years and even decades, increasing the chance for catastrophic material failure during its lifecycle. One significant threat to materials in the LEO is atomic oxygen (AO), which is the most abundant species of gas in parts of the LEO and extremely reactive. Understanding the chemical degradation that occurs when a surface is in contact with AO is crucial for improving material design for applications in the LEO. To generate AO and partially simulate LEO conditions, low temperature oxygen plasmas are commonly employed. Fluoropolymers have favorable features for use in the LEO. Among these are low density, thermal and electrical insulating properties and a relatively high resistance towards AO, compared to other polymers. Most studies investigating the degradation of fluoropolymers and other materials in space focus on changing mechanical properties. Physical-chemical characterization methods are utilized much more sparingly, leading to a gap in the knowledge about the chemical processes at the surface of materials exposed to LEO conditions. In the framework of this doctoral thesis the chemical degradation of two fluoropolymers, polyvinyl fluoride (PVF) and polytetrafluoroethylene (PTFE), in a low temperature oxygen plasma was investigated. The latter is often employed in the LEO as a wiring insulator on the exterior of spacecraft, coming in contact with AO. The former is used less frequently in space applications and was chosen as a less fluorinated reference material. The degradation mechanism was studied by employing surface sensitive chemical analysis techniques such as time-of-flight secondary-ion mass spectrometry (ToF–SIMS) and X-ray photoelectron spectroscopy (XPS) on the sample, as well as by monitoring the plasma composition via quadrupole mass spectrometry (QMS). Multivariate statistical (MVS) tools were used to obtain a deeper understanding of the measurement data. By ToF–SIMS and XPS measurements, degradation products on the sample surface were identified, while QMS measurements revealed unoxygenated carbon species in the atmosphere, indicating incomplete oxidation. Overall, the results of this doctoral thesis expand the knowledge about the chemical processes involved in the degradation of fluoropolymers under space-like conditions. The use of methods for chemical surface analysis techniques in this work yields a significant benefit for the investigation of material degradation under space-like conditions that is currently not fully realized. Additionally, the insight gained into the measurement data by the use of MVS tools for data evaluation demonstrates their usefulness to assist in answering a variety of scientific questions.Item type:Item, Untersuchung von Monozytensubpopulationen in Bezug auf myokardialer Schädigung(2025) Steigerwald, NoushinDiese Dissertation untersucht den Zusammenhang zwischen Monozytensubpopulationen und verschiedenen Subtypen des Myokardinfarkts (MI) sowie deren Beziehung zur Größe des Myokardschadens bei PatientInnen mit Akutem Koronarsyndrom (ACS) und Chronischem Koronarsyndrom (CCS). Die Studie verwendet Daten aus zwei unabhängigen Kohorten und statistische Methoden wie Korrelation, Gruppenvergleiche, Fischers exakter Test, Student's t-Test, Mann-Whitney U-Test und multivariate Regression. Bei PatientInnen mit Verdacht auf ACS in der ersten Kohorte wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen den MI-Typen 1 und 2 hinsichtlich der Monozytensubpopulationen festgestellt. Ein mittlerer positiver Zusammenhang wurde jedoch zwischen klassischen (r=0,44; p<0,0001) und intermediären (r=0,37; p=0,0008) Monozyten und hs-TnI beobachtet. Interessanterweise gab es keinen signifikanten Zusammenhang zwischen nicht-klassischen Monozyten und hs-TnI (r=-0,098; p=0,39). Diese Beobachtungen waren unabhängig von der endgültigen MI-Diagnose. Bei der Aufteilung der PatientInnen in zwei Gruppen nach hs-TnI-Werten, ,,Substantial`` und ,,Minor``, wurde festgestellt, dass die absolute Monozytenanzahl bei den klassischen und intermediären Monozyten in der ,,Substantial``-Gruppe größer war als in der ,,Minor``-Gruppe (p = 0,059 und p = 0,045). Die Befunde legen nahe, dass ein ausgeprägterer Myokardschaden mit einer höheren Monozytenzahl einhergeht. Die zweite Kohorte beinhaltete PatientInnen mit CCS. Nach der Gruppeneinteilung der CCS-PatientInnen ähnlich zur ersten Kohorte (basierend auf ss-TnI-Werten) wurde festgestellt, dass PatientInnen in der ,,Substantial``-Gruppe älter und überwiegend männlich waren, zudem hatten sie eine höhere Prävalenz von Diabetes Mellitus, koronarer Herzkrankheit und schlechterer Nierenfunktion. Es wurde festgestellt, dass ein 1\%-iger Anstieg des ss-TnI zu einem 0,062\%-igen Anstieg der klassischen Monozyten führt, was auf einem 1\%-Signifikanzniveau signifikant ist (p=0,01). Insgesamt zeigten die Ergebnisse, dass die Veränderung der Monozytensubpopulationen nach einem Myokardinfarkt eher mit dem Ausmaß des Myokardschadens als mit der spezifischen Art des Infarkts korreliert. Es wurde gezeigt, dass diese Assoziation sowohl für PatientInnen mit ACS als auch für PatientInnen mit CCS gilt. Die aktuellen Forschungsergebnisse unterstreichen das Potenzial der intermediären Monozyten als Biomarker für zukünftige kardiovaskuläre Ereignisse und könnten neue Ziele für therapeutische Strategien bieten. Frühzeitige antiinflammatorische medikamentöse Interventionen, wie die Verabreichung von niedrig dosiertem Colchicin innerhalb der ersten drei Tage nach einem Herzinfarkt, können das Risiko von Folgeereignissen erheblich reduzieren. Weitere Forschungen sind jedoch erforderlich, um die Funktion der Monozytensubpopulationen weiter zu verstehen und um festzustellen, ob sie zur routinemäßigen Vorhersage von kardiovaskulären Risiken eingesetzt werden können. Diese Erkenntnisse könnten dazu beitragen, die Diagnose und Behandlung von kardiovaskulären Erkrankungen zu verbessern und neue therapeutische Ansätze zu identifizieren.Item type:Item, Generierung von K-Ras(G12C)-Inhibitor-resistenten Lungen- und Pankreaskarzinomzellen zur Charakterisierung von Signalwegen, die eine adaptive Resistenz gegen K-Ras(G12C)- Inhibitoren vermitteln(2025) Aaltonen, Kiian JariMit der Entwicklung der K-Ras(G12C)-spezifischen Inhibitoren AMG510 und MRTX849 ist es gelungen, die Zielstruktur des mutierten K-Ras zu inhibieren. Dies stellt eine vielversprechende Strategie zur Behandlung mit mutierten K-Ras Proteinen Tumoren dar. Allerdings zeigte sich bislang nur ein temporärer therapeutischer Effekt, da es zu Resistenzbildung im Verlauf der Behandlung kommt und somit die langfristige Wirksamkeit der Therapie limitiert wird. Das Hauptziel der vorliegenden Arbeit war die Generierung von AMG510- und MRTX849-resistenten Zellklone der Lungenkarzinom-Zelllinie H358 und der Pankreaskarzinom-zelllinie MiaPaCa-2 mittels der Anwendung der „increasing drug dose method“. Zur Untersuchung möglicher Resistenzmechanismen wurden im Prozess der Resistenzentwicklung eine Charakterisierung der Proliferation mittels der Dokumentation der Änderungen der Proliferationszeiten, der Zellzahl und der Verdopplungszeit durchgeführt. Zusätzlich wurde auf der Grundlage von Western Blot-Analysen Veränderungen in der Phosphorylierung zentraler Signalproteine der Ras/Raf/MEK/ERK- und PI3-Kinase/AKT1/2/mTORC1/S6K-Signalwege untersucht. Darüber hinaus erfolgte eine Dokumentation der Veränderungen der Zellmorphologie während der Generierung mittels Fotodokumentation und Immunfluoreszenzanalysen. Die Daten unserer Untersuchung zeigen, dass die Resistenzentwicklung in den MiaPaCa-2-Zellklone zu einer anhaltend erhöhten Phosphorylierung von ERK1/2, AKT1/2 und S6 führt, wobei sich als mögliche Ursache eine erhöhte Aktivität von Rezeptor-Tyrosinkinasen (RTKs) andeutet. Die Resistenzentwicklung der H358-Zellklone zeigte ein heterogenes Phosphorylierungsmuster der zentralen Signalproteine mit einer möglichen Beteiligung von RTKs. Die beobachteten morphologischen Veränderungen korrelieren mit epithelial-mesenchymalen Transition (EMT)-assozierten Prozessen. Nach dem Absetzen des Inhibitors AMG510 in den resistenten MiaPaCa-2-Zellklonen zeigte sich eine reduzierte Aktivität der Signalwege, eine morphologische Veränderung hin zum ursprünglichen Phänotyp und die Proliferation stieg erneut an. Diese Befunde deutet darauf hin, dass die Resistenz in den MiaPaCa-2-Zellklonen auf adaptive, reversible Mechanismen basiert und nicht durch irreversible Veränderungen verursacht wird. Die Reversibilität der Resistenzmechanismen legt nahe, dass gezielte Therapiepausen eine potenzielle Strategie zur Überwindung der Resistenzmechanismen darstellen könnten.Item type:Item, Empirical Essays on Household Finance and Incentives(2026) Becker, Martin G.This cumulative doctoral thesis consists of the following papers: Becker, M. G., Stolper, O. & Walter, A. (2026). Investing by example: Leveraging peer information in digital banking (Working paper). Becker, M. G., & Walter, A. (2026). From branches to browsers: A comparative analysis of direct and traditional bank clients in Germany (Working paper). Becker, M. G., & Walter, A. (2024). Anlageverhalten und Kundenprofile im Vergleich: Unterschiede zwischen Sparkassen, Genossenschaftsbanken und Großbanken. Zeitschrift für Bankrecht und Bankwirtschaft, 36(6), 382–392. https://doi.org/10.15375/zbb-2024-0606 Becker, M. G., Maier, T., & Walter, A. (2026). Perception vs. reality: Wealth disparities between urban and rural households in Germany (Working paper). Becker, C. C., & Becker, M. G. (2026). Financial support among siblings: The relevance of personal and family characteristics (Working paper). Becker, M. G., Martin, F., & Walter, A. (2022). The power of ESG transparency: The effect of the new SFDR sustainability labels on mutual funds and individual investors. Finance Research Letters, 47, 102708. https://doi.org/10.1016/j.frl.2022.102708 Fernandes, M., Becker, M. G., Pull, K., & Walter, A. (2025). When a B becomes an A: Causal evidence on the effects of a journal ranking update on academics’ publication behavior. Studies in Higher Education, 50(12), 2942–2963. https://doi.org/10.1080/03075079.2024.2447788