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Neue Veröffentlichungen:

  • Item type: Item ,
    Speicherkapazitäten verdünnter neuronaler Netzwerke
    (1993) Kuhlmann, Peter
    Die lineare Verdünnung des optimalen Perzeptrons wird untersucht. Unter linearer Verdünnung wird dabei verstanden, dass das Ausgangsperzeptron N Plätze hat und das verdünnte Perzeptron f⋅N Plätze hat, wobei f den Verdünnungsparameter darstellt. Die Speicherkapazitäten und die Verallgemeinerungsraten solcher linear verdünnter Perzeptrone werden analytisch berechnet.
  • Item type: Item ,
    Auswirkungen einer 14-tägigen postnatalen Hyperoxie (85 % O₂) auf die Retina und ihr Gefäßsystem in Wildtyp- und iNOS-KO-Mäusen im Vergleich zur Normoxie
    (2025) Schulze zur Wiesch, Cosima Philine
    Das Krankheitsbild der bronchopulmonalen Dysplasie (BPD), welches primär auf eine erhöhte Sauerstoffkonzentration bei Beatmung nach einer Frühgeburt zurückgeführt wird, ist auch mit pathologischen Veränderungen der Retina assoziiert. Im Rahmen der vorliegenden Forschungsarbeit sollten die Effekte einer unmittelbar postnatalen 14-tägigen Hyperoxie (85 % O₂) in einem BPD-Mausmodell im Vergleich zur Haltung in Normoxie (21 % O₂) auf die Retina und insbesondere ihr Gefäßsystem untersucht werden. Neben Wildtyptieren (Wt) wurden auch iNOS-KO-Tiere in diesem Mausmodell untersucht. Bei anderen Erkrankungen in Lunge und Auge sind bei Inhibition bzw. Knockout von iNOS bereits Ergebnisse zu protektiven Auswirkungen bekannt. Mittels RT-PCR wurde das Vorhandensein bzw. Fehlen der iNOS-Expression in den Netzhäuten der verschiedenen Versuchsgruppen am postnatalen Tag 14 (P14) geprüft. Im Anschluss wurden Immunfluoreszenzfärbungen der Retinagefäße sowie der Makro- und Mikroglia an flatmounts und Vertikalschnitten aller vier Versuchsgruppen durchgeführt. Zusätzlich wurde die Dicke der gesamten Retina sowie der äußeren (ONL) und inneren Körnerschicht (INL) gemessen. Die Ergebnisse zeigten eine Expression von iNOS auf mRNA-Ebene an P14 nur in der Retina von Wt-Mäusen in Normoxie und Hyperoxie. In den Netzhäuten von Wt- und iNOS-KO-Tieren konnte bei Normoxie ein vergleichbar ausgebildetes, gefäßähnliches Netzwerk aus Astrozyten bis in die Peripherie nachgewiesen werden. Parallel dazu wurde jeweils ein für P14 altersentsprechend intaktes retinales Gefäßsystem aufgefunden. Durch die iNOS-Defizienz konnten bei normoxischer Haltung keine Veränderungen des Gefäßphänotyps oder des Entwicklungsgrades vom superfiziellen, tiefen oder intermediären Gefäßplexus beobachtet werden. Nach hyperoxischer Haltung zeigte sich in den beiden Mauslinien im Vergleich dazu ein pathologisch verändertes Bild. Auch hier waren Astrozyten bis in die Peripherie nachweisbar, jedoch war die Vereinigung der Zellen zu einem Gefäßtemplate gestört, die Astrozyten lagen zentral isoliert vor und bildeten keine gemeinsamen gefäßähnlichen Strukturen aus. Die zweiwöchige Haltung in Hyperoxie führte zu einem vollständigen Ausbleiben der retinalen Angiogenese, sodass die Netzhäute der Wt- und iNOS-KO-Mäuse avaskulär waren. In Einzelfällen fanden sich jedoch kleine, isolierte Gefäßknäuel. Eine Zunahme persistierender hyaloidaler Gefäße des embryonalen Gefäßsystems zeigte sich unter Hyperoxie in beiden Mauslinien. Zusätzlich konnte eine signifikante Abnahme der retinalen Gesamtdicke im Vergleich zu den Normoxie-Tieren ermittelt werden. Als Unterschied zwischen den Wt- und iNOS-KO-Mäusen konnte an P14 unter Hyperoxie bei den iNOS-KO-Tieren eine signifikante Abnahme der Gesamtretina- und ONL-Dicke und unter Normoxie eine signifikante Abnahme der Gesamtretina-, ONL- und auch INL-Dicke im Vergleich zu den Wt-Kontrolltieren festgestellt werden. Die Untersuchung der angefärbten Mikroglia ergab keine eindeutigen Unterschiede zwischen den vier Versuchsgruppen. Zusammenfassend führte bei Wt- und iNOS-KO-Mäusen eine unmittelbar postnatal erhöhte Sauerstoffkonzentration von 85 % O₂ also gleichermaßen zu einer Störung des Gefäßtemplates aus Astrozyten verbunden mit einer Verhinderung der physiologischen retinalen Angiogenese, was die Persistenz des embryonalen Gefäßsystems in diesen Präparaten begründen könnte. In Wildtyptieren scheint iNOS ein positiver Faktor für die Aufrechterhaltung der regulären Dicke der Retinaschichten zu sein.
  • Item type: Item ,
  • Item type: Item ,
    Multiple jejunal diverticulosis, from an anatomical and histological view : a case report
    (2025) Schmidt, Patricia; Perniss, Alexander; Nassenstein, Christina; Keller, Hanno; Deckmann, Klaus
    BACKGROUND: Here, we report a case of jejunal diverticulosis from an anatomical and histological view. During the “Gross Anatomy course,” we found multiple jejunal diverticula along a total length of 208 cm of intestine. CASE SUMMARY: After opening the intestinal tract, we counted 232 jejunal diverticulum entry points with a diameter of up to 2 cm and observed connections between the diverticula that created shortcuts between two distinct intestinal parts. Interestingly, we observed an extreme longitudinal striation on the intestinal parts hosting diverticula. Thorough vessel preparation utilizing a dissecting microscope confirmed that all investigated arteriae rectae ended in a diverticulum. Histological and immunohistochemical investigations revealed that intestinal villi of diverticula were smaller and less prominent than control tissue and that the stratum longitudinale, as well as the stratum circular, were much thinner in the diverticula compared to control tissue. Neither submucosal nor mesenteric plexus could be detected in the diverticula. However, vasoactive intestinal peptide-positive nerve fibers and villin-positive brush border could only be detected in control tissue. This indicates that jejunal diverticulosis is associated with abnormalities of the smooth muscles and a disorder of innervation. CONCLUSION: Jejunal diverticulosis originates from mesenteric vessels, featuring smooth muscle changes, absent innervation, and thinning of tissue layers.
  • Item type: Item ,
    Histology-driven tailoring of surgical approaches in retroperitoneal soft tissue sarcoma : retrospective cohort study
    (2025) Musa, Julian; Willis, Franziska; Rompen, Ingmar F; Harnoss, Julian-Camill; Grünewald, Thomas G P; Al-Saeedi, Mohammed; Büchler, Markus W; Schneider, Martin
    Background: Histology-driven tailoring of surgical approaches for retroperitoneal soft tissue sarcoma is currently under debate. Compelling evidence assessing the role of histology-dependent extent of resection is lacking. The aim of this study was to assess outcomes of patients with primary retroperitoneal liposarcoma (LPS) or leiomyosarcoma (LMS) according to whether comprehensive (formerly ‘compartmental’) resection (CR) was performed. Methods: A retrospective study was conducted on data from patients undergoing surgical resection for LPS and LMS at Heidelberg University Hospital (2002–2019). Parameters were compared between groups with and without CR, with subgroup analyses for grading (LPS). Kaplan–Meier and Cox regression analyses were used to identify predictors of disease-specific survival (DSS), local recurrence-free survival, and distant metastasis-free survival. Results: In total, 119 patients with primary LPS and 46 patients with primary LMS were identified. DSS was improved in patients with LPS with CR (P = 0.049), and both DSS (P = 0.040) and distant metastasis-free survival (P = 0.041) were improved in the subgroup of patients with primary G3 LPS. In contrast, CR in patients with LMS was not associated with improved DSS, local recurrence-free survival, or distant metastasis-free survival. CR was associated with more severe postoperative complications (P = 0.021) and a longer hospital stay (P = 0.013) in patients with LPS, longer operation times (P < 0.010) in both patients with LPS and LMS, and increased blood loss (P = 0.008) in patients with LMS. Conclusion: CR is associated with improved DSS in patients with primary LPS, which is not the case in patients with primary LMS. Given the association between CR and increased perioperative morbidity, surgical strategies for retroperitoneal soft tissue sarcoma should be individualized according to the underlying histology.