Welcome to JLUpub
Error fetching top-level communities
Recent Submissions
Item type:Item, Empirical Essays on Household Finance and Incentives(2026) Becker, Martin G.This cumulative doctoral thesis consists of the following papers: Becker, M. G., Stolper, O. & Walter, A. (2026). Investing by example: Leveraging peer information in digital banking (Working paper). Becker, M. G., & Walter, A. (2026). From branches to browsers: A comparative analysis of direct and traditional bank clients in Germany (Working paper). Becker, M. G., & Walter, A. (2024). Anlageverhalten und Kundenprofile im Vergleich: Unterschiede zwischen Sparkassen, Genossenschaftsbanken und Großbanken. Zeitschrift für Bankrecht und Bankwirtschaft, 36(6), 382–392. https://doi.org/10.15375/zbb-2024-0606 Becker, M. G., Maier, T., & Walter, A. (2026). Perception vs. reality: Wealth disparities between urban and rural households in Germany (Working paper). Becker, C. C., & Becker, M. G. (2026). Financial support among siblings: The relevance of personal and family characteristics (Working paper). Becker, M. G., Martin, F., & Walter, A. (2022). The power of ESG transparency: The effect of the new SFDR sustainability labels on mutual funds and individual investors. Finance Research Letters, 47, 102708. https://doi.org/10.1016/j.frl.2022.102708 Fernandes, M., Becker, M. G., Pull, K., & Walter, A. (2025). When a B becomes an A: Causal evidence on the effects of a journal ranking update on academics’ publication behavior. Studies in Higher Education, 50(12), 2942–2963. https://doi.org/10.1080/03075079.2024.2447788Item type:Item, Consumer Acceptance of Genetically Biofortified Food in Sub-Saharan Africa: Empirical Evidence from Nigeria(2026-06) Akinwehinmi, TitilayoMicronutrient deficiency remains a significant public health challenge in sub-Saharan Africa (SSA), particularly among women of reproductive age and young children. Biofortification of staple crops offers a cost-effective and scalable strategy to address this burden. While conventional breeding has successfully enhanced nutrient content in several crops, its potential is constrained by agronomic limitations. Genetic engineering (GE), including genetic modification (GM) and gene editing (GED), can achieve higher micronutrient levels, target multiple nutrients simultaneously, and reduce development time. However, consumer acceptance remains a major obstacle to the adoption of G biofortified foods. This dissertation investigates consumer acceptance of GE biofortified foods in Nigeria through three complementary studies. The first study employs a discrete choice experiment with 352 participants to examine the effects of information on preferences and willingness to pay (WTP) for biofortified cassava products (gari). Among the respondents, 235 received information treatments highlighting either health benefits alone or health benefits alongside explanations of conventional breeding, GM, and GED. Mixed logit models accounting for attribute non-attendance (ANA) show that consumers are willing to pay a premium for enhanced micronutrient content. However, information about GE processes increased aversion to GM and GED products while reducing ANA. The second study applies a means-end chain framework to explore the cognitive mechanisms underlying consumer preferences. Perceptions of naturalness and the value placed on longevity drive stronger preferences for conventionally bred products relative to GE alternatives. Gene-edited products are perceived as less risky and more acceptable than GM products because they are viewed as free of foreign genetic material, although concerns regarding health and long-term well-being remain central. The third study examines absolute opposition (AO) to GE foods and compares this perspective with a risk–benefit perception framework. While AO emerges in both self-reported and choice-based measures, self-reports substantially overestimate the prevalence of genuine opposition. A novel choice-based approach reveals that many self-identified opponents make choices inconsistent with absolute rejection. Overall, attitudes toward GE foods are driven more by perceived risks and benefits than by true absolute opposition. The findings highlight the need for sustained consumer education, transparent communication, and clear labelling to support informed decision-making. Given positive WTP for enhanced micronutrient content, marketing strategies should emphasize health benefits rather than production methods. Lower aversion to GED than GM suggests promising market potential for gene-edited biofortified foods in Nigeria. Methodologically, the results underscore the importance of accounting for ANA in WTP studies of novel foods. Future research should employ real products, investigate the effects of GE labelling, conduct comparative studies across SSA, and further examine heterogeneity in consumer cognitive structures.Item type:Item, Untersuchungen zu metastrongyloiden Lungenwürmern im obligatorischen gastropoden Zwischenwirt - Epidemiologie, Organtropismus und Immunologie(2026) Dusch, AlenaMetastrongyloide Lungenwurminfektionen gehören zu den in der Praxis vernachlässigten Parasitosen, obwohl sie eine Vielzahl an Symptomen verursachen und zum Tod des Tieres führen können. Besonders A. vasorum, ein Parasit, der zu schweren kardiovaskulären Erkrankungen führen kann, breitet sich in den letzten Jahren geografisch aus und die Endemiegebiete nehmen zu. Außerdem wurde kürzlich über die Präsenz des zoonotischen Lungenwurms A. cantonensis auf dem europäischen Festland berichtet. Aus diesen Gründen sollte das Bewusstsein für diese Parasitosen geschärft werden. Aktuelle Studien über das Vorkommen metastrongyloider Lungenwurminfektionen in Endwirten legen nahe, dass in Deutschland mehrere hyperendemische Foki, sogenannte „Hotspots“ existieren und entsprechend das Infektionsrisiko für Endwirte in diesen Gebieten erhöht ist. Jedoch liegen bisher wenige Studien über die Prävalenz der Lungenwürmer in den gastropoden Zwischenwirten vor. Weiterhin unbekannt ist zudem die Populationsdynamik der Lungenwürmer in den Schnecken über eine Spanne von mehreren Jahren sowie den Jahreszeiten in einem Jahr. Aus diesem Grund wurde ein bestehender Hotspot in Obrigheim (Baden-Württemberg) vier Jahre nach Erstuntersuchung erneut analysiert, um diese Wissenslücken zu überbrücken. Eine Gesamtzahl von 533 Schnecken wurde in allen vier Jahreszeiten gesammelt, künstlich verdaut und auf die Präsenz von metastrongyloiden Lungenwürmern untersucht. Die Prävalenz variierte stark zwischen den Jahreszeiten. Die höchste Prävalenz wurde im Sommer mit 27,46 % (59/215) festgestellt. Im Herbst sank die Prävalenz auf 10,00 % (16/160) und erreichte im Winter mit 5,65 % und Frühling mit 1,47 % ihren niedrigsten Wert. Auch die Prävalenzen der verschiedenen Lungenwürmer unterschieden sich. A. vasorum wurde in 12,01 % (64/533), Crenosoma sp. in 0,94 % (5/533) und Ae abstrusus in 0,38 % (2/533) der Schnecken identifiziert. Während diese Ergebnisse deutlich unter jenen des Jahres 2018 liegen, konnte der hyperendemische Fokus in Obrigheim dennoch bestätigt sowie die Populationsdynamik der Lungenwürmer in den Schnecken im Jahreszeitenverlauf dargestellt werden. Über das Verhalten der Lungenwurmlarven im obligatorischen gastropoden Zwischenwirt ist bisher wenig bekannt. Aus diesem Grund wurde die Migration dieser Larven im Modellorganismus L. fulica näher untersucht. Dazu wurden 26 erwachsene L. fulica mit A. vasorum-L1 infiziert, zu unterschiedlichen Zeitpunkten euthanasiert, die Organe separiert und im Anschluss künstlich verdaut. Diese wurden auf die Präsenz und das Stadium der Lungenwurmlarven untersucht. Im Rahmen dieser Studie konnte L. fulica als Zwischenwirt von A. vasorum erneut bestätigt werden. Bis zu 49,7 % der Larven konnten in der Schnecke wieder aufgefunden werden. Der Infektionserfolg variierte drastisch zwischen den einzelnen Schnecken, wobei sich Prädilektionsstellen für die Ansiedlung der Lungenwurmlarven feststellen ließen. So konnte ein Organtropismus für die Lunge und den Fuß der Schnecke festgestellt werden, während der Reproduktionstrakt und die Albumindrüse selten ein Ziel für die wandernden Larven waren. In zusätzlich angefertigten histologischen Schnitten infizierter Organe ließ sich eine Reaktion der gastropoden Hämozyten auf die eingedrungenen Lungenwurmlarven in Form einer Einkapselung nachweisen. Besonders über die Migration kurze Zeit nach der Infektion sowie die Wege, die die Lungenwurmlarven im Körper der Schnecke nehmen, ist bisher wenig bekannt. Aus diesem Grund wurden lebende A. vasorum- und C. striatum-L1 aus Kot isoliert und mithilfe des radioaktiven Tracers 18F-FDG markiert. Die ideale Inkubationszeit betrug 30 min, danach nahmen die Larven kein 18F-FDG mehr auf. Die durchschnittliche Aktivität pro Larve betrug dabei 0,33 (0,103) KBq. Im Anschluss wurden die radioaktiv markierten Larven L. fulica injiziert oder oral gefüttert. PET/CT-Scans wurden zu unterschiedlichen Zeiten nach der Infektion durchgeführt, um die frühen Wanderstrecken sowie den Organtropismus der Larven darzustellen. Die Larven migrierten von der Stelle der Infektion zu weiteren, in vivo nicht näher zu bestimmenden Organen. Noch immer ist wenig bekannt über die Reaktionen des gastropoden Immunsystems auf Infektionen mit metastrongyloiden Lungenwürmern. In dieser Studie beabsichtigten wir, die Hämozyten von L. fulica, die als Effektorzellen des angeborenen Immunsystems dienen, A. vasorum-L1 sowie löslichem Antigen von A. vasorum (AvAg) auszusetzen. Die Hämozyten wurden durch Herzpunktion aus der Hämolymphe isoliert und mit einem Antikoagulanz vermischt. Im Anschluss wurden die Zellen via 3D-holotomographischer Mikroskopie, Durchflusszytometrie sowie REM auf ihre Reaktionen auf die L1 oder das AvAg untersucht. So wurde in der Durchflusszytometrie eine zeitabhängige Produktion von ROS nachgewiesen. Durch das REM-Verfahren und die 3D-holotomographische Mikroskopie wurde die Aktivierung der Hämozyten dargestellt, was sich zeigte durch die Ausbildung von Pseudopodien, Filopodien und die Produktion von Vesikeln. Zudem ließen sich im REM-Verfahren die mögliche Bildung von InEPT nachweisen. Die vorliegende Arbeit erweitert den Kenntnisstand zu der Epidemiologie sowie zum Organtropismus metastrongyloider Lungenwürmer im gastropoden Zwischenwirt. Zusätzlich konnte das Verständnis der Reaktionen des gastropoden Immunsystems auf eindringende metastrongyloide Lungenwürmer verbessert werden. Gleichzeitig unterstreichen die Ergebnisse die Notwendigkeit weiterer Untersuchungen, insbesondere im Hinblick auf potenzielle Unterschiede verschiedener Lungenwurmspezies in ihrer Interaktion mit dem gastropoden Zwischenwirt.Item type:Item, MGMT promoter methylation data for “EpiDirect enables rapid bisulfite-free MGMT promoter methylation testing in IDH-wildtype glioblastoma with high agreement across established assays”(2026-06-29) Németh, AttilaAnalyzed data related to the “EpiDirect enables rapid bisulfite-free MGMT promoter methylation testing in IDH-wildtype glioblastoma with high agreement across established assays” manuscript by Németh et al., 2026 The uploaded XLSX file (38 kB) contains analyzed data from MGMT promoter methylation studies using EpiDirect, MGMT-STP27, methylation-specific PCR (MSP), pyrosequencing and methylation-specific droplet digital PCR (MS-dPCR), as well as relevant information and statistical analyses.Item type:Item, Factors Influencing Iron Metabolism in Female and Male Athletes(2026-01) Nolte, Svenja“Athletes are at risk for iron deficiency” has long been the dominant narrative in sport science when bringing iron and athletic performance together. This perspective is not unsupported, prevalence data speak for themselves, but it seems to shrink a highly complex physiology into a single outcome. Iron metabolism represents a tightly regulated network that underlies complex regulatory mechanisms. Its involvement spreads across multiple physiological systems, including the hematological and immune system, energy metabolism and oxygen transport. This large involvement creates a platform that increases its susceptibility to influencing factors. Athletes with their extraordinary lifestyle place unique stress on iron homeostasis, often have elevated iron requirements and may therefore be particularly susceptible to iron deficiency. High training loads, exposure to hypoxia, altered energy availability, and sex-specific factors are only a few factors placing substantial influence on iron balance. Therefore, this dissertation project set out to investigate these interacting dynamics, rather than treating iron deficiency as an isolated endpoint. The aim was to advance the mechanistic understanding of iron regulation, and to inform evidence-based practical guidelines. To address this aim, the dissertation integrates evidence from a narrative review and multiple original empirical studies conducted in athletic populations. The project opened with a narrative review synthesizing current knowledge iron-related challenges and practical prevention methods for iron deficiency in athletes. This background guided three original studies on distinct but interrelated stressors of iron homeostasis. Under controlled normobaric hypoxia, athletes demonstrated increased erythropoietic iron demand alongside alterations in immune-related markers, highlighting competition for iron between physiological systems. Menstrual blood loss appeared as a recurrent iron stressor in female athletes, showing that despite chronically lower ferritin concentrations, hematological function and oxygen transport capacity were maintained, indicative of adaptive iron redistribution. Finally relative energy availability was identified as a key determinant of systemic iron status in elite athletes, linking metabolic strain to reduced iron stores independent of dietary iron intake. Taken together, this cumulative work places iron within the framework of network physiology. Iron emerges not as an isolated hematological variable, but as a dynamic mediator within an interconnected system of adaptations, in which influencing factors force a regulated symmetry under sustained demand. This perspective provides a conceptual basis for a broader yet more specific monitoring and management strategies that account systemic interactions.