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Neue Veröffentlichungen:

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Einfluss des Plasma-Volumen-Status auf die T1-Relaxationszeit und die Bedeutung für deren prognostische Vorhersagekraft
(2024) Hausmann, Carla Sophie
Die T1-Relaxazionszeit ist ein wichtiger Parameter der kardialen MRT, der zur Charakterisierung von Gewebe beiträgt. Der errechnete Plasma-Volumen-Status (PVS) ermöglicht es, das Plasmavolumen von PatientInnen einzuschätzen. Ziel der vorgelegten Studie war es, den Zusammenhang zwischen der T1-Relaxationszeit und dem PVS in einem großen PatientInnenkollektiv zu untersuchen und eine Aussage über die prognostische Vorhersagekraft beider Werte zu treffen. Hierzu wurde die native T1-Relaxationszeit von 1409 PatientInnen im Rahmen einer kardialen MRT in der Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim erhoben. Die in die Studie eingeschlossenen PatientInnen wurden gewogen. NT-proBNP und Hämatokrit wurden gemessen. Ein Jahr nach der kardialen MRT-Untersuchung wurde der kombinierte Endpunkt, definiert als Tod kardiovaskulärer Ursache, Auftreten eines akuten Myokardinfarktes, eines Schlaganfalls, einer transitorischen ischämischen Attacke, einer Dekompensation der Herzinsuffizienz, einer Hospitalisierung wegen Herzinsuffizienz oder wegen instabiler Angina pectoris, eine durchgeführte perkutane koronare Intervention und eine durchgeführte koronare Bypass-Operation, erhoben. Der PVS wurde anhand von NT-proBNP in der Kohorte validiert. Es zeigte sich eine schwache, aber zuverlässige Korrelation zwischen T1-Relaxationszeit und PVS (p < 0.001, β = 0.15). Die T1-Relaxationszeit korrelierte, trotz des Einflusses des PVS auf diese, signifikant mit dem Eintreten des kombinierten Endpunkts (p < 0.001, Hazard Ratio=1.005). In der multivariaten Analyse war die native T1-Relaxationszeit unabhängig vom PVS prädiktiv. Die hier nachgewiesene prognostische Vorhersagekraft der T1-Relaxationszeit steht im Einklang mit der aktuellen Studienlage. Der PVS, der in dieser Arbeit als mögliche konfundierende Variable untersucht wurde, konnte als solche ausgeschlossen werden. Entsprechend zeigt diese Arbeit, dass die T1-Relaxationszeit, obwohl sie durch den PVS beeinflusst wird, eine verlässliche prognostische Vorhersagekraft besitzt.
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Abschlussbericht - Evaluation der Giessener Offensive Lehrerbildung. Ergebnisse aus der ersten Förderphase
(2023) Kaufmann, Bianka; Schulz, Jessika; Eytel Standen, David; Stecher, Ludwig
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The (Un-)eventful: a Transdisciplinary Journey
(2024-06-17) Kaletsch, Paul; Immisch, Quintus; Borowetz, Taylor; Braid, D. M.; Miranda, Arnaud; Sathye, Mrunmayee; Schomber, Saskia; Berenskötter, Felix; windpark books; Sonnabend, Daniela; McLaughlin, Levi; Hofmann-Wissner, Felix
The volume brings together various methods and different approaches to events. Thus, the edited volume does not offer a comprehensive study of ‘important’ empirical events, theoretical conceptualizations of the event, or of different literary forms of narrating event(s). Instead, this book gathers contributions that allow events to unfold in writing practices. The edited volume serves as a laboratory that permits contributors to experiment with not yet fully fledged ideas, risking uncertain outcomes, and encouraging authors both to do what they want to do and to explore how they want to do it. Therefore, the chapters work as sketches that are meant to intrigue the readers and not to convince them systematically. Some of these contributions are to be understood as practices, such as auto-theory, creative writing, or essays, while others represent a collaborative writing experiment, and, in this sense, an event in themselves. These explicitly creative approaches are complemented by theoretical perspectives that engage with conceptual inquiries involving, among others, Derrida and Deleuze, or explore the notion of the event within cultural products, film, and literature. The volume aligns with contemporary trends in embracing epistemological pluralism within academia, since the book brings together different ways of knowing in order to gain new perspectives on objects, questions, and methods, going beyond the strict framework of scientific objectivity. By doing so, the volume positions itself as a contribution to a relevant academia, capable of bridging the gap between specialized discourse and the intellectual public sphere.
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Biomarkerdiagnostik der reversiblen pulmonalen Hypertonie und Rechtsherzinsuffizienz – Die inoperable chronisch thromboembolische pulmonale Hypertonie (CTEPH) als Modell
(2022) Kriechbaum, Steffen Matthias Daniel
Die PH geht mit einer sekundären Rechtsherzbelastung einher, die bei Persistenz in eine chronische Rechtsherzinsuffizienz mündet. Diese Rechtsherzinsuffizienz ist sowohl die führende Determinante der Krankheitsschwere als auch der entscheidende Prognoseprädiktor. Ein exaktes diagnostisches Monitoring der hämodynamischen und kardialen Veränderungen im Kontext der PH ist deshalb essentiell für eine optimierte Patientenversorgung. Die hier vorgelegte kumulative Habilitationsschrift stellt die inoperable CTEPH zur Aufarbeitung der chronischen, aber reversiblen PH und der assoziierten Rechtsherzinsuffizienz vor. Dabei fokussierte sich die Arbeit auf die diagnostische Erfassung der (Mal-)Adaptations- und Regenerationsprozesse durch die Bestimmung nicht-invasiver Biomarker. In den Publikationen 1 bis 7 wurde die diagnostische Anwendung verschiedener Biomarker zur Darstellung kardialer und extrakardialer Prozesse im Kontext der CTEPH untersucht. Der Fokus lag auf der Erfassung von kardialen (Mal-)Adaptations- und Regenerationsprozessen. In Publikation 1 konnte an Hand der Dynamik des Biomarkers NT-proBNP erstmalig die sukzessive und nach Therapie anhaltende hämodynamische Entlastung des rechten Herzens unter einer sequentiellen BPA Therapie gezeigt werden. In Publikation 2 konnte erstmalig die Dynamik des hs-cTnT im Rahmen einer sequentiellen BPA-Therapie gezeigt werden. Der sukzessive Rückgang der Serumspiegel zeigt den Rückgang der chronischen, subklinischen Myozytenschädigung, einem weiteren Mechanismus der rechtskardialen Maladaptation. In Publikation 3 wurde die Dynamik von MR-proANP und Copeptin als Indikatoren für eine progressive Beeinträchtigung der systemischen Hämodynamik im Kontext der CTEPH-Therapie untersucht. Während Copeptin keine diagnostische Wertigkeit zeigte, konnte eine starke Assoziation der MR-proANP Spiegel zur Krankheitsschwere vor Therapie und dem Therapieerfolg gezeigt werden. In Publikation 4 wurde erstmalig die Anwendung der Biomarker sST2, GDF-15 und Galectin-3 als Indikatoren der Krankheitsschwere und Therapieeffekte bei CTEPH untersucht. Es handelt sich dabei um Biomarker mit einer Assoziation zu inflammatorisch-fibrosierenden Gewebeumbauprozessen. Während Galectin-3 keine diagnostische Wertigkeit aufwies, zeigten sich sST2 und GDF-15 bei Patienten/-innen mit fortgeschrittener Krankheitsschwere deutlich erhöht und stärken damit die Hypothese einer Beteiligung inflammatorisch-fibrosierender Gewebeumbauprozesse an der Pathophysiologie der CTEPH. Ein weiterer Biomarker mit Assoziation zu inflammatorischem, insbesondere vaskulärem, Gewebeumbau ist das PAPP-A. In Publikation 5 konnte erstmalig die Expression von PAPP-A und dessen Dynamik bei Patienten/-innen mit einer CTEPH unter einer spezifischen Therapie gezeigt werden. Auch wenn die diagnostische Wertigkeit wegen fehlender Assoziation zu den etablierten diagnostischen Zielgrößen, zum aktuellen Zeitpunkt unklar ist, stützen die Resultate die Hypothese einer Beteiligung inflammationsgetragener Remodelingprozesse bei CTEPH. In Publikation 6 konnte die sukzessive Verbesserung der renalen Funktion bei CTEPH-Patienten/-innen unter eine BPA Therapie, gemessen an renalen Biomarkern gezeigt werden. Die Befürchtung, die wiederholten Kontrastmittelapplikationen könnten insbesondere in diesem Kollektiv mit einem erhöhten Risiko eines akut-auf-chronischen Nierenversagens und einer dauerhaften Verschlechterung der Nierenfunktion einhergehen, bewahrheitete sich nicht. Die Rechtsherzfunktion stellt die zentrale diagnostische und therapeutische Zielgröße der CTEPH dar. Publikation 7 untersuchte den Ansatz, CTEPH-Patienten/innen mit einer fortgeschrittenen Rechtsherzinsuffizienz vor Therapie und solche mit mangelnder Regeneration der Rechtsherzfunktion unter einer spezifischen Therapie mittels nichtinvasiven Biomarkern zu identifizieren. Insbesondere die natriuretischen Peptide NT-proBNP und MR-proANP zeigten hierbei eine starke diagnostische Performance. Die Publikationen im zweiten Abschnitt dieser Habilitationsschrift (Publikation 8 - 10) fokussieren sich auf die diagnostische Anwendung von Belastungsdiagnostik zur Erfassung pathologischer Veränderungen der pulmonalen Hämodynamik. Publikation 8 zeigte erstmalig den erfolgreichen Einsatz des eRHK als Diagnostikum zur Evaluation einer schweren Mitralklappeninsuffizienz und dem Ansprechen auf eine interventionelle Therapie. Publikation 9 zeigt die erste Anwendung des eRHK bei CTEPH-Patienten/-innen vor und nach einer BPA-Therapie. Die Ergebnisse illustrieren, dass eine Normalisierung der hämodynamischen Zielgrößen in Ruhe nicht gleichbedeutend mit einer normalisierten Hämodynamik nach Therapie ist. Das Resultat, dass alle Patienten/-innen nach Therapie, insbesondere auch solche mit einer normalisierten Ruhehämodynamik, eine Belastungs-PH aufwiesen, motiviert zum routinemäßigen Einsatz von Belastungsdiagnostik zur Erfassung der wahren Krankheitsschwere bei CTEPH. Ein gänzlich neuer Ansatz ist die Messung kardialer Biomarker unter körperlicher Belastung zur unmittelbaren Abbildung hämodynamischer Veränderungen unter Belastung. In Publikation 10 konnte erstmalig die Dynamik des MR-proANP und des RAP unter körperlicher Belastung beschrieben werden. Die Dynamik des MR-proANP präsentierte sich als starker Indikator für eine pathologische Erhöhung des RAP unter Belastung und damit als Indikator eines belastungsinduzierten Rechtsherzversagens. Zusammenfassend konnte in dieser Habilitationsschrift die CTEPH als reversible Form der PH mit reversiblem assoziiertem Rechtsherzversagen beschrieben werden. Die Arbeit präsentiert nichtinvasive Biomarker als diagnostisches Werkzeug zur Erfassung (mal-)adaptiver und regenerativer (kardialer) Prozesse im Rahmen der CTEPH.
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Silver-bismuth double perovskite semiconductors: variations on a theme
(2024) Schmitz, Fabian
Lead-halide perovskites (LHPs) have experienced tremendous development within 15 years from their first report as light harvesters in solar cells until today, in which their power conversion efficiency has been gradually improved from 3.8% to 26.1%. These high efficiencies in combination with their easy and low-cost processability as thin films make them a potential alternative to conventional silicon-based solar cells. However, compared to the latter they possess a low environmental stability and pose an environmental and human health hazard due to their lead content. While the stability has been gradually improved by extensive chemical engineering and encapsulating techniques, the toxicity aspect can only be tackled by substituting lead. Cs2AgBiBr6 is such a material – which this dissertation revolves around - in which lead is substituted by equal amounts of silver and bismuth, thus named double perovskite, which is characterized by high environmental stability and low toxicity. This dissertation can be divided into two main topics: The tuning of absorption and emissive processes in Ag-Bi double perovskites via structural engineering and the investigation and improvement of hole transport material (HTM)-free Cs2AgBiBr6 solar cells. The first topic covers two different approaches to influence the emission of Ag-Bi double perovskites. On the one hand, Cs2AgBiBr6 was doped with the lanthanides Eu3+ and Yb3+, resulting in two new emission features: A weak emission from dopant-introduced trap states (Eu3+) and strong emission due to an efficient energy transfer towards the dopant (Yb3+), respectively. On the other hand, Cs2AgBiBr6 has been dimensionally reduced to create monolayered 2D perovskites which enlarges the material’s bandgap and introduces new characteristic emission. Regarding the second topic, HTM-free Cs2AgBiBr6 solar cells have been prepared using ultrasonic spray-coating to deposit electrodes that consist of carbon black, won from upcycled industry waste. Thus, this approach represents an end-of-waste strategy to fabricate “green” solar cells. To further improve these devices, the surface of the Cs2AgBiBr6 thin films has been modified to create 2D/3D mixed phases. The 2D/3D modification improves the perovskite’s band alignment towards the back electrode and theoretical calculations further suggest that it reduces the defect concentration close to the perovskite/electrode interface. Accordingly, the application of the 2D/3D modification represents a valuable alternative to HTMs for Cs2AgBiBr6 solar cells that utilize carbon-based electrodes.