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dc.contributor.advisorBrosig, Burkhard
dc.contributor.authorWessels, Sina
dc.date.accessioned2022-02-24T10:30:31Z
dc.date.available2022-02-24T10:30:31Z
dc.date.issued2021
dc.identifier.urihttps://jlupub.ub.uni-giessen.de//handle/jlupub/658
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.22029/jlupub-575
dc.description.abstractVor allem in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts wurden zahlreiche Wirksamkeits- und Evaluationsstudien im Bereich der Psychotherapie für Kinder und Jugendliche publiziert. Im Rahmen der Qualitätssicherung steigt der Bedarf an einer kontinuierlichen Therapieevaluation. In der pädiatrischen Psychosomatik erfordern nicht zuletzt die zunehmenden Patientenanzahlen eine standardisierte Basisdokumentation. In dieser Arbeit wurde, anknüpfend an zwei unmittelbar vorangegangene Studien in der Kinder- und Familienpsychosomatik der Uniklinik in Gießen, eine zuvor etablierte Testbatterie im stationären Rahmen weiter untersucht. Die Grundlage der Komplexbehandlung stellt die psychoanalytische Familientherapie nach Horst-Eberhard Richter dar. Der Stichprobenumfang konnte auf insgesamt 92 Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 18 Jahren erweitert werden. Die Studienteilnehmer bearbeiteten vor und nach einer meist vier- bis sechswöchigen pädiatrisch-psychosomatischen Komplextherapie eine Fragebogenbatterie, bestehend aus dem „Youth Self Report“, der „Toronto Alexithymie Skala“, dem „Allgemeinen Familienfragebogen“ und dem „Junior Temperament und Charakter Inventar“. Im Vergleich zur Normpopulation zeigten sich bei den Studienteilnehmern eher besorgt-vorsichtige, unsichere Persönlichkeitsstrukturen mit vorwiegend internalisierenden Auffälligkeiten im Sinne neurotischer Störungsbilder. Des Weiteren wiesen die Kinder und Jugendlichen verglichen mit der Normpopulation erhöhte Alexithymieindices sowie verstärkte Probleme im Bereich familiärer Strukturen und Funktionalität auf. Nach abgeschlossener Komplextherapie konnte eine signifikante Abnahme der internalisierenden Auffälligkeiten bei den Patienten nachgewiesen werden, welches als erfolgreiches Ansprechen auf das Behandlungskonzept gewertet werden konnte. Die Mädchen wiesen im Vergleich zu den Jungen höhere Scores der internalisierenden Störungen sowie hinsichtlich der Affektregulation auf. Die 15- bis 18-jährigen Patienten profitierten im Vergleich zur jüngeren Altersgruppe auf einigen Skalen der TAS 26 sowie des YSR vermutlich stärker von der Therapie. Die Therapieabbrecher waren verglichen mit den Nicht-Abbrechern gekennzeichnet durch signifikant stärker ausgeprägte externalisierende Störungen sowie vermehrte innerfamiliäre Defizite. Die Ergebnisse der Untersuchungen stehen im Einklang mit solchen aus einigen vorangegangenen Studien und unterstreichen erneut den Nutzen der Basisdokumentation und die Eignung der hier angewandten Testbatterie. Ergänzend könnten Fremdbeurteilungsinventare oder qualitative Daten aus Interviews zur Evaluation herangezogen werden. Das Gebiet der pädiatrischen Psychosomatik erfordert und bietet viel Raum für weiterführende Untersuchungen.de_DE
dc.language.isodede_DE
dc.rightsIn Copyright*
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/page/InC/1.0/*
dc.subjectKinderpsychosomatikde_DE
dc.subjectFamilienpsychosomatikde_DE
dc.subjectBasisdokumentationde_DE
dc.subjectpädiatrisch-psychosomatische Komplextherapiede_DE
dc.subject.ddcddc:610de_DE
dc.titlePädiatrisch-psychosomatische Basisdokumentation - Eine Testbatterie in der stationären Anwendungde_DE
dc.typedoctoralThesisde_DE
dcterms.dateAccepted2021-12-14
local.affiliationFB 11 - Medizinde_DE
thesis.levelthesis.doctoralde_DE


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