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Recent Submissions

  • Item type:Item,
    Lineage tracing of alveolar fibroblasts during delayed resolution of pulmonary fibrosis in aged mice
    (2025) Zabihi, Mahsa
    Organoid models have become an integral part of the research methodology in the lung field. Distinct models of lung organoids mimicking various anatomical regions of mature lungs. In the distal lung, AEC2s represent a stem cell population that is engaged in regenerative mechanisms in response to various insults. These cells self-renew and give rise to AEC1s that carry out gas exchange. Multiple experimental protocols allowing the generation of alveolar organoids from murine lungs have been described. Among the drawbacks have been the requirement of transgenic mice allowing the isolation of AEC2s with high viability and purity, and the occasional emergence of bronchiolar and bronchioalveolar organoids. Here, we provide a refined gating strategy and an optimized protocol for the generation of alveolar organoids from wild-type mice. Our approach not only overcomes the need for transgenic mice to generate such organoids but also yields a pure culture of alveolar organoids that is devoid of bronchiolar and bronchioalveolar organoids. Our protocol contributes to the standardization of this important research tool. IPF is an aging-associated, progressive and lethal lung disease that affects older adults. While lung fibrosis resolves in younger mice, aged mice developed non-resolving fibrosis in response to bleomycin-induced injury. In this study, we employed 52–to-56-week-old female Fgf10Cre-ERT2/+; tdTomatoflox mice to establish a pulmonary fibrosis model with delayed resolution and recapitulate pathological features of IPF. Histological analyses and single-cell transcriptomics on sorted lineage-labeled cells were performed at the peak of fibrosis (Bleo d14) as well as early (Bleo d30) and late (Bleo d60) resolution. The lineagetracing approach identified Fgf10+ AFs with LIF signature as a cellular source of not only MyoFBs that arise during fibrogenesis but also Adamts4+ cells that persist during delayed fibrosis resolution. Datamining and ex vivo therapeutic interventions indicated strong clinical relevance for our findings and highlighted ADAMTS4 as a promising therapeutic target in pulmonary fibrosis. Functional intervention using ex vivo assays revealed strong clinical relevance. Our study provides valuable insights into the cellular origins and trajectories of AFs and MyoFBs and sets the stage for identifying further targets for future interventions.
  • Item type:Item,
    Kardiopulmonale Verlaufsbeobachtung bei Betroffenen mit Symptompersistenz nach SARS CoV-2-Infektion
    (2026) Tolou Ghanian Sabour, Ashkan
    Hintergrund und Zielsetzung: Nach einer akuten SARS-CoV-2-Infektion berichten zahlreiche Betroffene über persistierende oder neu auftretende Beschwerden wie reduzierte Belastbarkeit, schnelle Erschöpfung im Sinne einer Fatigue sowie Dyspnoe, die mit Einschränkungen im Alltag und einer verminderten Lebensqualität einhergehen können. Eine mögliche Ursache der Beschwerden könnten fortbestehende kardiopulmonale Einschränkungen über die Akutphase hinaus sein. Ziel dieser Arbeit war es, die kardiopulmonale Leistungsfähigkeit und mögliche funktionelle Einschränkungen nach einer SARS-CoV-2-Infektion und deren zeitliche Entwicklung zu erfassen, zu quantifizieren und in Beziehung zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität der Betroffenen zu setzen. Methoden: Zu diesem Zweck wurde eine prospektive, monozentrische Beobachtungsstudie durchgeführt. Die Untersuchungen erfolgten nach durchgemachter SARS-CoV-2 Infektion longitudinal mit Follow-up-Intervallen von drei, sechs und zwölf Monaten nach ausgeheilter Infektion. Die kardiopulmonale Funktion wurde multiparametrisch mithilfe eines methodenübergreifenden Ansatzes unter Verwendung von 3D-Echokardiographie, Lungensonographie, Bodyplethysmographie und Spiroergometrie untersucht. Ergänzend wurde die Lebensqualität mittels des EQ-5D-VAS-Skala erhoben. Ergebnisse: In der Lungensonographie zeigten sich insbesondere in der frühen Phase nach überstandener Infektion strukturelle Veränderungen des Lungenparenchyms in Form vermehrten Auftretens von B-lines, vor allem bei intensivmedizinisch behandelten Patient:innen. Echokardiographisch ergaben sich im Studienkollektiv keine Hinweise auf manifeste systolische oder diastolische Funktionsstörung oder relevante strukturelle Veränderungen. In der Bodyplethysmographie lagen die ventilatorischen Parameter wie FEV1 oder TLC überwiegend im Normbereich. Einschränkungen der Diffusionskapazität (DLCO) traten hingegen signifikant häufiger bei intensivmedizinisch behandelten Patient:innen auf (57,6 ± 15,9% vs. 75,1 ± 10,0% bei ambulanter Behandlung mit p < 0,01). Bezogen auf das Studienkollektiv war die DLCO nach drei Monaten im Mittel auf 63,1  16,5%. des Sollwertes reduziert und zeigte im weiteren Verlauf keine relevante Veränderung (69,7  14,9% nach sechs Monaten; 68,0  13,7% nach zwölf Monaten). In der kardiopulmonalen Belastungsuntersuchung wiesen im ersten Intervall von drei Monaten 76% der Proband:innen eine reduzierte maximale Sauerstoffaufnahme von unter 85% des Sollwertes auf. Auch nach sechs Monaten (58% der Proband:innen) und zwölf Monaten (55% der Proband:innen) war bei der Mehrheit der Untersuchten die maximale Sauerstoffaufnahme reduziert. Dies traf vor allem auf die intensivmedizinisch behandelten Patient:innen zu (𝑉̇O2 max: intensiv 64,9 ± 13,1 %, stationär 84,8 ± 17,8%, ambulant 84,6 ± 18,9%). Im mittel betrug die maximale Sauerstoffaufnahme nach drei Monaten 74,9  18,5%, nach sechs Monaten 82,0  18,9%; (p = 0,11sechs versus drei Monaten) und nach zwölf Monaten 80,8  18,8% (p = 0,88 zwölf versus sechs Monate; p = 0,16 zwölf versus drei Monate). Auch die ventilatorische Effizienz, gemessen anhand des VE/VCO2-Slope, war insbesondere bei intensivmedizinisch (31,2  6,5) oder stationär (30,4  4,4) behandelten Patient:innen im mittel leicht über die Norm erhöht (>30). Trotz der im zeitlichen Verlauf beobachteten Verbesserung nahezu aller objektiven kardiopulmonaler Parameter ließ sich kein signifikanter Zusammenhang zwischen der Versorgungsart, den erhobenen Funktionsparametern und der gesundheitsbezogenen Lebensqualität nachweisen (nach drei Monaten: 75 [60;90], nach sechs Monaten: 75 [70;90] und nach zwölf Monaten: 77,5 [69;81,3]). Schlussfolgerung: Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, dass das Post-Covid-Syndrom mit einem heterogenen Beschwerdebild einhergeht. Objektivierbare kardiopulmonale Funktionsveränderungen sind insbesondere bei intensivmedizinisch behandelten Patient:innen nachweisbar, erklären jedoch die persistierenden Einschränkungen der Lebensqualität nur unzureichend. Die Beschwerden in der zugrundeliegenden Studienpopulation sind dementsprechend nicht ausschließlich auf das kardiopulmonale System zurückzuführen.
  • Item type:Item,
    Analyse der Lokalisationsmuster von Claudin 1, Claudin 5 und Claudin 10 in der Endometriose und in der Adenomyose
    (2026) Löffelmann, Anna
    Die Endometriose und die Adenomyose sind zwei häufige gynäkologische Krankheitsbilder, die für die erkrankten Frauen einen hohen Leidensdruck bedeuten. Trotz der erheblichen Einschränkung der Lebensqualität ist die Pathophysiologie dieser zumeist chronischen Erkrankungen weiterhin nicht vollständig erklärt. Diese Arbeit untersucht drei strukturelle Proteine der Claudin-Familie und ihre Expression in der Endometriose und der Adenomyose immunhistologisch. Es erfolgen vergleichende Analysen in eutopen Endometrien gesunder und erkrankter Frauen, extrauterinen Läsionen des Ovars und des Peritoneums, der tief infiltrierenden Endometriose und in Läsionen der Adenomyose anhand des Prozentsatzes an positiven Drüsenzellen und des H-Scores. Zum einen werden mit Claudin 1 und 10 Proteine analysiert, die eine wichtige Rolle im Erhalt der Zell-Zell Adhäsion und der Integrität des Zellverbands spielen. Es kann der Erhalt des epithelialen Charakters sowohl in den Endometrien erkrankter Frauen als auch nach Implantation in ektopes Gewebe gezeigt werden. Somit kann die These einer kompletten Epithelialen-Mesenchymalen-Transition als ursächlicher Mechanismus für die Abwanderung der eutopen Endometrienzellen nicht bestätigt werden. Während Tumorzellen Mechanismen, wie die EMT, benötigen um aus Zellverbänden auszubrechen, erleichtert die physiologische monatliche Menstruation das Ablösen der endometrialen Zellen. In Zusammenschau der bereits publizierten Studien über den inkompletten Verlust von epithelialen Markern und dem Zugewinn an mesenchymalen Markern kann von einer partiellem EMT ohne Verlust der Zell-Zell-Kontakte in den ektopen Endometriumzellen ausgegangen werden. Außerdem kann die große Ähnlichkeit des endometrialen Gewebe und der Läsionen als Ausdruck für einen gemeinsamen Ursprung aufgefasst werden, was die Entstehungstheorie nach Sampson unterstreicht. Als weiterer Aspekt dieser Arbeit ermöglicht Claudin 5 eine Analyse der Vaskularisation in der Endometriose und zeigt auf, dass eine ausgeprägte Angiogenese, wie sie für die Tumorgenese charakteristisch ist, in den extrauterinen Geweben für das Überleben der Läsionen nicht notwendig erscheint. Die im Rahmen der retrograden Menstruation verschleppten endometrialen Gefäße scheinen ausreichend zu sein. Des Weiteren werden die Proteine auf ihre Beteiligung an der Symptomentstehung untersucht. Die Lokalisationsverschiebung von Claudin 10 lässt durch eine gestörte Ionenhomöostase eine Beteiligung an der Entstehung der Infertilität erahnen. Durch Claudin 1 werden Co-Lokalisationen von endometrialen Läsionen und peripheren Nerven insbesondere in der tief infiltrierenden und peritonealen Endometriose identifiziert, welche unter anderem den Endometrioseschmerz beeinflussen könnten.
  • Item type:Item,
    Internationale Dramaturgie als Raum der globalen Bezugnahme - Dramaturgische Arbeit beim Festival Theaterformen und am Humboldt Forum Berlin
    (2024) Zimmermann, Eva
    Die Dissertation untersucht in zwei Fallstudien (beim internationalen Performing-Arts-Festival Theaterformen in Hannover und Braunschweig und am Humboldt Forum in Berlin) die globalen Bezugnahmen, die auf verschiedenen Ebenen internationaler Dramaturgie stattfinden. Unter globalen Bezugnahmen werden in der Arbeit spezifische diskursive Praktiken verstanden, die in den beiden Untersuchungszusammenhängen dazu dienten, sich zu gesellschaftlichen Deutungen des globalen Raums in Beziehung zu setzen. Die Untersuchung wurde mittels teilnehmender Beobachtung und Expert*inneninterviews durchgeführt. Ausgangspunkt der Aussagenanalyse in den beiden Fallstudien war die Beobachtung, dass die beiden unter Dramaturgie gefassten performativen Vorgänge der inneren Dramaturgie einerseits und der Arbeit an der dramaturgisch-kuratorischen Rahmung andererseits einander hinsichtlich ihrer diskursiven Positionierung auch zuwiderlaufen können. Die vorliegende Monographie ist als Dissertation 2024 an der Justus-Liebig-Universität Gießen eingereicht und 2025 dort verteidigt worden.
  • Item type:Item,
    Essays on SMEs' Export Behavior
    (2025) Mansion, Stephanie Elisabeth
    Given a substantially more volatile, less predictable global business landscape, export-oriented small and medium-sized enterprises (SMEs) are facing intensive pressure to reassess their strategies. In this light, this dissertation consists of four empirical studies exploring SMEs’ export behavior across institutional environments. The first contribution analyzes the pertinence of SMEs’ innovative capacities for their exports. Based on a systematic quantitative integration of around forty years of literature, it uncovers export-enhancing effects of innovation, while also revealing how theoretically deduced institutional moderators matter. The second study examines the nexus of intangible assets and SMEs’ export behavior. Building on a theory-driven, comprehensive model, the meta-analytical findings inter alia show differential effects of human and relational capital, contingent on the stage of export involvement. The third contribution focuses on the role of financial institutions. By combining distinctive streams of literature and drawing on a panel of German SMEs, the analyzes underline the pertinence of bank-based financing schemes in explaining export patterns. Importantly, the results indicate that effects are context-dependent. The fourth paper explores the association of distinctive macroeconomic as well as institutional factors and the share of SMEs in a nation’s exports. Amongst others, the findings suggest that trade openness gains in relevance when more distant markets are targeted. Moreover, the importance of appropriate practices to account for geopolitical risks is emphasized. Consequently, this cumulative dissertation contributes to a more nuanced understanding of the mechanisms underlying different dimensions of SMEs’ export behavior, while adding to the academic discourse and providing valuable practical insights.