Juristische Karrieren im Umfeld des Wetzlarer Reichskammergerichts (1693-1806)

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DOI:
https://doi.org/10.22029/jlupub-21108

Abstract

Die Autorin war im Juni 2026 Fellow im Rahmen des „FAIR Data Fellowships“ von NFDI4Memory am Institut für Europäische Geschichte Mainz. Während des Fellowships hat sie die Datenbank als Erweiterung bereits erfolgter Vorarbeiten während der MA-Thesis bearbeitet und die Publikation der Forschungsdaten vorbereitet. In der MA-Thesis stand die Frage im Vordergrund, welche Rolle Mobilität in Juristenkarrieren am Reichskammergericht spielt. Das Praktikum am Reichskammergericht ordnet sich ein in den Kontext der vormodernen Bildungsreise und gewinnt im Laufe des 18. Jahrhunderts an Relevanz als Distinktionsmerkmal in der Karriereplanung im Lichte zunehmender Konkurrenz auf dem juristischen Arbeitsmarkt. Der Datensatz umfasst rund 1800 strukturierte Angaben zu Personen, die als Praktikanten am Wetzlarer Reichskammergericht von 1693 bis 1806 eingetragen waren. Die Quellengrundlage bildet die im Bundesarchiv Berlin (Signatur: BA Berlin AR 1 U 33) überlieferte Praktikantenmatrikel, die in der vorliegenden Tabelle vollständig transkribiert wurde. Namen und Herkunftsorte der eingetragenen Personen wurden sowohl quellengetreu als auch normalisiert wiedergegeben. Zum Erhebungs- und Bereinigungsverfahren vgl. das Dokument "Datendokumentationsblatt".

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