Das Drei-Schluchten-Projekt am Yangtze : Gießener Forschergruppe untersucht Auswirkungen des weltgrößten Staudammprojektes

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2002

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Das Drei-Schluchten-Projekt (DSP, Staudammprojekt Sanxia Gongcheng) amYangtze gilt in China als das größte und ehrgeizigste Bauprojekt seit der Errichtungder Großen Mauer. Im Jahre 1994 begannen die Bauarbeiten zumStaudamm im Yangtze, und in wenigen Monaten schon wird das Bett desStromes durch einen gigantischen Damm für immer geschlossen sein. VieleMenschen, die heute noch in den zukünftig überfluteten Bereichen leben,werden in neue Städte hangaufwärts oder in andere Provinzen umgesiedeltsein. Bis Ende 2003 wird der Stausee auf 135 Meter ü. M. aufgestaut werden.Nach einer zweiten Bauphase wird dann im Jahr 2009 der maximaleAufstau auf 175 Meter erfolgen. Die Handhabung der Flächennutzungsänderungenund die landwirtschaftliche Nachhaltigkeit im direkten Einzugsgebietdes Reservoirs sind von immenser Bedeutung. Sie werden derzeit in einem interdisziplinärenProjekt am Zentrum für internationale Entwicklungs- und Umweltforschung(ZEU) der Justus-Liebig-Universität Gießen untersucht.

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Spiegel der Forschung 19, 1 (2002), 38 - 45

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