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JLUpub bietet Mitgliedern und Angehörigen der Universität die Möglichkeit neben wissenschaftlichen Dokumenten auch Forschungsdaten elektronisch zu veröffentlichen und dauerhaft zugänglich zu machen. Alle Veröffentlichungen erhalten einen Digital Object Identifier (DOI) und werden über nationale und internationale Bibliothekskataloge sowie Suchmaschinen nachgewiesen und auffindbar.

Neue Veröffentlichungen:
Item type: Item , Die Bedeutung des Biomarkers CILP1 in der Risikostratifizierung bei Patient*innen mit Verdacht auf eine ischämische Kardiomyopathie(2024) Kamml, NoraDas Krankheitsbild der ischämischen Kardiomyopathie besteht aus einer Vielzahl an pathophysiologischen Prozessen, welche häufig in ein Remodeling des linken sowie rechten Ventrikels münden und in der Folge eine reduzierte, kardiale Ejektionsfraktion begünstigen. Trotz des erhöhten Mortalitätsrisikos von Patient*innen mit einer ischämischen Kardiomyopathie konnten sich bis dato noch keine Biomarker etablieren, welche eine suffiziente Aussage hinsichtlich des Schweregrads sowie des Mortalitätsrisikos dieser kardialen Erkrankung, treffen konnte. In den letzten Jahren häuften sich allerdings Studien zu dem Biomarker CILP1 und dessen Assoziation mit ischämischen sowie dilatativen Kardiomyopathien. Ziel dieser Dissertation war es, zum einen zu evaluieren, ob der Biomarker CILP1 bei dem Krankheitsbild der ischämischen Kardiomyopathie exprimiert wird und ob das Glykoprotein CILP1 einen Zusammenhang mit einer zusätzlichen rechts- oder linksventrikulären Maladaption hat. Ferner sollte untersucht werden, ob CILP1 zur Prognose des Moralitätsrisikos bei Patient*innen mit ischämischer Kardiomyopathie fungieren kann und ob die Involvierung weiterer klinischer Parameter von Bedeutung sein könnte. Mittels statistischer Analysen wurden die Daten der 538 Patient*innen auf ihre Evidenz in Bezug auf das Protein CILP1 untersucht und es konnte nachgewiesen werden, dass CILP1 in der Gruppe von Patient*innen mit ischämischer Kardiomyopathie nicht vermehrt exprimiert wird. Subgruppenanalysen lieferten die Annahme, dass eine rechtsventrikuläre Einschränkung, im Sinne eines verminderten TAPSE-Wertes, bei den Personen mit ischämischer Kardiomyopathie mit höheren CILP1-Konzentrationen assoziiert sein könnten. In weiterer Folge wurden ROC-Analysen durchgeführt, welche das Potential von CILP1 in der Risikostratifizierung beleuchten sollten. Es konnte aufgezeigt werden, dass CILP1 bei Personen mit ischämischer Kardiomyopathie und zusätzlicher rechtsventrikulärer Dysfunktion das Potential haben kann zwischen Versterben und Überleben zu diskriminieren. Verstärkt wurde diese Annahme mit einer final durchgeführten uni- und multivariaten hierarchischen Regression. Demnach zeigen die vorliegenden Daten, dass es durchaus eine Assoziation zwischen CILP1 und der Mortalität bei zusätzlicher rechtsventrikulärer Maladaption (TAPSE < 16mm) gibt und dass in diesem Fall CILP1 das Potential haben könnte als Biomarker in der Risikostratifizierung zu fungieren. In Hinblick auf die zukünftige Forschungsperspektive könnte die Involvierung weiterer, kardialer Biomarker von Interesse sein. Eine Kombination von CILP1 und klassischen Biomarkern, wie beispielsweise NT-proBNP, könnte die Zuverlässigkeit erhöhen und zusammen mit echokardiografischen Parametern, wie der TAPSE, die Genauigkeit einer Prognose im klinischen Alltag verbessern.Item type: Item , Luftschlösser im Nationalsozialismus. Stadtrandsiedlungen und ihr Scheitern zur Zeit des Nationalsozialismus in Gießen(2025) García Gutiérrez, Fina EmiliaItem type: Item , 40 Jahre Geschichtswettbewerb am Landgraf-Ludwigs-Gymnasium Gießen(2025) Geibel, Christoph; Boßhammer, Steffen