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Recent Submissions

  • Item type:Item,
    La femme comme oeuvre d’art: Frauenkonzeptionen im Werk Théophile Gautiers – intermediale und performative Aspekte
    (2026) Leister, Corinna
    Die vorliegende Dissertation betrachtet die performative Konstruktion der Frau als Kunstwerk in Théophile Gautiers Prosawerk aus einer intermedialen und performativen Perspektive. Ein umfangreiches und gattungsübergreifendes Korpus wird dafür auf intermediale Schreibweisen, ihre Verbindung mit weiblichen Figuren und ihr performatives Potenzial untersucht. Ziel der Arbeit ist es, die performative Konstruktion der Frauenfiguren als œuvres d’art durch intermediale Bezüge aufzuzeigen und die damit einhergehende Meta- und Medienreflexionen zu erfassen. <br> Die durchgängige Verwendung intermedialer Bezüge in Verbindung mit Frauenfiguren weist eine immer wiederkehrende Medien- und Metareflexion auf, die als verbindendes Element über Gautiers Prosawerk steht. Die Reflexionen zu Kunst, Kunstbetrieb und kreativer Schöpfung bestätigen und ergänzen sich teilweise textübergreifend. Damit ist nicht nur die intermediale Ästhetik, sondern auch ihre Verbindung zu Weiblichkeit ein strukturgebendes Element in Gautiers Novellen und Romanen. Die performative Konstruktion der Frauenfiguren als Kunstwerk sowie die damit einhergehende Repräsentation lassen eine Projektionsfläche entstehen, die zentral ist für die metareflexive Funktion der intermedialen Bezüge. Die Frauenfiguren verkörpern die Grenzen der Kunst und gleichzeitig deren Überschreitung, die am Ende alle auf das Verhältnis von Kunst und Natur zurückzuführen sind. Gleichzeitig wird die künstlerische Produktion auf die Frauenfiguren übertragen: Mit dem Protagonisten als Schöpfer und der Frauenfigur als Kunstwerk wird der Schöpfungsprozess über die zwischenmenschliche Beziehung verhandelt. Die über die Frauenfigur als Kunstwerk vermittelten Meta- und Medienreflexionen lassen sich drei übergeordneten Themen zuordnen: dem kreativen Schöpfungsprozess, dem Verhältnis von Künstler und Kunstprodukt zur Gesellschaft und der Unmöglichkeit, ein künstlerisches ästhetisches Ideal zu erreichen und zu erhalten. Über die Brüche der intermedialen Bezüge werden die Möglichkeiten der verschiedenen Künste, die Schönheit der Natur abzubilden, medienreflexiv verhandelt. Die Suche nach einem ästhetischen Ideal wird immer wieder über die Suche nach Frauenfiguren thematisiert.<br> Damit wird die performative Konstruktion der Frauenfiguren als Kunstwerke deutlich, ebenso wie die mit ihr einhergehenden Metareflexionen zur Kunst in ihrem Verhältnis zur Realität (Schöpfungsprozess, Rezeption und Gesellschaft). Sie verdeutlichen eine intermediale Ästhetik als strukturgebendes Element in Gautiers Prosawerk, das essenziell für Handlung, Motive und Reflexionen ist.
  • Item type:Item,
    uniforum 39 (2026) Nr. 1
    (2026)
    Wie blicken Klimaforschende in die Zukunft und was passiert im Liebig Centre for Agroecology and Climate Impact Research? Wie bauen die Universitäten Gießen und Marburg auf dem Erfolg beider Universitäten in der Exzellenzstrategie auf und was verbirgt sich hinter der Allianz H_CORE? Wie wird in der europäischen Hochschulallianz EUPeace die Internationalisierung der Lehrkräfte vorangebracht? Wie sieht "die andere Seite der Welt aus" und was haben Studierende und Polizeikräfte auf einer Studienfahrt nach Auschwitz und Krakau erlebt? Wie kooperieren das Institut für Kunstpädagogik und die Kunsthalle Gießen und wo wird Kunst in der Innenstadt neuerdings für alle erfahrbar? Diese und viele weitere Informationen rund um Ereignisse und Entwicklungen an der JLU lesen Sie in der dieser Ausgabe des uniforum.
  • Item type:Item,
    forum forschung 13 (2026) Nr. 1
    (2026)
    Das forum forschung widmet sich dieses Mal den komplexen Prozessen im menschlichen Körper, die bei chronischen Schmerzen eine Rolle spielen. In einem interdisziplinären Ansatz arbeiten JLU-Forschende eng zusammen, um diese Prozesse besser zu verstehen und bei Betroffenen Leiden zu lindern. Im Interview spricht Prof. Mirjam Stockburger über manchmal überraschende Erkenntnisse aus Datenanalyen. An ihrer Professur untersucht sie große Datenmengen im Hinblick auf gesellschaftliche Entwicklungen.
  • Item type:Item,
    Fermentation von Seitenströmen der Zuckerindustrie mittels Basidiomyceten
    (2026) Dorin, Manuela
    Aufgrund einer wachsenden Weltbevölkerung wird eine nachhaltige und effiziente Nutzung der zur Lebensmittelproduktion angebauten Pflanzen immer bedeutsamer. Noch immer werden große Teile der bei der Lebensmittelverarbeitung anfallenden Nebenströme verworfen oder zur Tierfutterherstellung eingesetzt. So auch bei der Raffinade-Produktion, bei welcher große Mengen extrahierter Rübenschnitzel anfallen. Rübenschnitzel enthalten nur noch geringe Mengen Saccharose und sind aufgrund des hohen Anteils unverdaulicher Zellwandpolymere für den menschlichen Verzehr nicht geeignet. Basidiomyceten verfügen über eine breite Enzymvielfalt, die es ihnen ermöglicht, komplexe Strukturen, wie Zellwandkohlenhydrate und Lignin abzubauen und zu metabolisieren. Die erzeugten Verbindungen sind im Unterschied zum Ausgangsmaterial wieder für den Menschen verwertbar. Im Rahmen dieser Arbeit wurden verschiedene Nebenströme der Zuckerindustrie betrachtet und geeignete Spezies der Abteilung der Basidiomycota identifiziert, welche diese effizient abbauen können. Dazu wurde zunächst ein Screening in Oberflächenkultur mit > 50 Spezies und ein darauf aufbauendes Screening in Flüssigkultur durchgeführt. Für getrocknete Rübenschnitzel in Kombination mit Melasse waren vor allem die beiden Spezies L. squarrosulus und D. tabescens geeignet. Hier wurden Rohproteingehalte von 19,1 ± 0,1 g·(100 g TM)-1 (L. squarrosulus) und 16,1 ± 0,1 g·(100 g TM)-1 (D. tabescens) erzielt. Durch eine Supplementation mit Althefe aus dem Bierbrauprozess wurden diese weiter auf 26,9 ± 0,6 g·(100 g TM)-1 (L. squarrosulus) und 18,0 ± 0,9 g·(100 g TM)-1 (D. tabescens) gesteigert. Nach Optimierung der Kultivierung im Schüttelkolben wurde der Fermentationsprozess mit L. squarrosulus in den Bioreaktor übertragen. Hier wurde die Kultivierung bis zu einem Maßstab von 20-Litern Kulturvolumen skaliert. Auch wurde gezeigt, dass hochtemperaturgetrocknete Rübenschnitzel ohne Verluste von Pilz- oder Proteingehalt durch frische oder dampfgetrocknete Rübenschnitzel ersetzt werden können. Das erzeugte Mycel von L. squarrosulus wies eine für die Humanernährung vorteilhafte Zusammensetzung auf. So wurden bei Kultivierung auf getrockneten Rübenschnitzeln eine biologische Wertigkeit von 92 ± 1 und ein Anteil von ungesättigten Fettsäuren von 81% an den Gesamtfettsäuren ermittelt. Aus dem erzeugten Mycel wurden hybride Prototypen nach Art einer Bratwurst mit einem Mycelgehalt von 20% hergestellt. Die Hybrid-Produkte überzeugten bei den Attributen Geruch und Geschmack. Ein deutlicher Verbesserungsbedarf war bei Mundgefühl und Textur zu beobachten. Für eine höhere Flexibilität und breitere Anwendung wurden zudem die beiden bereits von Mikroorganismen fermentierten Nebenströme silierte Rübenschnitzel und Vinasse als Substrate betrachtet. Hier zeigte L. squarrosulus auf silierten Rübenschnitzeln, Vinasse und der Kombination beider Nebenströme das beste Wachstum. Es wurden Rohproteingehalte von 18,4 g·(100 g TM)-1 (silierte Rübenschnitzel) bis 32,5 g·(100 g TM)-1 (Vinasse) erzielt. Die höchsten biologischen Wertigkeiten wurden durch Fermentation der silierten Rübenschnitzel mit 91,5 bestimmt. Weiter wurden in dieser Arbeit verschiedene Methoden der Pilzquantifizierung evaluiert. Dazu wurde zum einen eine bereits etablierte photometrische Methode der Chitin-Bestimmung einer halbautomatisierten Methode gegenübergestellt. Die auf einer alkalischen Proteinhydrolyse und einer anschließenden Stickstoffbestimmung nach Kjeldahl basierende Methode lieferte dabei für Mycel und Fruchtkörper vergleichbare Ergebnisse zur photometrischen Methode. Zum anderen wurde für L. squarrosulus eine qPCR-Methode etabliert, welche es ermöglicht, Pilzgehalte von 10-80% mittels Realtime-PCR zu detektieren. Mit beiden Methoden wurden im mittleren Bereich einer Wachstumskurve von L. squarrosulus vergleichbare Pilzgehalte zur Ergosterol-Methode ermittelt.
  • Item type:Item,
    Supplementary Data with next-generation sequencing raw data for “Extracellular vesicles from canine mesenchymal stem cells – Isolation, Characterization, and miRNA Definition following Interleukin-1ß and Shockwave treatment”
    (2026-06-08) Dr. Michele C. Klymiuk
    The data stored in this dataset are associated with the publication titled “Extracellular vesicles from canine mesenchymal stem cells – Isolation, Characterization, and miRNA Definition following Interleukin-1ß and Shockwave treatment”. The data consists of raw data from next-generation sequencing analysis of extracellular vesicles (EVs), with a particular focus on microRNA (miRNA). The EVs were derived from canine mesenchymal stem cells that were previously treated with various stimuli (Interleukin 1 beta = IL1b, extracorporeal shockwave = SW, insulin-transferrin-selenite = ITS) or left untreated as a negative control. There are a total of three different donors (dog 1 – dog 3). The data are available in FASTQ format (sequencing read data); due to the data size, they are provided in compressed format within a .gz compressed file.