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Neue Veröffentlichungen:

  • Item type: Item ,
    40 Jahre Geschichtswettbewerb am Landgraf-Ludwigs-Gymnasium Gießen
    (2025) Geibel, Christoph; Boßhammer, Steffen
  • Item type: Item ,
    Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins Gießen 110 (2025) Supplement
    (2025)
    Christoph Geibel und Steffen Bosshammer: 40 Jahre Geschichtswettbewerb am Landgraf-Ludwigs-Gymnasium Gießen Amelie Hofmann: Die Anfänge des Gießener Flussstraßenviertels in unterschiedlichen politischen Systemen : Kleinwohnungsbau 1928-1939 am Beispiel des Asterwegs und der Werrastraße Paula Sophie John: „Die Zusammenlegung von jüdischen Familien bzw. Mietern geht hier augenblicklich in verstärktem Tempo voran“ : die Enteignung von Juden und die Vertreibung aus ihren Wohnungen während des Nationalsozialismus in Gießen Fina Emilia García Gutiérrez: Luftschlösser im Nationalsozialismus : Stadtrandsiedlungen und ihr Scheitern zur Zeit des Nationalsozialismus in Gießen
  • Item type: Item ,
    Professionalisierung und Technik des Zähneputzens im Studium (PUTZIS): Die Zahnputzperformanz von Zahnmedizinstudierenden im ersten und letzten Studienjahr
    (2025) Bottenbruch, Carlotta
    Die vorliegende Dissertation untersucht die Zahnputzperformanz von Zahnmedizinstudierenden im ersten und im letzten Studienjahr im Rahmen der Studie „PUTZIS – Professionalisierung und Technik des Zähneputzens im Studium“. Ziel der Arbeit war es, zu analysieren, ob sich durch den Professionalisierungsprozess im Zahnmedizinstudium Unterschiede in der praktischen Ausführung des Zähneputzens feststellen lassen, und welche Rolle dabei psychologische (Problembewusstsein, Selbstwirksamkeitserwartung) sowie motorische (manuelles Geschick) Einflussfaktoren spielen. <br> Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurde eine querschnittliche Erhebung mit Labor- und Fragebogenerhebung durchgeführt. Die Zahnputzperformanz wurde per Videobeobachtung erfasst und hinsichtlich Putzdauer, angesteuerten Flächen und Bewegungsmustern analysiert. Zusätzlich wurden objektiv Plaquewerte mittels Marginalem-Plaque-Index (MPI) nach dem Zähneputzen erhoben. Psychologische und motorische Determinanten wurden über validierte Instrumente (SPOC, OHSEE, Grooved PegBoard) erfasst. <br> Insgesamt wurden N = 82 Zahnmedizinstudierende im Labor untersucht und in die Auswertung der Daten einbezogen. Im ersten Studienjahr befanden sich n = 11 Personen, im letzten n = 16. Die Ergebnisse zeigten, dass Studierende im letzten Studienjahr tendenziell mehr Zahnputzzeit auf die oralen Flächen verwendeten und eine breiteres Spektrum an Putzbewegungen demonstrierten als Studierende im ersten Studienjahr. Unterschiede im MPI deuteten auf eine höhere Zahnputzeffektivität bei den fortgeschritteneren Studierenden hin. Das motorische Geschick machte zwischen den Studienjahren keinen signifikanten Unterschied aus. Die psychologischen Einflussfaktoren zeigten ebenfalls keine Unterschiede: Die Selbstwirksamkeitserwartung unterschied sich nicht signifikant zwischen den Gruppen, und das Problembewusstsein, operationalisiert als Differenz zwischen subjektiv eingeschätzter und objektiv gemessener Plaquefreiheit, war bei beiden Gruppen begrenzt. <br> Die Ergebnisse stützen die Annahme, dass im Verlauf des zahnmedizinischen Studiums Veränderungen im Zahnputzverhalten stattfinden. Die vorliegenden Daten sprechen für die Notwendigkeit, Aspekte der Zahnputzperformanz frühzeitig und praxisnah in die zahnmedizinische Ausbildung zu integrieren. Die Arbeit leistet damit einen Beitrag zur empirischen Erforschung praktischen Gesundheitsverhaltens im Kontext der Professionalisierung und liefert Ansatzpunkte für zukünftige Präventions- und Ausbildungsmaßnahmen.
  • Item type: Item ,
    Beteiligung der Lunge bei einer extremen Rechtsherzhypertrophie in spontan hypertensiven Ratten
    (2025) Langer, Alicia Victoria
    SHR sind ein etabliertes Tiermodell zur Untersuchung der essentiellen arteriellen Hypertonie. In den vergangenen Jahren wurde überraschenderweise festgestellt, dass 7 % der weiblichen SHR-Tiere eine massive Rechtsherzhypertrophie (SHR-RVH) mit unbekanntem Trigger entwickelten. Möglicherweise sind molekulargenetische Unterschiede in der Lungenstrombahn an der Entstehung dieser Rechtsherzhypertrophie beteiligt. RT-PCR der Lunge, des rechten Ventrikels und der Niere der SHR-RVH im Vergleich zu SHR und normotensiven WIS-Ratten geben Aufschluss über mögliche Veränderungen in der Genexpression, die mit Hilfe des Western-Blots und ELISAs auf Proteinebne validiert werden können. Schlüsselbefunde der umfassenden molekulargenetischen Untersuchungen zeigen, dass das PTHLP der SHR-RVH im Gegensatz zu den SHR herunterreguliert ist. PTHLP kann eine pulmonale Vasodilatation vermitteln. PTHLP besitzt ebenfalls hemmenden Einfluss auf die ET-1 Effekte. Außerdem ist der pulmonale EDNRB-Rezeptor der SHR-RVH, der für die Clearance von ET-1, einem starken Vasokonstriktor, verantwortlich ist, herunterreguliert. Die lokale pulmonale ET-1-Konzentration ist in SHR-RVH erhöht. Eine erhöhte ACTA2-Expression in der Lunge der SHR-RVH spricht für einen pulmonalen Gefäßumbau. Des Weiteren ist der kardiale EDNRA-Rezeptor der SHR-RVH herunterreguliert. EDNRA ist an der Ausbildung einer maladaptiven Rechtsherzhypertrophie beteiligt, die durch die Herabregulation des Rezeptors in den SHR-RVH ausgeschlossen werden kann. Dementsprechend kann der Signalweg von EDNRA einen entscheidenden Einfluss im Übergang einer Rechtsherzhypertrophie zu einer Rechtsherzinsuffizienz haben. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass in einer Subpopulation an weiblichen SHR- Tieren expressionelle Veränderungen in der Lunge vermutlich eine Nachlasterhöhung des rechten Ventrikels bewirken, die sekundär zu einer Rechtsherzhypertrophie in den SHR- RVH führt, die jedoch ohne nennenswerte Funktionsverluste einhergeht. Weiterhin zeigen die Befunde, dass der rechte Ventrikel auch langfristig im Stadium einer kompensatorischen Hypertrophie verbleiben kann.
  • Item type: Item ,
    Composition and Temperature Dependent Properties of the Lithium Niobate Tantalate Crystal Family
    (2025) Bernhardt, Felix
    Ferroelectrics garner a lot of attention due to their inherent properties which allow for widespread usage, ranging from memory devices (utilizing ferroelectricity itself), over actuators and frequency filters (utilizing piezoelectricity), to sensors or potential energy harvesting applications (utilizing either piezo- or pyroelectricity or photo-electrical properties). In contemporary society, ferroelectrics are crucial for telecommunication technology and within ever-downscaled consumer electronics. Among ferroelectrics, lithium niobate (LN) and its isomorphic counterpart lithium tantalate (LT) feature a prominent role due to their large piezo- and pyroelectric coefficients, as well as their high photoelasticity and non-linear optical properties. Crucially, both materials exhibit a Curie temperature amongst the highest for all known ferroelectrics, motivating their usage at harsh temperature environments. By combining both materials to lithium niobate tantalate solid solutions (LNT), their properties can be fine-tuned, allowing for a wider range of applications of the LN-LT material family. <br> In this work, LN, LT, and LNT are investigated using an ab initio theoretical framework based on density functional theory (DFT). <br> The thermal properties of LN and LT are simulated by first determining the thermal expansion coefficients within the quasiharmonic approximation for phonons. The ferro- to paraelectric transition is examined by employing a fully anharmonic phononic approach within the stochastic self-consistent harmonic approximation. Further temperature-dependent material properties, such as the elastic- and piezoelectric constants, are determined by a specifically trained machine-learned force field, which is based on DFT training data. <br> The LNT solid solutions are modeled using special quasirandom structures. Their structural, electronical, optical, and thermal properties are computed within DFT and compared with respect to their niobium/tantalum composition. For most of the extracted properties, deviations from Vegard's law can be observed. Raman and infrared spectra are simulated and interpreted with respect to the selection rules of the end compounds LN and LT. <br> All results are carefully and extensively compared to measurements from experimental groups within the FOR5044 research unit, and the models used throughout this work are critically discussed.