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dc.contributor.authorBrockmann, Ines
dc.date.accessioned2023-03-16T19:57:28Z
dc.date.available2001-12-02T23:00:00Z
dc.date.available2023-03-16T19:57:28Z
dc.date.issued2000
dc.identifier.urihttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hebis:26-opus-5437
dc.identifier.urihttps://jlupub.ub.uni-giessen.de//handle/jlupub/13150
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.22029/jlupub-12532
dc.description.abstractDie vorliegende Arbeit stellt eine Auswertung von 189 reifen Einlingen (mindestens 36 abgeschlossenen SSW) in Beckenendlage an derUniversitätsfrauenklinik Gießen in dem Zeitraum vom 1. Januar 1995 bis zum 31. Dezember 1997 dar. Die UFK Gießen ist ein Zentrum der exspektativen Geburtsleitung bei reifen Kindern in Beckenendlage. Darunter versteht man, mittelseiner sorgfältigen Kontrolle des Geburtsverlaufs zu entscheiden, ob eine vaginale Entbindung vertretbar oder die Sectio vorzuziehen ist. In das Wendungskollektiv (n = 86) wurden nur Frauen eingeschlossen, die sich vor dem Einsetzen der Wehentätigkeit in der UFK Gießenvorgestellt hatten. Den Patientinnen wurde eine äußere Wendung und eine vaginale Entbindung aus Beckenendlage, gegebenenfalls unterEinbeziehung der Beckenmessung, angeboten. Eine primäre Sectio wurde nur nach strenger Indikationsstellung (z. B. Placenta praevia)und bei ausdrücklichem Wunsch der Patientin durchgeführt. Beim Vergleichskollektiv (n = 103) handelt es sich um alle anderenPatientinnen mit reifen Einlingen in Beckenendlage, die keinen äußeren Wendungsversuch hatten. In dem untersuchten Zeitraum kamen durch die exspektative Geburtsleitung in Gießen insgesamt 42,3 % der reifen Kinder ausBeckenendlage vaginal und 57,7 % per Kaiserschnitt zur Welt. Von den 86 Wendungsversuchen waren 38 % erfolgreich (33/86) und 62 %nicht erfolgreich (53/86). In keinem Fall traten während der Wendung CTG-Veränderungen auf, die zu einer unmittelbaren Interventionführten. Nach einer erfolgreichen Wendung wurden 77,4 % der Kinder vaginal aus Schädellage und 22,6 % der Kinder durch einesekundäre Sectio geboren, wobei das pathologische CTG und/oder der Geburtsstillstand die Indikationen zur sekundären Sectiodarstellten. Zur Beurteilung des neonatalen Zustandes wurden der pH-Wert der Nabelschnurarterie und die APGAR-Werte herangezogen. ImWendungskollektiv sowie im Vergleichskollektiv lag der Mittelwert der Nabelschnur-pH-Werte bei 7,27. Auch bezüglich der APGAR-Werteunterscheidet sich das Wendungskollektiv nicht signifikant von dem Vergleichskollektiv. Die vorliegende Auswertung zeigt, daß die äußere Wendung bei Beachtung wichtiger Voraussetzungen eine sichere Maßnahme ist, umeine Schnittentbindung bei reifen Kindern in Beckenendlage zu vermeiden.de_DE
dc.language.isode_DEde_DE
dc.rightsIn Copyright*
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/page/InC/1.0/*
dc.subjectBeckenendlagede_DE
dc.subjectManagementde_DE
dc.subject.ddcddc:610de_DE
dc.titleManagement der Beckenendlage an der Universitätsfrauenklinik Gießen der Jahrgänge 1995-97de_DE
dc.typedoctoralThesisde_DE
dcterms.dateAccepted2001-08-17
local.affiliationFB 11 - Medizinde_DE
thesis.levelthesis.doctoralde_DE
local.opus.id543
local.opus.instituteMedizinisches Zentrum für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Klinikum der Justus-Liebig-Universität Giessende_DE
local.opus.fachgebietMedizinde_DE


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