Erfassung der Lebensqualität in Abhängigkeit des Resektionsausmaßes bei benigner Struma nodosa

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https://doi.org/10.22029/jlupub-19442

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Das optimale Resektionsausmaß bei benignem Struma nodosa gilt heutzutage als umstritten. Neben allen medizinischen Belangen, hängt ebenfalls die gewonnene Lebensqualität stark vom späteren Therapieerfolg ab. Daher ermittelten wir die prä- als auch 6 Monate postoperative Lebensqualität differenziert nach Operationseingriff. Zur Messung der Lebensqualität nutzen wir den standardisierten SF-36 Fragebogen. Die Analyse der Daten wurde mittels SPSS ausgewertet. Nach Auswertung aller Daten konnte das Ergebnis erfasst werden, dass unabhängig der Studiengruppen eine Verbesserung der Lebensqualität nach Schilddrüseneingriff erzielt werden konnte. Unterschiede zwischen den Geschlechtern konnten nicht erkannt werden. Hinsichtlich der absoluten Lebensqualität schnitt die Operationsgruppe der Hemithyreoidektomie postoperativ besser ab, eine größere Differenz zwischen prä- und postoperativer Messung hingegen wurde in der Operationsgruppe der Thyreoidektomie festgestellt. Generell sollte eine Operationsindikation weiterhin Leitliniengerecht gestellt werden. Dessen ungeachtet sollte eine präoperative Vermittlung der absehbaren postoperativen Verbesserung der Lebensqualität erfolgen, da in den Erfolg einer Therapie neben medizinischer Indikation ebenfalls auch eine Verbesserung der Lebensqualität, für den Patienten von hoher Bedeutung, einfließt.

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