Einfluss Makulärer Entwicklungsstörung auf visuelle Funktionen frühgeborener Kinder

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http://dx.doi.org/10.22029/jlupub-209

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Das ophthalmologische Screening bei Frühgeborenen hat die rechtzeitige Erkennung der Frühgeborenenretinopathie zum Ziel. Als Folge einer gestörter retinalen Gefäßentwicklung in den ersten Lebensmonaten des Frühgeborenen ist sie bedrohlich für das Augenlicht. In der akuten Phase der Erkrankung kann der ungünstige Ausgang der Erkrankung durch Koagulationstherapie in der Regel mittels Laser oder intravitreale Injektionen von Bevacizumab oder Ranibizumab verhindert werden. Die zum Zeitpunkt des Screenings eingesetzten Untersuchungsmethoden, zu denen immer die indirekte Ophthalmoskopie und in zunehmendem Umfang digitale Weitwinkelaufnahmen sowie bei behandelten Kindern die Fluoreszenzangiographie gehören, erfassen mit hoher Sensitivität Veränderungen der peripheren Netzhautgefäße. Sie sind wenig bis kaum geeignet, um subtilere Veränderungen der makulären Mitte zu dokumentieren oder darzustellen. Die in der Habilitationsschrift vorgestellten Zusammenhänge in den dargelegten Studien ermöglichten die Definition zusätzlicher morphologischer Parameter, welche im Rahmen von zusätzlichen Untersuchungen an derzeit immer häufiger angewendeten handgehaltenen Geräten zur optischen Kohärenztomographie angewendet werden können. Die Bestätigung der funktionellen Relevanz dieser morphologischen Parameter konnte mithilfe exakter funduskontrollierter Perimetrie, sowie objektiver elektrophysiologischer Methoden geführt werden.

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