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dc.contributor.advisorTroidl, Christian
dc.contributor.advisorSchermuly, Ralph
dc.contributor.authorKost, David Christian
dc.date.accessioned2021-10-25T12:33:31Z
dc.date.available2021-10-25T12:33:31Z
dc.date.issued2020
dc.identifier.urihttps://jlupub.ub.uni-giessen.de//handle/jlupub/288
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.22029/jlupub-235
dc.description.abstractDie Heterogenität der Monozytensubtypen spielt im Herzinfarktgeschehen eine große Rolle. Sowohl in der Atherogenese als auch während und nach einem Herzinfarkt sind Monozyten in die Prozesse der sterilen Inflammation involviert. Ihre Funktionen üben die einzelnen Subtypen dabei in unterschiedlicher zeitlicher Abfolge aus. Viele Fragen bezüglich der Pathophysiologie, Koordination und möglichen Modulation in diesem Zusammenhang sind noch immer ungeklärt. Daher ist es notwendig zu untersuchen, welche genaue Funktion ihnen dabei zukommt und wie man unterstützend im Rahmen der Diagnostik und Therapie in diesen Ablauf eingreifen kann. Diese Arbeit basiert auf der Hypothese, dass man das Oberflächenmarkerexpressionsprofil der drei Monozytensubpopulationen systematisch, routiniert und zuverlässig anhand eines erweiterten Lyoplate™-Screenings erfassen und analysieren kann. Nach der Erfassung bei Gesunden wurde ein gleiches Vorgehen mit Proben von NSTEMI-Patienten durchgeführt und ihr Profil erfasst. Dann wurden die Erkenntnisse statistisch ausgewertet und durchflusszytometrisch mittels Einzelmarkerfärbungen unter Hinzunahme von Proben altersentsprechender Patienten ohne KHK-Nachweis validiert. Die Ergebnisse dieser Studie bei jungen, gesunden Männern erwiesen sich als kohärent und valide. Aufgrund der größeren Stichprobe waren sie teils detaillierter als in vorausgegangenen Studien. Ein Vergleich dieser Ergebnisse mit NSTEMI-Patienten zeigte Unterschiede auf, die sich jedoch in der Kontrolle mit gleichaltrigen Probanden ohne KHK nicht widerspiegelten. Somit ist von einem Einfluss des Altersunterschieds, einer etwaigen Medikation und weiterer, bisher nicht bekannter Faktoren auf die Monozytenpopulationen auszugehen. Um weitergehend an klinisch nutzbare Erkenntnisse und Anwendungen zu gelangen, sollte diese Methode und Vorgehensweise als Protokoll etabliert werden, da es konsistente Ergebnisse liefert. Auf dem Boden dieser Art der Analyse sollten größere Kohorten in Alter und in der Medikamenteneinnahme übereinstimmender Patienten untersucht werden mit dem Ziel, eine Grundlage für neue und klinisch relevante Strategien zu entwickeln, die Heilung, Prognose und Lebensqualität nach einem Herzinfarkt verbessern.de_DE
dc.language.isodede_DE
dc.subject.ddcddc:610de_DE
dc.titleZytomische Analyse der Monozytensubpopulationen bei Gesunden und Patienten nach akutem Myokardinfarkt (Nicht-ST-Hebungsinfarkt)de_DE
dc.typedoctoralThesisde_DE
dcterms.dateAccepted2021-09-15
local.affiliationMedizinde_DE
thesis.levelthesis.doctoralde_DE


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