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dc.contributor.advisorDeinzer, Renate
dc.contributor.authorHassebrauck, Lisa
dc.date.accessioned2022-08-22T09:46:50Z
dc.date.available2022-08-22T09:46:50Z
dc.date.issued2021
dc.identifier.urihttps://jlupub.ub.uni-giessen.de//handle/jlupub/6468
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.22029/jlupub-5919
dc.description.abstractZahlreiche Studien berichten über einen Zusammenhang von Gesundheit und soziodemographischen Parametern bereits im Kindesalter. Modelle zeigen, dass die Assoziation von Gesundheit und soziodemographischen Faktoren u. a. über Gesundheitsverhalten vermittelt sein kann, denn auch Gesundheitsverhalten ist mit soziodemographischen Parametern assoziiert. Auch diese Zusammenhänge sind bereits im Kindesalter zu finden. Die Untersuchungen zu Gesundheitsverhalten beziehen sich jedoch vor allem auf das „Ob“ einer Verhaltensausführung. Ob es auch entsprechende Zusammenhänge von soziodemographischen Faktoren zu dem „Wie“ einer Verhaltensausführung gibt, bleibt unklar. Grund für diese Erkenntnislücke könnte die fehlende Operationalisierbarkeit der Qualität eines Gesundheitsverhaltens sein. Ein Gesundheitsverhalten, das gut zu operationalisieren ist und das zudem von der Mehrheit der Kinder regelmäßig ausgeführt wird, ist das Mundhygieneverhalten in Form von Zähneputzen. Auch hier zeigen sich Zusammenhänge zwischen dem „Ob“, der Putzhäufigkeit, und soziodemographischen Faktoren. Daher soll beispielhaft anhand dieses Gesundheitsverhaltens geprüft werden, ob Zusammenhänge zwischen soziodemographischen Faktoren und dem „Wie“ einer Verhaltensausführung bestehen. Es wurden N = 189 12-jährige Kinder aus Gießen und Marburg untersucht. Das Zahnputzverhalten wurde mittels Videoanalysen von drei vorab kalibrierten BeobachterInnen hinsichtlich der Parameter Zahnkontaktzeit, Flächen, Bewegungen und Sextanten untersucht. Die soziodemographischen Parameter wurden anhand eines Elternfragebogens erfasst. Die vier untersuchten Parameter (Bildung, Geschlecht, Migrationshintergrund, Familienzusammensetzung) wurden anschließend in Zusammenhang mit den in den Gruppenprophylaxeprogrammen gelehrten Verhaltensweisen, die als zu favorisierendes Gesundheitsverhalten in Bezug auf Mundhygieneverhalten zu sehen sind, gesetzt. Es zeigten sich keine statistisch signifikanten Zusammenhänge in Bezug auf den Bildungsgrad der Eltern, den Migrationshintergrund der Eltern und die Familienzusammensetzung. Hinsichtlich des Geschlechts putzten Mädchen statistisch signifikant häufiger vestibuläre Flächen mit kreisenden Bewegungen. Aufgrund der Moderatorfunktion des Parameters Geschlecht bei Betrachtung des Migrationshintergrundes fanden hier weitere Berechnungen statt. Dabei zeigten insbesondere Jungen mit Migrationshintergrund ein signifikant ungünstigeres Verhalten, bei Mädchen mit Migrationshintergrund war dies nur für einen Parameter der Fall. Insgesamt konnten die erwarteten Zusammenhänge zwischen der Qualität der Ausführung des Zahnputzverhaltens und soziodemographischen Faktoren nicht bestätigt werden. Als mögliche Ursache wird u. a. die insgesamt unzureichende Qualität des Zahnputzverhaltens diskutiert, die eine weitere Differenzierung entlang soziodemographischer Merkmale erschwert.de_DE
dc.language.isodede_DE
dc.rightsAttribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International*
dc.rights.urihttp://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/*
dc.subjectSoziodemographiede_DE
dc.subjectZahnputzverhaltende_DE
dc.subjectZahnpflegede_DE
dc.subjectKinderde_DE
dc.subject.ddcddc:610de_DE
dc.titleZusammenhang soziodemographischer Parameter und Gesundheitsverhaltenskompetenz am Beispiel des Mundhygieneverhaltensde_DE
dc.typedoctoralThesisde_DE
dcterms.dateAccepted2022-06-27
local.affiliationFB 11 - Medizinde_DE
thesis.levelthesis.doctoralde_DE


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