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dc.contributor.advisorWittekindt, Claus
dc.contributor.advisorHuttner, Hagen B.
dc.contributor.advisorErnst, Stephan
dc.contributor.authorTheis, Marina
dc.date.accessioned2022-09-05T09:54:04Z
dc.date.available2022-09-05T09:54:04Z
dc.date.issued2021
dc.identifier.urihttps://jlupub.ub.uni-giessen.de//handle/jlupub/6751
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.22029/jlupub-6202
dc.description.abstractHintergrund: Neben dem Goldstandard der thermischen (kalorischen) Prüfung (Kalorik) wird die Diagnostik bei Erkrankungen des Gleichgewichtsorgans aktuell durch den Videokopfimpulstest (vKIT) und Suppressions-Videokopfimpulstest (engl. Suppression Head Impulse Paradigm, SHIMP) ergänzt. Während die diagnostische Aussagekraft der Einzelverfahren bereits verglichen wurde, ist das Ziel dieser Arbeit, den Zugewinn an diagnostischer Aussagekraft anhand mehrerer Parameter derselben und unterschiedlicher apparativer Untersuchungsverfahren (Kalorik, vKIT, SHIMP) zu evaluieren. Material und Methoden: Die diagnostische Aussagekraft der Kombinationen wurde anhand der Zielparameter Sensitivität (SEN), Spezifität (SPE), positiver (PPV) und negativer prädiktiver Wert (NPV) auf Grundlage eines Studienkollektivs aus 42 gesunden Probanden und 40 peripher-vestibulär erkrankten Patienten prospektiv bewertet und verglichen. Ergebnisse: Die kalorische Prüfung erreichte als Einzelverfahren eine SEN von 78% sowie ein SPE von 85%. Der vKIT zeigte in der Dreierkombination aus Gain und Gain-Asymmetrie der lateralen Bogengänge (vKITlat) und dem Gain der anterioren Bogengänge (Gainant) eine SEN von 90% und eine SPE von 86%, sofern mindestens einer der drei Parameter pathologisch war. Waren alle drei Parameter pathologisch, wurde eine SPE von 100% erreicht. Für die posterioren Bogengänge des vKIT ergab sich kein Anhalt für einen signifikanten Unterschied zwischen den Gruppen (p > 0.05). Eine maximale SEN und NPV von 100% wurde durch die Kombination von vKIT (vKITlat + Gainant) und der kalorischen Prüfung erreicht. Die Kombination aus vKITlat und Kalorik erreichte ein SEN von 95%. Der SHIMP zeigte sich sowohl für die Kombination mit dem vKIT als auch für die mit der Kalorik der Kombination aus vKIT und Kalorik in allen vier Zielparametern unterlegen. Schlussfolgerung: In der klinischen Routine der apparativen Diagnostik des periphervestibulären Schwindelsyndroms sollte der vKIT der kalorischen Prüfung und dem SHIMP vorgezogen werden. Die Kombination aus vKIT und Kalorik erscheint dem vKIT als Einzeltest jedoch weiterhin überlegen und verbessert die Sicherheit der Diagnosestellung.de_DE
dc.language.isodede_DE
dc.rightsIn Copyright*
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/page/InC/1.0/*
dc.subject.ddcddc:610de_DE
dc.titleDiagnostische Aussagekraft neuer Untersuchungsmethoden zur Beurteilung peripher vestibulärer Funktionsstörungende_DE
dc.typedoctoralThesisde_DE
dcterms.dateAccepted2022-06-09
local.affiliationFB 11 - Medizinde_DE
thesis.levelthesis.doctoralde_DE


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