Der Einfluss des mitochondrialen Uncoupling protein 2 (UCP 2) auf das Nω-Nitro-L-Arginin Methyl-Ester (L-NAME) induzierte Remodeling der Lunge
| dc.contributor.advisor | Schlüter, Klaus-Dieter | |
| dc.contributor.advisor | Schermuly, Ralph | |
| dc.contributor.author | Cesar, Yva Nina | |
| dc.date.accessioned | 2026-10-07T11:18:40Z | |
| dc.date.issued | 2025 | |
| dc.description.abstract | Die vorliegende Arbeit untersuchte die Rolle von UCP2 im Kontext des pulmonalen vaskulären Remodellings sowie die potenziellen additiven Effekte eines pharmakologisch induzierten NO-Mangels durch Gabe des NOS-Hemmers L-NAME. Aufbauend auf bisherigen Erkenntnissen über die Beteiligung von UCP2 an der Regulation von ROS, des mitochondrialen Stoffwechsels sowie der zellulären Homöostase, zielte diese Studie darauf ab, die Auswirkungen eines UCP2-KO allein und in Kombination mit L-NAME auf molekulare und morphologische Umbauprozesse in der Lunge zu charakterisieren. Im Zentrum der experimentellen Analysen standen Expressionsstudien relevanter Gene und Proteine im Lungengewebe von WT- und UCP2-KO-Ratten mit und ohne L-NAME-Behandlung. Analysiert wurden Marker für Gefäßkontraktilität und -remodeling (Acta 2, EDN1, ECE1, EDNRA, EDNRB), antioxidative Schutzmechanismen (SOD1, Cat1), mitochondrialen Energiestoffwechsel (PDK1, PDHA1, CD36) sowie Komponenten der extrazellulären Matrix (Collagen-1, Collagen-3). Die Untersuchungen erfolgten mittels quantitativer real-time PCR und Western Blotting. Die Ergebnisse zeigten, dass UCP2-defiziente Tiere unabhängig von einer L-NAME-Gabe eine signifikant erhöhte Expression proinflammatorischer, proproliferativer und metabolischer Gene (u. a. Acta 2, EDN1, ECE1, SOD1, Cat1, PDK1, CD36) aufwiesen. Parallel wurde eine moderate Rechtsherzhypertrophie bei UCP2-KO-Ratten beobachtet, die nicht mit einem Anstieg des systemischen Blutdrucks einherging. Dies weist auf ein primär metabolisch-inflammatorisch vermitteltes Umbaugeschehen hin. Das L-NAME-Modell führte demgegenüber erwartungsgemäß zu systemischer Hypertonie und konsekutiver Rechtsherzhypertrophie, jedoch ohne primäre transkriptionelle Veränderungen im Lungengewebe. Das unter L-NAME beobachtete Remodeling ist somit eher als kompensatorisch einzustufen. Die vorliegenden Daten bekräftigen die protektive Rolle von UCP2 im pulmonal-vaskulären System, insbesondere im Rahmen oxidativen Stresses, endothelialer Dysfunktion und mitochondrialer Dysregulation. Der kombinierte Effekt von UCP2-Defizienz und NO-Mangel führte ausschließlich zu einer additiven Wirkung bei Betrachtung der Gewichtszunahme des linken und rechten Ventrikels sowie beim Anstieg des systolischen Blutdrucks. | |
| dc.identifier.uri | https://jlupub.ub.uni-giessen.de/handle/jlupub/22075 | |
| dc.identifier.uri | https://doi.org/10.22029/jlupub-21418 | |
| dc.language.iso | de | |
| dc.rights | Attribution-NonCommercial 4.0 International | en |
| dc.rights.uri | http://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/ | |
| dc.subject | UCP2 | |
| dc.subject | L-NAME | |
| dc.subject.ddc | ddc:610 | |
| dc.title | Der Einfluss des mitochondrialen Uncoupling protein 2 (UCP 2) auf das Nω-Nitro-L-Arginin Methyl-Ester (L-NAME) induzierte Remodeling der Lunge | |
| dc.type | doctoralThesis | |
| dcterms.dateAccepted | 2026-08-20 | |
| local.affiliation | FB 11 - Medizin | |
| thesis.level | thesis.doctoral |
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