Alltagsmobilität von Schülerinnen und Schülern: Zur Relevanz des öffentlichen Nahverkehrs

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In einer Erhebung im Januar 1999 wurden 103 Schülerinnen und Schüler der Kopernikusschule Freigericht (Main-Kinzig-Kreis, Hessen) mitFragebogen nach dem KONTIV-Muster (Socialdata, München 1978) befragt. Sie sollten auf Mobilitätsbögen ihre zurückgelegten Wegeeines bestimmten Tages dokumentieren, um ein Bild der Alltagsaktivitäten und Verkehrsmittelwahl zu erstellen. Vor dem Hintergrund dergesetzlichen Vorgaben unter anderem einer bedarfsgerechten Gestaltung des ÖPNV war es nun Aufgabe herauszuarbeiten, welcheRelevanz die öffentlichen Verkehrsmittel für die Zielgruppe haben. Die verwendeten Fragebögen ermöglichen die Erstellung einer differenzierten Momentaufnahme der Alltagsmobilität der Schüler/innen.Bezüglich der Verkehrsmittelwahl zeigt sich hier mit 30% Selbstfahrern und nahezu 30% Mitfahrern eine starke Präferenz für den PKW alsFortbewegungsmittel. Die eigens hierfür eingesetzten Schulbusse wurden dagegen nur zu knapp 10% genutzt, öffentliche Verkehrsmittel fürsonstige Wege fast gar nicht. Selbst bei Strecken unter 1 Km betrug der Anteil von PKW und Motorrad schon 35%.Aufgrund der untersuchten Daten verdichten sich die Hinweise, daß das Ziel, einen bedarfsgerechten öffentlichen Nahverkehr anzubieten,für die Zielgruppe jedenfalls nicht erreicht wurde. Eine Reihe struktureller Mängel des ÖPNV-Systems konnten aus den Anmerkungeneiniger Schüler zum Fragebogen schon heraus kristallisiert werden.

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