Untersuchungen zum Phosphorylierungszustand des ANP-Rezeptors GC-A in der Aorta

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Der als Guanylatzyklase-A (GC-A) bekannte Rezeptor für das im Herz produzierte Hormon atriales natriuretisches Peptid (ANP) hat physiologische Bedeutung für die Kontrolle von Blutdruck und Flüssigkeitsvolumen. Zusammen mit dem Rezeptor (GC-B) für das C-Typ natriuretische Peptid (CNP) kommt GC-A in außergewöhnlich hoher Konzentration in den glatten Muskelzellen der Aorta vor. Während GC-A eine Relaxation und damit eine Gefäßerweiterung auslöst, ist die Rolle von GC-B in diesen Zellen weniger klar. Die Aktivität beider Rezeptoren kann durch Dephosphorylierung reduziert und durch Phosphorylierung erhöht werden. In dieser Arbeit konnte eine neuartige Methode („Phos-tag SDS-PAGE“) zum Nachweis von Veränderungen der Proteinphosphorylierung im Labor eingeführt und genutzt werden. Hiermit ließ sich zeigen, dass Inkubationen mit CNP in Rattenaorten eine starke Zunahme der GC-A Phosphorylierung hervorrufen. Diese Ergebnisse stützen und erklären frühere Befunde einer Verstärkung der cGMP-generierenden und gefäßerweiternden Aktivität von GC-A durch CNP in der Aorta. Der Mechanismus einer Kreuz-Aktivierung von GC-A durch CNP/GC-B könnte von wesentlicher Bedeutung für die Windkesselfunktion der Aorta sein.

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