Digitales Forschungs- und Lehrarchiv

Datum

2012

Autor:innen

Klaus, Florian

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Zusammenfassung

In der vorliegenden Arbeit wird die Einführung eines Digitalen Lehrarchivs (DLA) an der Abteilung für Radiologie am Standort Gießen des Universitätsklinikums Gießen und Marburg vorgestellt. Dabei sind folgende Punkte zu berücksichtigen:- Wie lauten die Anforderungen an ein DLA?- Welche Lösungsmöglichkeiten für DLA existieren bereits auf dem Markt?- Ist es möglich, ein DLA in dem vorhandenen komplexen Klinikinformations-netzwerk in Gießen zu etablieren?- Welche Voraussetzungen müssen neu geschaffen werden? - Hat ein DLA Perspektiven für andere Fachrichtungen?Zunächst werden anhand der verfügbaren Publikationen zu diesem Thema die Anfor-derungen an ein DLA erarbeitet. Anschließend folgt ein Überblick über bereits auf dem Markt existierende DLA. In der Analyse dieser DLA lässt sich feststellen, dass keine der am Markt vorhandenen Umsetzungen den Anforderungen an ein DLA in Gänze gerecht wird.Somit wird deutlich, dass die Etablierung eines DLA in das vorhandene Kliniknetzwerk in Gießen eine selbständig entwickelte Lösung notwendig macht, auch wenn dabei auf bestehende Strukturen zurückgegriffen werden kann. Die neu zu schaffenden Voraus-setzungen und die Umsetzung des DLA werden ausführlich erläutert. In der Analyse des Gießener Forschungs- und Lehrarchivs lässt sich die Erfüllung des Anspruches auf Umsetzung der erarbeiteten Anforderungen an DLA belegen. Bedauer-licherweise wird das Gießener DLA trotz dieser Vorteile (wie vermutlich die meisten anderen DLA auch) kaum genutzt. Anderseits nutzen bis zu 97% aller Radiologen das Internet zu Forschung und Weiterbildung und Internet-basierte DLA wie Case of the Day (http://www.cox.at/) und das Medical Imaging Resource Center (MIRC) (http://mirc.rsna.org/query) sind umfassende Fallsammlungen. Somit wäre eine Ver-knüpfung des Gießener DLA mit z.B. MIRC eine mögliche Perspektive das DLA zu reaktivieren und Mitarbeiter zu motivieren das eigene DLA zu nutzen. In der Diskussion wird deutlich, dass sich der Einsatz eines DLA auch für andere Fachabteilungen als die Radiologie nicht nur nützlich, sondern sinnvoll und hilfreich gestalten könnte. Es bleibt somit zu wünschen, dass der Einsatz von DLA in allen me-dizinischen Fachrichtungen voranschreitet und so die Bedingungen für Forschung und Lehre in der Medizin weiter verbessert werden können.


This doctoral thesis focuses on the implementation of a Digital Teaching File (DTF) for research and education at the Department of Radiology at the University Hospital Gießen and Marburg in Gießen, Germany. The following topics are addressed:- What are the requirements for a DTF?- What are the properties of the already existing DTF?- Is it possible to implement a DTF on the basis of the complex information net-work already in existence at the Gießen University Hospital?- Which requirements have to be newly created? - Are there future prospects for establishing a DTF in other medical departments?Based on the available literature on the topic of DTF, the thesis initially describes the requirements for developing a DTF. The paper then provides an overview of already existing DTF. The analysis shows that none of the solutions already in existence entirely meets the requirements of a DTF. Consequently, in order to establish a DTF within the existing information network at the Department of Radiology at Gießen, a custom-made solution is required, even if existing structures can be used. The necessary re-quirements for the implementation of a DTF are explained in detail. Analyzing the Gießen DTF it can be shown that the suggested solution fulfills all the necessary re-quirements.Unfortunately the DTF in Gießen is rarely used, a problem it shares with many DTF around the world. On the other hand up to 97% of Radiologist are using the Internet in their research and for their professional development. Internet-based DTF like Case of the Day (http://www.cox.at/) and the Medical Imaging Resource Center (MIRC) (http://mirc.rsna.org/query) provide comprehensive case studies and are consulted frequently. Thus it can be assumed that linking the offline Gießener DTF to an online one like MIRC has the potential of increasing the frequency of use substantially. This could lead to appropriate solutions for other DTF as well.Due to the fact that PACS and DICOM are in use in many medical departments, the use of DTF has a future in the medical disciplines that exceeds its application to radiol-ogy. The implementation and use of DTF in different medical departments entails the possibility of improving the conditions for research and education in medicine

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