Therapie der pulmonalen Hypertonie mit inhalativem Iloprost : Aktuelle Verlaufsbeobachtung unter Betrachtung von Aspekten der Lebensqualität

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Die pulmonale Hypertonie ist eine Erkrankung, die durch Vasokonstriktion und Remodeling der kleinen Pulmonalgefäße gekennzeichnet ist. Dabei besteht ein Mangel an endogenem Prostazyklin. Prostazyklin und seine Analoga sind potente Vasodilatoren, die außerdem antithrombotisch, antiinflammatorisch und antiproliferativ wirken. Daher eignen sie sich für die spezifische Therapie der pulmonalen Hypertonie. Sie können auf unterschiedliche Weise substituiert werden. Die organselektive Deposition bei der Therapie mit inhalativem Iloprost ermöglicht es dabei, systemische Nebenwirkungen zu minimieren und therapieassoziierte Komplikationen zu reduzieren.Die vorliegende Arbeit stellt eine Verlaufsbeobachtung von 71 Patienten dar, die an unterschiedlichen Formen der PAH erkrankt sind und eine inhalative Iloprost-Therapie erhalten. Neben hämodynamischen Verlaufsparametern, Laborwerten und Lungenfunktionsparametern wurden durch Fragebögen auch Aspekte der gesundheitsbezogenen Lebensqualität und der Compliance erfasst. So wurde eine Einschätzung des Befindens der Patienten möglich und es konnten Schwierigkeiten in der Umsetzung der Therapieempfehlung herausgearbeitet werden. In diesem Umfang gibt es neben dieser Arbeit bisher keine Verlaufsbeobachtung von Patienten unter inhalativer Iloprost-Therapie, die Aspekte der Lebensqualität mit einschließt.Die Dokumentation der prognostisch relevanten Parameter erfolgte zum Einen vor Beginn der Inhalationstherapie, zum Anderen zum Zeitpunkt des aktuellen Arztbriefes im Zeitraum der Datenerfassung (November 2007 bis Februar 2009). Dabei wurden die NYHA-Klasse, die 6MWD, Untersuchungsergebnisse des Rechtsherzkatheters (mPAP, PVR, CO, CI) und Laborwerte (Harnsäure, (pro-)BNP) jeweils zum Baseline- und zum Follow-up-Zeitpunkt erfasst. Zum Follow-up-Zeitpunkt erhielten die Patienten zusätzlich einen selbst erstellten Fragebogen zu Aspekten der Lebensqualität. In den von uns erhobenen Daten sind unter der Inhalationstherapie mit Iloprost Verbesserungen der NYHA-Klasse, der 6MWD, von Laborwerten (z.B. Harnsäure, BNP), sowie von hämodynamischen Parametern (z.B. mPAP, PVR, CO, CI) nachzuvollziehen. 80% der Patienten gaben im Fragebogen eine Verbesserung ihres Gesundheitszustandes, verglichen mit der Situation vor Beginn der Inhalationen, an. Außerdem konnten signifikante Korrelationen zwischen der Lebensqualität und der NYHA-Klasse bzw. der 6MWD nachgewiesen werden.Die Verbesserungen der untersuchten Verlaufsparameter sowie der Lebensqualität der Patienten verdeutlichen den Nutzen der Therapie mit inhalativem Iloprost.

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Giessen : VVB Laufersweiler

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