Prädiktiver Wert der quantitativen Angiographie im Rahmen der Ballonangioplastie und Stentimplantation in den Aortenisthmus

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Angiographische Aufnahmen von 156 Patienten mit einer diagnostizierten Aortenisthmusstenose und einem Alter von unter 30 Jahren der Abteilung Kinderkardiologie aus dem Kinderherzzentrum des Universitätsklinikums Giessen und Marburg GmbH, Standort Giessen, behandelt zwischen dem 01. Januar 1999 und 30. Juni 2007, wurden mit Hilfe der Quantitativen Gefäßanalyse ausgewertet. Die gewonnenen Daten wurden auf ihren prognostischen Wert bezüglich des Patientenoutcome hin bewertet. Die Auswertung zeigte eine statistisch signifikante Korrelation der Messvariablen % MLA dens. zu den Outcomeparametern der Langzeitblutdruckwerte (p < 0,05) und den postinterventionell, dopplersonographisch ermittelten Blutdruckgradienten im Bereich des Aortenisthmus (p < 0,05). Die Aufweitung des densitometrisch bestimmten Stenosewerts der Querschnittsfläche relativ zum Referenzwert (% MLA dens.) kann als einzige Variable dazu benutzt werden, um hypothetisch prognostische Aussagen über den Verlauf von Outcomeparametern zu treffen. Hochsignifikante Vorhersagen über die postinterventionellen Veränderungen der metrischen Variablen, darunter auch die Variable % MLA dens., sind mit Hilfe des Quotienten aus Ballondurchmesser und dem minimalem Gefäßdurchmesser an der engsten Stelle der Stenose (MLD) möglich (p < 0,0005). Großen Einfluss auf das Outcome und damit auch auf die Prognose haben die Patienteneigenschaften Alter, Vorbehandlungsstatus und Interventionsart. Demnach profitieren Patienten zwischen dem ersten und sechsten Lebensjahr mit nativen Aortenisthmusstenosen und Stentimplantation hypothetisch am ehesten von einer katheterinterventionellen Behandlung.

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