Placebokontrollierter Vergleich der spinalen Applikation von Morphin und Morphin-Clonidin im Hinblick auf die Analgesiequalität und hormonelle Stressantwort bei koronarchirurgischen Patienten
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Als eine der Ersten führten die Arbeitsgruppen von Anand und Mangano den klinischen Nachweis der Kausalität zwischen perioperativer Stressreaktion und Mortalität, sowie der Möglichkeit der Protektion vor einem der Hauptrisikofaktoren der postoperativen Morbidität, i.e. der myokardialen Ischämie, durch eine intensivierte Analgesie, im Sinne einer Stressabschirmung. Seitdem ist die Modulation der postoperativen Stressantwort in den Focus anästhesiologischer Bemühungen um die bestmögliche perioperative Versorgung des Patienten gerückt. Ein hervorragendes Ziel und Qualitätskriterium einer guten Schmerztherapie ist folgerichtig neben der suffizienten Schmerzreduktion auch die Eindämmung der überschießenden, körpereigenen Reaktion (Sympathikotonus, Inflammation) auf das operative Trauma. Die vorliegende Studie vergleicht bei insgesamt 48 koronarchirurgischen Patienten drei verschiedene Schmerztherapieschemata im Hinblick auf ihren analgetischen Wirkungsgrad und ihre Fähigkeit zur Unterdrückung der hormonellen Stressreaktion. Untersucht wurden die Morphin-Spinalanalgesie, die kombinierte Morphin-Clonidin-Spinalanalgesie, sowie die Patienten-kontrollierte-intravenöse-Analgesie unter Verwendung des Opioides Piritramid.Link to publications or other datasets
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Giessen : VVB Laufersweiler 2007
