Dosisreduktion bei Aortenprothesenkontrollen in der CT

dc.contributor.advisorKrombach, Gabriele
dc.contributor.authorAustermann, Thomas Bruno
dc.date.accessioned2022-02-23T16:02:15Z
dc.date.available2022-02-23T16:02:15Z
dc.date.issued2021
dc.description.abstractDas Hauptziel dieser Dissertation war es eine quantitative, als auch qualitative, Aussage über das Thema Dosisreduktion bei Patienten mit einem Teilersatz der Aorta mittels Prothese bei Aortenaneurysma zu treffen. Hintergrund dieser Studie ist, dass Patienten, die eine interventionelle Aortenaneurysmaausschaltung erhielten, eine engmaschige Nachsorge erhalten. Diese Nachsorge erfolgt in der Regel mit dem bildgebenden Verfahren der Computertomographie mit Kontrastmittel. Bei den 43 eingeschlossenen Patienten dieser Studie wurde eine identische computertomographische Untersuchung mit Kontrastmittelapplikation an einem Dual- Source-Computertomographen der 3. Generation (Somatom Force, Siemens, Forchheim, Deutschland) und im Vorfeld Nachsorgeuntersuchungen an einem modernen Mehrzeilen-Computertomographen (Somatom Definition AS, Siemens, Forchheim, Deutschland) durchgeführt. Dieser Sachverhalt ist die Grundlage vorliegenden Dissertation. Es wurden sogenannte Flächendichtemessungen an beiden CT-Geräten an definierten Stellen des Aortenlumens und an bestimmten Geweben bzw. Luft durchgeführt. Diese Messungen ermöglichten verschiedene Aussagen im direkten Vergleich der verwendeten CT-Geräte. Kernaussage dieser Studie ist, dass die Dosisreduktion an einem Dual-Source- Computertomographen der 3. Generation im Vergleich zu einem modernen Mehrzeilen-Computertomographen, gemessen am Dosislängenprodukt, im Durchschnitt bei 1513,7 mGy*cm (64,9%) lag. Weiter konnte eine Ersparnis des verwendeten Kontrastmittels um 37,2 ml (33,4%) im Vergleich zu einem modernen Mehrzeilen-Computertomographen nachgewiesen werden. Zusammenfassend wird u.a. die Empfehlung ausgesprochen, möglichst viele Patienten modernen bildgebenden Verfahren zuzuweisen, um eine noch effektivere Nutzung der ionisierenden Strahlung zu erreichen. Weiter konnte u.a. nachgewiesen werden, dass bei einer CT-Untersuchung des Thorax weiteres Dosisreduktionspotenzial vorliegt. Ebenso kann, aufgrund der Ergebnisse der Flächendichtemessungen, eine weitere Reduktion der injizierten Kontrastmittelmenge an einem Dual-Source-Computertomographen der 3. Generation empfohlen werden. Eine weiterführende Forschungsfrage könnte u.a. das Thema der Hounsfield- Einheit des thrombotisch organisierten Materials außerhalb der Aortenprothesen innerhalb des Aortenaneurysmas und dessen Zusammensetzung untersuchen. Die Flächendichtemessungen spiegelten in diesem Zusammenhang nicht die Daten der aktuellen Literatur wieder.de_DE
dc.identifier.urihttps://jlupub.ub.uni-giessen.de//handle/jlupub/650
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.22029/jlupub-567
dc.language.isodede_DE
dc.rightsIn Copyright*
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/page/InC/1.0/*
dc.subject.ddcddc:610de_DE
dc.titleDosisreduktion bei Aortenprothesenkontrollen in der CTde_DE
dc.typedoctoralThesisde_DE
dcterms.dateAccepted2021-12-14
local.affiliationFB 11 - Medizinde_DE
thesis.levelthesis.doctoralde_DE

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