Qualität der Befunddokumentation in der gastroenterologischen Endoskopie

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Ziel der vorliegenden Arbeit war die Überprüfung der Genauigkeit der ärztlichen gastroenterologischen Befundung in Abhängigkeit von möglichen störenden Einflüssen des arbeitstäglichen klinischen Umfeldes: der Einfluss der Betrachtung der während der Untersuchung gemachten Bilder direkt vor der Befundung auf die Genauigkeit der Befunderstellung, der Einfluss einer Pause auf die Genauigkeit der Befunderstellung sowie der Einfluss einer zwischenzeitlich durchgeführten weiteren Untersuchung auf die Genauigkeit der Befunderstellung. Bislang existieren keine einheitlichen Regeln zur Dokumentation der gastroenterologischen endoskopischen Untersuchungen. Dieser Fragestellung wurde anhand von 200 Ösophagogastroduodenoskopien mit diagnostischer Intention nachgegangen. In vier Gruppen je 50 Untersuchungen erfolgte die Befundung direkt nach der Endoskopie ohne vorherige Bildbetrachtung, nach direkter Bildbetrachtung, nach 5 Minuten Pause und nach 30 Minuten Pause. Nach 4-6 Wochen erfolgte durch einen zweiten Untersucher eine Nachbefundung nur anhand der im Mittel 14 endoskopischen Bilder um einen interindividuellen Vergleich zu ermöglichen. Für den Ösophagus wurden die Diagnosen axiale Hiatushernie, Barrett-Ösophagus und Refluxösophagitis, für den Magen die Schleimhautatrophie, das Ulcus ventriculi, flache und erhabene Erosionen und Drüsenkörperzysten sowie das Ulcus duodeni für das Duodenum. Im Rahmen des interindividuellen Vergleichs zeigte sich bei fast allen Diagnose eine gute bis sehr gute Übereinstimmung (hohe Konkordanz).

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