Minimal-invasive Thoraxchirurgie im Krankenhaus Nordwest in Frankfurt am Main vom 01. Januar 1996 bis zum 31. März 2000 sowie Möglichkeiten der Thorakoskopie beim Hund, Pferd und Schwein

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Die minimal-invasive Chirurgie wird inzwischen zur Behandlung pathologischer Zustände im Thoraxraum als Erweiterung der thoraxchirurgischen Palette akzeptiert. Im Rahmen dieser Arbeit werden die Jahrgänge 01.1996 bis 03.2000 nach den durchgeführten Eingriffen an Patienten und den aufgetretenen Komplikationen aufgeschlüsselt und mit den durchgeführten thorakoskopischen Eingriffen und aufgetretenen Komplikationen in der Tiermedizin verglichen. Ein Analyseschwerpunkt dieser Arbeit soll sein: Inwieweit ist die Thorakoskopie in der Humanmedizin mit der in der Tiermedizin vergleichbar und welche thorakoskopischen Methoden sind gegebenenfalls aus der Humanmedizin auf die Tiermedizin übertragbar. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen darf gesagt werden, dass mit der minimal-invasiven Chirurgie für den Thoraxraum der Kleintiere eine operative Technik zur Verfügung steht, die unter Schonung des Thorax zunehmend neue Indikationen für sich zu erschließen vermag. Allerdings kann eine kritiklose Anwendung der noch sehr jungen Methode ohne kontinuierliche Überprüfung der verwendeten Techniken und Kontrollen an operierten Patienten nicht befürwortet werden. Beim Pferd ist die Thorakoskopie als diagnostisches Mittel eine Bereicherung, ist allerdings therapeutisch nur stark limitiert einsetzbar. Ein mechanisches Hindernis ist die Unfähigkeit, mit endoskopischem Instrumentarium aus der Humanmedizin oder Kleintiermedizin, Organe wie die Pferdelunge zur Seite zu schieben oder anzuheben, insbesondere am stehenden Pferd.

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