Elektrophysiologische Regulationsmechanismen von koronaren Endothelzellen des Meerschweinchenherzens in der Dünnschnittpräparation

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In dieser Arbeit wurde am Modell der Dünnschnittpräparation des Meerschweinchenherzenseine gezielte Untersuchung der Widerstandsgefäße des subepikardialen Koronarstromgebietesan Gefäßen kleiner als 100 μm mit der patch-clamp Technik zur Untersuchung koronarerGefäßregulationsmechanismen durchgeführt. Es konnten Endothelzellen mit geringem und hohem Membranwiderstand identifiziertwerden. Zellen mit geringem Membranwiderstand zeigten durchschnittlich ein negativeresRuhepotential als Zellen mit hohem Membranwiderstand. Nur Endothelzellen mit geringem Membranwiderstand zeigten eine Hyperpolarisationauf die Applikation von Acetylcholin. Durch Applikation von Glibenclamid konnte eine Depolarisation, durch Diazoxid eineHyperpolarisation der Endothelzellen mit geringem Membranwiderstand ausKontrollbedingungen hervorgerufen werden. Das Ruhepotential von Endothelzellen mit hohem Membranwiderstand zeigte sichunbeeinflusst durch Diazoxid und Glibenclamid, da auf den untersuchtenEndothelzellen der KATP-Kanal nicht vorkommt. Weder durch Anwendung von Lucifer Yellow, noch durch Carboxyfluorescein konnteeine Fortleitung des Farbstoffes in Nachbarzellen nachgewiesen werden. 1-Heptanol und 18-ß-Glycyrrhetinsäure führten zu einer Entkopplung derEndothelzellen und damit zur Verringerung des Membranleitwertes. 1-Heptanol führte zu einer dosisabhängigen Inhibition von spannungsabhängigenAuswärtsströmen mit einer IC50 von 2,4 ± 0,27 mmol/l. Durch die Co-Applikation von 18-ß-Glycyrrhetinsäure mit Acetylcholin konnte eineHyperpolarisation durch Acetylcholin verhindert werden. Weder moderate (20-40 mmHg pO2) noch schwere Hypoxie (0-20 mmHg pO2) führtezu einer Veränderung des Ruhepotentials von Endothelzellen. Die spannungsabhängigen Auswärtsströme der Endothelzellen konnten weder durchmoderate (20-40 mmHg pO2) noch durch schwere Hypoxie (0-20 mmHg pO2)beeinflusst werden.

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Giessen : VVB Laufersweiler

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