Monozyten-chemotaktisches Protein-1 und Thrombomodulin als Biomarker bei pulmonaler Hypertonie

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Hintergrund: Die pulmonale Hypertonie ist eine seltene, doch potentiell lebensbedrohliche Erkrankung der Lungengefäße. Bis heute gibt es keinen PH-spezifischen prognostischen bzw. diagnostischen Biomarker. Die Plasmaspiegel von TM und MCP-1 wurden bei PH-Patienten verglichen mit einem gesunden Kontrollkollektiv als verändert vorbeschrieben. In dieser Arbeit wurde ein Vergleich der Marker-Konzentrationen zwischen den verschiedenen PH-Entitäten bzw. deren Korrelation, mit relevanten hämodynamischen Parametern durchgeführt. Ebenso wurden erstmals Mortalität und klinischer Verlauf in Hinblick auf die Höhe von MCP-1 und TM berücksichtigt. Methoden: Mittels ELISA werden 167 Plasmaproben auf ihrer MCP-1-Plasmaspiegel, 180 Proben auf die Plasmaspiegel von TM untersucht. Berücksichtigt werden dabei vier wichtige PH-Entitäten (IPAH, CVD, PVH und CTEPH) und eine Ausschlussgruppe. Es werden auch die NYHA-Stadien und das Geschlecht berücksichtigt. Zudem erfolgte eine Mortalitäts- und Cox-Regressions-Analyse in Hinblick auf die Biomarker-Konzentrationen.Ergebnisse: Weder für MCP-1, noch für TM konnte in unseren Analysen eine diagnostische Aussagekraft bezüglich der Schwere der PH oder den unterschiedlichen Entitäten gefunden werden. Allein zwischen dem CVD- und dem IPAH-Kollektiv konnten signifikant unterschiedliche MCP-1-Konzentrationen nachgewiesen werden. In der multivariaten Cox-Regressionsanalyse stellt sich MCP-1 als signifikanter Überlebensprädiktor dar und zeigt somit prognostischen Wert. Nur die Sechs-Minuten-Gehstrecke ist ein noch aussagekräftigerer Vorhersagewert. In der IPAH-Einzelanalyse gehen hohe MCP-1-Konzentrationen mit einem signifikant schlechteren Überleben einher. Auch in der Cox-Regressions-Analyse stellte sich ein signifikantes HR von 3,42 (95% CI 1,06-11,03) in der IPAH-Gruppe dar. Im TM-Kollektiv korrelieren niedrige TM-Plasmaspiegel signifikant mit hohen PVR-Werten. In der IPAH-Einzelgruppenanalyse zeigen sich weitere signifikante Korrelationen mit dem mPAP, HZV und 6-MWT. In der Kaplan-Meier-Analyse zeigt sich bei niedrigen TM-Werten eine deutlich kürzer Zeit bis zur klinischen Verschlechterung. Zusammenfassung: In dieser Arbeit werden MCP-1- und TM-Konzentrationen erstmals für die vier wichtigsten Ätiologien der PH mit einer Ausschlussgruppe verglichen. Zusätzlich wurde eine Mortalitäts- und Cox-Regressionsanalyse unter Einbeziehung der Biomarker-Konzentrationen durchgeführt. Einen diagnostischen Wert konnten wir für keinen der beiden Marker darstellen. MCP-1 zeigt in der multivariaten Analyse relevanten prognostischen Wert in der Überlebensanalyse. Niedrige TM-Spiegel korrelieren mit verkürzter Zeit bis zur klinischen Verschlechterung.

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