Die Behandlung der rezidivierenden Erosio corneae mittels transepithelialer und subepithelialer phototherapeutischer Keratektomie (PTK)
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Zusammenfassung
Die traumatisch bedingte rezidivierende Erosio corneae ist durch wiederkehrende spontane Ablösung des Hornhautepithels von der Bowmanschen Lamelle und dem darunter liegenden Stroma charakterisiert. Pathophysiologisch liegen der rezidivierenden Erosio Abnormalitäten im Adhäsionskomplex der Basalmembran zugrunde. Die Behandlungsmethode der Wahl nach erfolgloser konservativer Therapie ist die Phototherapeutische Keratektomie (PTK) mit dem Excimer-Laser.In unserer prospektiven randomisierten Studie wurde die PTK mit und ohne zusätzliche Hornhautabrasio an insgesamt 100 Patientenaugen durchgeführt. Wir fanden bezüglich der Rezidivfreiheit keinen signifikanten Unterschied zwischen den beiden Gruppen. Die Patienten, bei denen eine zusätzliche Abrasio der Hornhaut durchgeführt wurde, wiesen jedoch frühpostoperativ vermehrt Haze auf und litten unter dem verzögerten Epithelschluss. Besonders negativ war bei dieser Gruppe die Änderung der Refraktion im Sinne einer Hyperopisierung.Als Konsequenz aus diesen Ergebnissen ist die transepitheliale PTK die Therapie der ersten Wahl bei der rezidivierenden Hornhauterosio.Verknüpfung zu Publikationen oder weiteren Datensätzen
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Erstpublikation in
Giessen : VVB Laufersweiler
