Volkskultur in der bildungsbürgerlichen Welt : Zum Institutionalisierungsprozeß wissenschaftlicher Volkskunde im wilhelminischen Kaiserreich am Beispiel der Hessischen Vereinigung für Volkskunde

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http://dx.doi.org/10.22029/jlupub-2921

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Die zentralen Erkenntnisinteressen der vorliegenden Untersuchung sind die Analyse von Ursachen, Trägern und Kontexten des Institutionalisierungsprozesses der wissenschaftlichen Volkskunde. Ein wesentliches Anliegen ist es, dabei auch die Motive der Forscher als Determinanten der Wissensproduktion und der Fachentwicklung zu erfassen. Die Arbeit versucht somit auch psychohistorische Aspekte zu erschließen, die in die Wissenschaft eingingen, die aber in den Fachgeschichten weitgehend als nicht kognitiver Bereich ausgeblendet werden. So werden Fragen nach den Kontexten der Initiatoren der volkskundlichen Bewegung kaum als Einflußfaktoren auf die Entwicklung der volkskundlichen Konzepte beachtet. Auch sind die Volkskundevereine als Gesamtphänomen und wesentliches Merkmal des Institutionalisierungs- und Professionalisierungsprozesses der wissenschaftlichen Disziplin kaum erforscht.

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Zugl.: Marburg, Univ., Diss., 2002

Die gedruckte Ausgabe ist für 25 € im Sekretariat der Universitätsbibliothek Giessen erhältlich. (Tel. 0641/99-14001, Fax 0641/99-14009)

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Giessen : Universitätsbibliothek

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Berichte und Arbeiten aus der Universitätsbibliothek und dem Universitätsarchiv Gießen; 54 / 2005

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