Evaluierung des Einflusses von Stressproteinen auf das frühe Überleben sowie die Funktion transplantierter Inselzellen des Schweins und Menschen im Kleintiermodell
1.Der Bedarf an isoliertem Inselgewebe zum Erreichen einer langfristigen Insulinunabhängigkeit bei transplantierten Typ I Diabetikern wird durch das proinflammatorische Milieu der Leber als Implantationsort für isolierte Inselzellen signifikant erhöht.
2.Ziel der vorliegenden Arbeit war es, das Überleben und die Funktionrate transplantierter Schweineinselzellen durch hyperthermische Induktion von Hitzeschockproteinen zu verbessern.
3.Neben der Expression verschiedener Hitzeschockproteine wie HSP-27, -70, -90 wurde auch ein Anstieg der Expression proapoptotischer Proteine und der Caspase-3 Aktivität gemessen.
4.Die Vorbehandlung transplantierter Inselzellen mit dem Caspase-3 Inhibitor Ac-DEVD-CMK resultierte in einer erhöhten Überlebensrate in nicht-diabetischen Mäusen, senkte aber gleichzeitig die Funktionsrate des Transplantates in diabetischen Mäusen.
5.Die Daten der vorliegenden Arbeit zeigen, dass starker hyperthermischer Stress eine duale Zellantwort produziert, die in der erhöhten Expression protektiver und proapoptotischer Proteine resultiert,
6.Die mögliche Hemmung terminaler, apoptotischer Effektorproteine durch spezifische Inhibitoren bedarf einer weiteren Evaluierung.
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