Gerüstsubstanz- und Mineralstoffmuster unterschiedlich bewirtschafteter Ackerpferch-Zwischenfrüchte

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In dieser Untersuchung wurden die P-, K-, Na-, Mg- und Ca-Konzentrationen sowie die Zellwandbeschaffenheit im Hinblick auf die Verdaulichkeit organischer Substanz verschiedener Ackerpferch-Zwischenfrüchte untersucht. In diesem Zusammenhang wurde der Einfluss der Faktoren Saattermin (= Ende Juli; Mitte August), Erntetermin (= November, Dezember, Januar) und Frucht (= Wintergerste als Ausfallgetreidesimulation, Winterraps, Sommerraps als Weidetyp, Sommerraps als Schnitttyp, Herbstrübe, Einjähriges und Welsches Weidelgras) geprüft. Die wichtigste Varianzursache für die NDF-Konzentrationen ist meist der Faktor Frucht, gefolgt vom Erntetermin. Die geringsten NDF-Konzentrationen werden mit 25,4% bei der Herbstrübe erreicht, die Konzentrationen der Poaceen liegen auf einem deutlich höheren Niveau. Im Hinblick auf die ADF-Konzentrationen geht der größte Einfluss vom Erntetermin aus; mit 22,5% werden bei der Herbstrübe die geringsten und mit 31,1% beim Ausfallgetreide die höchsten Werte erreicht. Die höchsten Konzentrationen an ADL erreichen mit 3,2% und 3,0% der Sommerraps, Schnitttyp, und das Ausfallgetreide. Unterschiede in der Verdaulichkeit organischer Substanz stehen sowohl mit der Zellwandbeschaffenheit als auch mit pilzlichem Befall in Zusammenhang. Den größten Einfluss auf die P-Konzentrationen hat der Faktor Frucht, wobei mit 0,60% die höchsten Werte bei der Herbstrübe und mit 0,40% die geringsten Werte bei den Sommerraps-Typen festzustellen sind. Auf die K-Konzentrationen hat der Erntetermin den größten Einfluss, die höchsten Konzentrationen erreichen mit 4,10% die Weidelgräser und die Herbstrübe. Die Brassicaceen enthalten mit 0,20% mehr Na als die Poaceen mit 0,09%. Auch im Hinblick auf die Mg-Konzentrationen erreichen die Brassicaceen höhere Werte. Der größte Einfluss auf die Ca-Konzentrationen geht stets von dem Faktor Frucht aus; die Poaceen sind mit 0,46% relativ Ca-arm. Die Ca/P-Quotienten liegen mit 3,22 bei den dikotylen Pflanzen höher als bei den Monokotyledonen mit 0,95. Aufgrund der hohen K/(Ca+Mg)-Quotienten der Poaceen ist die Tetanie-Gefahr bei diesen Früchten stets hoch, verringert sich jedoch im Laufe des Winters.

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