Infantile Hämangiome : Therapieoptionen, Outcome und Vergleiche mit der Literatur

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In dieser Studie wurde die Verteilung von Hämangiomen, ihre Therapie und - sofern dokumentiert - ein Befundstatus am Ende des Erfassungszeitraums von Juni 1992 bis November 2003 untersucht. Die Patienten wurden mit Hilfe des Radiology Information System RIS Medos selektiert. Es wurden 147 Patienten mit einer Gesamtzahl von 211 dokumentierten Befunden in die Studie eingeschlossen. Ein Fragebogen zur Vervollständigung der Daten wurde an alle Patienten versandt. Um vergleichbare Daten zu generieren erfolgte die Einteilung der Patienten in zwei verschiedene Gruppen: Patienten mit einem Befund vs. Patienten mit mehreren Befunden und in diesen beiden Gruppen die Unterscheidung nach therapierten Befunden und nach spontanem Verlauf. Festzustellen war, wie auch in der Vergleichsliteratur, dass eine Prädisposition des weiblichen Geschlechts vorlag. Im Gesamtkollektiv lag das Verhältnis bei etwa 1,4 : 1 zuungusten der Mädchen. Deutlicher war dies noch in der Gruppe der Patienten mit multiplen Befunden (2 : 1). 24,5 % aller Kinder waren als Frühgeborene zur Welt gekommen, fast die Hälfte der Befunde zeigte sich innerhalb der ersten sechs Lebenswochen (48,8 %) und auch eine Prädisposition der Kopf- und Halsregion ließ sich in unserem Kollektiv feststellen (30,4 %), sodass die von uns erhobenen Daten mit den Angaben in der Literatur einhergehen. Da sich nicht alle Kinder zu einer Verlaufskontrolle in der Kinderradiologie der Universitätsklinik Gießen vorgestellt hatten, konnten nicht alle Datensätze komplettiert werden. Von den versandten Fragebögen, die zur Ergänzung der Daten bestimmt waren, erhielten wir 44,2 % zurück. Aufgrund der unterschiedlichen Therapiearten war die Anzahl der Patienten in den einzelnen Gruppen zu klein, um die verschiedenen Therapieoptionen signifikant vergleichen zu können. Ein Vergleich erfolgte so zwischen den Befunden mit spontanem Verlauf und jenen, die eine oder mehrere Therapiearten erhalten hatten. Retrospektiv zeigte sich in der Gruppe der therapierten Befunde bei 77,8 % eine Regression des Hämangioms. Demgegenüber stehen 70,7 % der nichtbehandelten Befunde, sodass wir keinen signifikanten Unterschied feststellten.

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Erstpublikation in

Giessen : VVB Laufersweiler

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