Das Ziel dieser Arbeit war es, die Häufigkeit von Defekten geklebter Unterkieferretainer während der Retentionsphase zu bestimmen und mögliche prädisponierende Cofaktoren für Retainerdefekte zu evaluieren. Das Untersuchungsgut umfasste die Patientenakten von 1062 Patienten (461 männlich, 601 weiblich) der Poliklinik für Kieferorthopädie des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Justus-Liebig-Universität Gießen. Aus jeder Patientenakte wurden neben dem Defekttyp (Detachment, totaler Verlust oder Retainerbruch) auch die Art des eingegliederten Retainers (Cuspid, 3-3 Einzelzahnkleberetainer, andere Retainer) sowie Zeitpunkt und Lokalisation der Defekte extrahiert. Außerdem wurden verschiedene, möglicherweise prädisponierende Cofaktoren für Retainerdefekte (Behandlererfahrung, Lückenrezidive nach Extraktion, Qualität der Mundhygiene, Defekte während der MB-Behandlung) erfasst.
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