Untersuchungen zur Elektron-Positron-Paarerzeugung in relativistischen Schwerionenstößen mit dem Verfahren der gekoppelten Kanäle

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In dieser Arbeit werden Rechnungen zur Elektron-Positron-Paarerzeugung in Stößen von sehr schweren hochgeladenen Ionen beirelativistischen Stoßenergien vorgestellt. Dieser Prozeß hat wegen der starken elektromagnetischen Felder der beiden Stoßpartner einennichtstörungstheoretischen Charakter und für eine adäquate Beschreibung müssen daher nichtstörungstheoretische Methoden verwendetwerden. In dieser Arbeit wird dafür die Methode der gekoppelten Kanäle benutzt. Die Lösung der zeitabhängigen Dirac-Gleichung wird dabei nach einem Satz von Basiswellenfunktionen entwickelt, der ausCoulomb-Dirac-Wellenfunktionen des Target- und des Projektilkerns besteht. Auf diese Art und Weise werden die starkenelektromagnetischen Felder der beiden Stoßpartner symmetrisch behandelt. Für die Beschreibung des kontinuierlichen Spektrums werdenstationäre Wellenpakete verwendet. Diese werden durch die Überlagerung der Lösungen der zeitunabhängigen Dirac-Gleichung mitverschiedenen Energien konstruiert. Der Ansatz führt auf ein System gekoppelter Differentialgleichungen, welches numerisch gelöst wird.Die Berechnung der Übergangswahrscheinlichkeiten für die Elektron-Positron-Paarerzeugung erfolgt durch die zeitliche Entwicklung allerZustände des negativen Kontinuums nach der Zeit und anschliessende Projektion auf die Zustände mit positiven Energien.In dieser Arbeit werden Rechnungen zur Elektron-Positron-Paarerzeugung in Stößen von sehr schweren hochgeladenen Ionen beirelativistischen Stoßenergien vorgestellt. Dieser Prozeß hat wegen der starken elektromagnetischen Felder der beiden Stoßpartner einennichtstörungstheoretischen Charakter und für eine adäquate Beschreibung müssen daher nichtstörungstheoretische Methoden verwendetwerden. In dieser Arbeit wird dafür die Methode der gekoppelten Kanäle benutzt. In dieser Arbeit werden Rechnungen für Stöße von U92+ mit Au79+, Ag47+ und Cu29+ und für Stöße von La47+ mit Au79+, Ag47+ undCu29+ bei einer Stoßenergie von 960 MeV/Nukleon vorgestellt. Dabei zeigt sich bei kleinen Stoßparametern eine deutliche Überhöhungder Übergangswahrscheinlichkeiten über die störungstheoretischen Ergebnisse. Die Ergebnisse werden mit experimentellen Datenverglichen.

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