Retrospektive Kohortenanalyse aus der Osteoporose-Sprechstunde einer osteologischen Schwerpunktpraxis

dc.contributor.advisorLange, Uwe
dc.contributor.advisorSeeger, Jörn Bengt
dc.contributor.authorWeigand, Felix Konstantin
dc.date.accessioned2025-02-12T10:42:20Z
dc.date.available2025-02-12T10:42:20Z
dc.date.issued2024
dc.description.abstractDie vorliegende Dissertation hat 249 Patient\*innen zur Erstvorstellung in einer osteologischen Schwerpunktpraxis in Hinblick auf die Empfehlungen der Leitlinie „Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose“ der DVO von 2017 untersucht. Hierbei sollten eventuelle Besonderheiten des vorliegenden Kollektivs festgestellt werden, um mögliche Rückschlüsse für die Diagnose der Osteoporose ziehen zu können. Eingeschlossen wurden Patient\*innen, sofern ein vollständiger Datensatz (alle untersuchten Laborparameter vorhanden) und eine Knochendichtemessung vorlagen. Die metrisch skalierten Parameter wurden mittels Mann-Whitney-UTest untersucht. Aufgrund der relativ kleinen Stichproben- und dementsprechend auch Gruppengröße wurde zur weiteren statistischen Analyse von Gruppen mit verschiedenen Merkmalsausprägungen der exakte Test nach Fisher bzw. Fisher Freeman Halton eingesetzt. Interessanterweise zeigte das vorliegende Kollektiv in 80% der Fälle Hinweise für eine sekundäre Osteoporose. Für AP und BAP konnten jeweils statistisch signifikante Zusammenhänge mit Osteoporose/Osteopenie festgestellt werden. Im Kontext rezenter Forschung in diese Richtung konnte auch hier weitere Evidenz dafür gefunden werden, dass AP und BAP als geeignete Parameter für die Diagnose der Osteoporose in Frage kommen. Desoxypyridinolin konnte als Biomarker für Knochenabbau bestätigt werden. Eine Standardisierung des Parameters könnte von Vorteil sein. Es konnte gezeigt werden, dass die Messung von 1.25-Dihydroxy-Vitamin-D3 richtigerweise als obsolet betrachtet wird. Die Messung von 25-Hydroxy-Vitamin-D3 hingegen sollte nach Standardisierung auch in einem breiteren Kollektiv erwogen werden. Dass Rauchen ein deutlicher Risikofaktor für Osteoporose ist, konnte erneut bestätigt werden. Das gleiche gilt für das Vorliegen singulärer Wirbelkörperfrakturen.
dc.identifier.urihttps://jlupub.ub.uni-giessen.de/handle/jlupub/20234
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.22029/jlupub-19589
dc.language.isode
dc.rightsAttribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 Internationalen
dc.rights.urihttp://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/
dc.subjectOsteoporose
dc.subjectOsteopenie
dc.subject.ddcddc:610
dc.titleRetrospektive Kohortenanalyse aus der Osteoporose-Sprechstunde einer osteologischen Schwerpunktpraxis
dc.typedoctoralThesis
dcterms.dateAccepted2024-10-29
local.affiliationFB 11 - Medizin
thesis.levelthesis.doctoral

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