Vermarktungsstrategien für hessische Agrarprodukte nach der Agrarreform

Loading...
Thumbnail Image

Date

Advisors/Reviewers

Further Contributors

Contributing Institutions

Publisher

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

License

Abstract

Von der Europäischen Agrarreform geht neuer Wettbewerbsdruck auch auf hessische Erzeuger von Agrarprodukten sowie die hessischen Lebensmittelvermarkter aus. In diesem Beitrag werden zunächst marktstrategische Überlegungen dazu vorgestellt, inwieweit sich eher eine Strategie der Kosten- oder der Qualitätsführerschaft für hessische Betriebe eignet. Die Größenstruktur und die zunehmende Nachfrage der Verbraucher nach Frische und Lebensmittelsicherheit spricht eindeutig für Produktdifferenzierung und damit die Strategie der Qualitätsführerschaft. Die Analyse von Preis-, Mengen- und Wohlstandseffekten auf regionaler Ebene zeigt durchaus, dass Landwirte, Verarbeitungs- und Handelsunternehmen durch die Teilnahme an einem Qualitäts- und Herkunftssicherungsprogramm wie „Geprüfte Qualität – HESSEN“ gewinnen können. Diese Vorteile sind jedoch zwischen Betrieben unterschiedlich, und nicht für alle Betriebe bietet sich eine Teilnahme an. Außerdem ist ein hessisches Qualitäts- und Herkunftssicherungssystem aus hessischer Sicht besser zu bewerten als aus übergeordneter nationaler Sicht. Auf nationaler Ebene konkurrieren verschiedene Systeme dieser Art, und dies führt tendenziell zu übermäßiger Werbung auf gesamtwirtschaftlicher Ebene.

Link to publications or other datasets

Description

Notes

Original publication in

Boland, Hermann (Hrsg.)Agrarreform in Europa: Strategien für Hessen. Hochschultagung des Fachbereichs 09 der Justus-Liebig-Universität Gießen, 16. November 2005. Gießen: Verlag Ehgart und Albohn GmbH. 25 - 36

Original publication in

Anthology

URI of original publication

Forschungsdaten

Series

Citation