Verhaltenstestung in einem Schlaganfallmodell der Maus

Lade...
Vorschaubild

Datum

Betreuer/Gutachter

Weitere Beteiligte

Beteiligte Institutionen

Herausgeber

Zeitschriftentitel

ISSN der Zeitschrift

Bandtitel

Verlag

Zusammenfassung

Die cerebrale Ischämie stellt heute die dritthäufigste Ursache für Tod und Behinderung im Erwachsenenalter dar. Die Erforschung wirksamer Substanzen gestaltet sich teilweise schwierig, da bei histologischen Studien das funktionelle Outcome vernachlässigt wird.In dieser Studie fand mittels Verhaltenstest eine Überprüfung der motorischen und sensomotorischen Funktionen statt. Diese wurden in Bezug der betroffenen anatomisch-funktionellen Areale des Gehirns gesetzt.Hierzu wurden 81 Mäuse je nach Behandlung in 4 Gruppen eingeteilt: linksseitige dMCAO, rechtsseitige dMCAO, linksseitige Scheinoperation und rechtsseitige Scheinoperation. Vor und nach dem Eingriff wurden die Tiere bestimmten Verhaltenstests nach einem ausgearbeiteten Protokoll unterzogen. Diese waren der Chimney Test, der Corner Test, eine Ganganalyse, die Händigkeit, das Hanging wire, die Walking Intention, der Zylinder Test, sowie, zur Überprüfung des Fressverhaltens, eine Messung des Körpergewichtes.Nach Ablauf der Versuchsreihe wurden die Tiere perfundiert und das Gehirn entnommen. Die histologische Auswertung erfolgte nach einer Silberfärbung.Die Verhaltenstests erwiesen sich als unterschiedlich sensitiv auf die Effekte der Operation. Keinerlei Effekte für das angewendete Modell zeigte der Zylinder Test, eingeschränkte Aussage erlaubte in der linksseitigen MCAO Gruppe der Hanging wire Test, sowie einige Aspekte der Ganganalyse (Schrittlänge rechts und links, sowie Schrittvarianz rechts). Für die linksseitig operierten Tiere erwiesen sich der Chimney Test, der Corner Test und die Händigkeit als aussagekräftig in Bezug auf den Behandlungstag. Eine Unterscheidung zwischen MCAO- und Scheinoperation Behandlung ließen diese Tests nicht immer zu.Sehr gute Resultate, auch in den rechtsseitig operierten Gruppen, ergaben die Latency to move und die Überprüfung des Körpergewichtes. Diese waren in der Lage, sowohl zwischen Behandlung, als auch zwischen den Testtagen zu differenzieren.Die Infarkte stellten sich wie erwartet dar. Betroffen bei allen Tieren war das Hauptversorgungsgebiet der Arteria cerebri media. Nur einige wenige Tiere wiesen eine deutlich vergrößerte Läsion auf. Die Infarkte wiesen jedoch signifikante Unterschiede in Bezug auf ihre Größe zwischen links- und rechtsseitiger MCAO auf. Korrelationen bestanden nicht, weder zwischen den einzelnen Verhaltenstests, noch zwischen den Tests und der Infarktgröße oder der verteilung.

Verknüpfung zu Publikationen oder weiteren Datensätzen

Beschreibung

Anmerkungen

Erstpublikation in

Erstpublikation in

Sammelband

URI der Erstpublikation

Forschungsdaten

Schriftenreihe

Zitierform