Die Expressionsrate von AQP4 variiert bei pathologischen Zuständen. Ratten mit einem Hydrozephalus zeigten einen AQP4 Anstieg in periventriculären Hirnanteilen. Möglicherweise handelt es sich hierbei um einen Kompensationsmechanismus aufgrund des erhöhten Wasserdrucks, Aghayev et al. (2012) führen jedoch an, dass weitere Studien benötigt werden, um diese Theorie auf den Hydrozephalus von Menschen übertragen zu können. Ein Grund hierfür ist, dass der Hydrozephalus bei Ratten nicht auf den Hydrozephalus bei Menschen übertragbar ist. Der kommunizierende Hydrozephalus ist die häufigste Form bei Menschen, Ratten zeigen diese Form jedoch nie. Hunde, besonders sogenannte Toy Rassen, jedoch neigen zur Ausbildung eines kommunizierenden Hydrozephalus. Diese Hunde erhalten häufig einen peritonealen Shunt um den intracraniellen Druck zu vermindern. Dies ist momentan die Methode der Wahl, allerdings ist sie mit unerwünschten Nebenwirkungen verbunden, die zum Tod des Hundes führen können. Mit der Einverständnis der Besitzer könnten diese Hunde als Hirnspender dienen um die Verteilungsmuster von AQP4 im kommunizierenden Hydrozephalus zu untersuchen. AQP4 wurde bisher nie im caninen Gehirn untersucht. Diese Studie hat als Zielsetzung die Etablierung eines Immunfluoreszenzprotokolls, das AQP4 im caninen Gehirn darstellen kann.
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