Glukoseregulationsstörungen und Metabolisches Syndrom bei übergewichtigen und adipösen Jugendlichen : eine prospektive Analyse von Schulentlassuntersuchungen aus Düsseldorfer Haupt- und Sonderschulen

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Vor dem Hintergrund der fehlenden Datenlage zu den beiden typischen Folgeerkrankungen des Übergewichtes, nämlich dem Diabetes mellitus und dem Metabolischen Syndrom bei Jugendlichen in Europa, wurde die vorliegende Studie mit dem Ziel durchgeführt, im Rahmen einer differenzierten Reihenuntersuchung Schulentlassuntersuchung von Neuntklässlern) eine entsprechende Datengrundlage zur Verfügung zu stellen. Von den insgesamt 721 Probanden wiesen 703 Probanden (97,50 %) einen unauffälligen Nüchternblutzuckerwert, 15 Patienten (2,08 %) eine gestörte Glukosetoleranz und 3 Probanden (0,41 %) einen Diabetes mellitus auf. Insgesamt 183 Jugendliche dieser Gruppe wiesen einen BMI-Wert auf, der gleich oder größer als der Wert der 90. Referenzperzentile waren, während die übrigen 538 Probanden einen BMI-Wert besaßen, der kleiner als der entsprechende Referenzwert war. In der Gruppe der Probanden mit einem pathologisch erhöhten BMI-Wert erhielten wir von 165 der 183 Jugendlichen (90,16 %) vollständige und valide oGTT-Testresultate. Dabei zeigten 9 Jugendliche auffällig veränderte Blutzuckerwerte im Nüchtern- und/oder Zweistundenwert, drei Ergebnisse wurden als IFG und die übrigen sechs Resultate als IGT klassifiziert. Aus der Gruppe der Probanden mit einem unauffälligen BMI-Wert wiesen weitere 9 Studienteilnehmer pathologische Nüchternblutzuckerwerte auf: in diesen Fällen fanden sich drei Probanden mit einem manifesten Diabetes mellitus, und sechs Probanden mit einer IFG.Wir subsumierten die insgesamt 18 Probanden mit veränderten Blutzuckerspiegeln in einer als "Hochrisikogruppe" bezeichneten Einheit und verglichen diese mit den übrigen 703 Patienten, gekennzeichnet durch normale Blutzuckerspiegel. Hier zeigte sich, dass praktisch alle Parameter (Ausnahme: Alter, Größe, HbA1c, LDL, GOT) in der Risikogruppe mehr oder weniger deutlich erhöht, bzw. im Fall des HDL erniedrigt waren. Ein Metabolisches Syndrom wiesen nach den modifizierten Kriterien der WHO 0,69 % der untersuchten Jugendlichen auf. Legten wir die modifizierten Kriterien der IDF zu Grunde, erhöhte sich die Zahl auf 5,69 %. Die Verwendung der modifizierten NCEP-Kriterien ergab eine Prävalenzrate von 5,82 %.

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Erstpublikation in

International Journal of Obesity, 31, 2007, 1086 - 1088

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