Messung der seitengetrennten glomerulären Filtrationsrate durch eine triphasische Spiral-Computertomographie mittels einer Zwei-Punkt Patlak-Plot Technik : Messung der glomerulären Filtrationsrate mit einer Niedrigdosis Iopromid Plasmaclearance

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Ziel: In der Studie wurde als Hauptfragestellung eine Methode zur Messung der Einzel-Nieren-GFR mittels einer dreiphasigen Spiral-CT-Technik untersucht. Die Nebenfragestellung behandelte den Vergleich zwischen einer Niedrig- und einer Hochdosis-Iopromid-Plasmaclearance-Messung. Methoden: Für die Studie wurden 50 Patienten ohne akute Nierenerkrankungen rekrutiert, welche aus klinischer Indikation ein Abdomen-CT mit Röntgenkontrastmittel erhielten. Die CT-Untersuchung wurde nach einem Standard-Protokoll mit einer vorgegebenen Scan-Abfolge durchgeführt: Nach nativen Schnitten wurde 120 ml Iopromid 300 mg Jod / ml pro 75 kg Körpergewicht injiziert und arterielle sowie parenchymale Schichten angefertigt. Die Schichtdicke war 4 x 2,5 mm und der Tischvorschub 12,5 mm. Um weitere Daten zur arteriellen Input-Funktion zu gewinnen, wurden ein Bolustracking und zusätzlich 12 dynamischen Scans Einzelschichten in Höhe der Nierenhili mit reduzierter Dosis durchgeführt. Unter Anwendung einer Zwei-Punkt Patlak-Plot-Technik wurde aus den CT-Daten die Iopromid-Clearance (=GFRCT) berechnet. Als Referenzmethode wurde die Iopromid-Plasmaclearance von der Kontrastmittelinjektion für die CT (=GFRPlasma-Hochdosis) aus Messung der Jodplasmakonzentration nach drei, vier und fünf Stunden p.i. berechnet. Für die Nebenfragestellung wurde die Iopromid-Plasmaclearance von 10% der für die CT benötigten Kontrastmitteldosis berechnet, d.h. von 12 ml Iopromid 300 mg Jod / ml pro 75 kg Körpergewicht (=GFRPlasma-Niedrigdosis). Diese Messung wurde vor der CT-Untersuchung durchgeführt. Ergebnisse: Die GFRCT wurde von 48 Patienten berechnet, zwei Patienten mussten wegen veratmeten CT-Schnitten ausgeschlossen werden. Die berechnete mittlere GFRCT betrug 81 ml / min (Spannbreite von 30 bis 143 ml /min) und die mittlere GFRPlasma-Hochdosis 80 ml / min (Spannbreite von 17 bis 153 ml / min). Die lineare Korrelation zwischen beiden Methoden ergab r = 0,89. Für die Nebenfragestellung wurde die GFRPlasma von allen 50 Patienten berechnet. Die mittlere GFRPlasma-Hochdosis betrug 79 ml / min (Spannbreite von 17 bis 153 ml / min) und die GFRPlasma-Niedrigdosis 78 ml / min (Spannbreite von 20 bis 143 ml / min). Eine Korrelation wurde von r = 0,96 ermittelt. Schlussfolgerung: Die Einzel-Nieren-GFR kann mit einer gering erweiterten dreiphasigen CT-Untersuchung bei Patienten ohne akute Nierenerkrankungen exakt gemessen werden. Die Iopromid-Plasmaclearance kann mit gleicher Genauigkeit sowohl mit 12 ml als auch mit 120 ml Iopromid gemessen werden.

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