Fundierung und Integration von E-Learning-Komponenten in die Präsenzlehre

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Die Arbeit befasst sich mit der Integration von E-Learning-Komponenten in die Präsenzlehre an Universitäten. Nach einer Einordnung des Themas in die relevante Forschungsliteratur bleibt als grosse Fragestellung festzuhalten: Wie können grosse Lehrveranstaltungen durch die Integration instruktionswissenschaftlich ausgewählter und fundierter Elemente besser durchgeführt werden und einen höheren Lernerfolg bei Studierenden erreichen? Um diese Frage zu beantworten, werden acht Studien durchgeführt. Die Studien 1 bis 6 dienen dabei der empirischen Fundierung einzelner E-Learning-Komponenten, die hinsichtlich ihrer Lernwirksamkeit und Gebrauchstauglichkeit in Laborsituationen untersucht werden. Es handelt sich dabei um E-Lectures, Online-Studierfragen, einen Virtuellen Karteikasten und ein Online-Glossar. Bei allen Elementen wird herausgearbeitet, wie Studierende damit arbeiten können, welche Schwierigkeiten auftreten, und wie diese Schwierigkeiten behoben werden können. Besonders E-Lectures und Studierfragen erreichen eine hohe Akzeptanz bei Studierenden und bringen ein sehr gutes Lehr- und Lernpotenzial mit sich. Die Integration ausgewählter der oben untersuchten Elemente in zwei grosse Veranstaltungsszenarien zeigen die Studien 7 und 8. In Studie 7 wird in zwei inhaltlich parallelen Vorlesungen mit einem quasi-experimentellen Versuchsdesign die Integration von Online-Wissenstests, freiwilligen Studierfragen, verpflichtenden Hausaufgaben sowie Selbststudiumsphase mittels E-Lectures und anschließenden Diskussionsrunden untersucht. Abhängige Variablen sind verschiedene Wissenstests, die Abschlussklausur und eine Online-Veranstaltungsevaluation nach der letzen Sitzung. In diesem Szenario erweisen sich Online-Tests, freiwillige Studierfragen und das Selbststudium mittels E-Lectures als gute Möglichkeiten, die herkömmliche Vorlesung zu unterstützen und Studierende zum Lernen zu motivieren. Die Studie 8 dient einerseits als Messwiederholung zur Studie 7, andererseits wurden die zuvor weniger erfolgreichen Elemente gezielt abgewandelt. Hauptgegenstand der Untersuchung sind ebenfalls Online-Wissenstests und Hausaufgaben (diesmal freiwillig mit Bonuspunkten für die Abschlussklausur) sowie eine Online-Probeklausur und eine Diskussionsrunde im Internet. Deutlich zu Lernerfolg und den positiven Bewertungen trugen die freiwilligen Hausaufgaben bei, von denen mehrere im Laufe des Semesters über das Lehrverwaltungssystem von IIM eingereicht werden konnten. Die größte Vorhersagekraft für den Veranstaltungserfolg hatten die Online-Probleklausuren, die 10 Tage vor der Abschlussklausur angeboten wurden. Am wenigsten geschätzt wurde die Online-Diskussionsrunde. Insgesamt fielen auch in dieser Veranstaltung die Bewertungen der Studierenden sehr positiv aus. Es ist durch den Einsatz neuer Technologien gut möglich, auch in grösseren Veranstaltungen vergleichsweise ressourcenschonend Neuerungen einzubauen, die den Lernverlauf der Studierenden fördern und unterstützen. Im Vordergrund müssen jedoch immer didaktische Überlegungen stehen, wie solche E-Learning-Komponenten optimal integriert werden können. Die Technik muss als unterstützendes Medium gesehen werden, um Informationen und Lehrinhalte aufzubereiten, zu kommunizieren, sowie die Organisation zu erleichtern.

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