Klasse II:1 Behandlung mit der Begg-Technik und Extraktion der Sechsjahrmolaren im Oberkiefer - Mechanismus von Lückenschluss und Overjetkorrektur : Eine röntgenkephalometrische Untersuchung

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Ziel: Ziel der Studie war, das Ausmaß der sagittalen Okklusionsveränderungen bei Patienten mit einer Klasse II:1 zu ermitteln, die durch Multibracket-Apparatur und Extraktion der oberen ersten bleibenden Molaren therapiert wurden. Material und Methode: Von 62 Patienten im Alter von 11-15 Jahren wurden Fernröntgenseitenbilder von vor (T1) und nach (T2) der Behandlung ausgewertet. Die Auswertung erfolgte anhand der SO-Analyse von Pancherz (PANCHERZ, H.'The mechanism of Class II correction in Herbst appliance treatment. A cephalometric investigation.' Am. J. Orthod. 82: 104-113, 1982). Ergebnisse: Bei allen Probanden kam es zu einer Verkleinerung des Overjets von 5,4 mm, davon waren 79 % dental und 21 % skelettal bedingt. Die Korrektur der Molaren-Relation betrug 6,6 mm in Richtung Klasse II, welche sich erklären aus 117 % dental und 17 % skelettal. Die Prämolaren-Korrektur lag bei 4,6 mm in Richtung Klasse I mit einer Beteiligung von 25 % skelettal und 75 % dental. Der Lückenschluss fand zu 83 % durch Molaren-Bewegung und zu 17 % durch Prämolaren-Bewegung statt. Diskussion: Die Ergebnisse zeigen, dass der Erhalt einer Klasse I-Relation und ein Lückenschluss nach kieferorthopädischer Extraktion sowohl durch Mesialbewegung der oberen zweiten Molaren als auch durch Distalbewegung der oberen zweiten Prämolaren erlangt wird.

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